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Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6,8
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Jesaja wird von Gott beansprucht
und als Prophet für das Haus Israel gebraucht.
Nachdem Gott ihm die Schuld wegnahm,
wurde Jesajas Berufung bedeutsam.
Gott gibt auch uns heute Anweisungen,
seinen Willen mit klarer Sprache zu verkünden.
Jesaja war bereit: Hier bin ich, sende mich!
Ist das auch für Dich & mich ersichtlich?
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Frage:
Zu welchem Dienst hat Gott Dich berufen?
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Zum Nachdenken: Falls Du noch Zweifel diesbezüglich hast, bitte Gott solange, bis Du Klarheit darüber hast: `Herr, zeige mir Deinen Weg für mich, wie und wo ich Dich im Dienst verherrlichen kann und soll.` `Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.` (1.Kor.7,20) |
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| Die Frage nach der Tempelsteuer
Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben?... Matthäus 17, 24-27 (Luther 1912) |
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Jesus als der eingeborene Sohn Gottes hätte die Tempelsteuer nicht entrichten müssen: Er ist der Sohn Gottes und betritt als solcher Sein Eigentum. Schon in Lukas 2, 49 fragt der zwölfjährige Jesus: "Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?" Als Sohn Gottes gehört der Tempel Ihm. Er ist ja kein Fremder, sondern Familienmitglied.
Es ist ähnlich wie bei uns zuhause: Ein Kind darf doch auch an den Kühlschrank gehen, um sich etwas zu essen zu nehmen. Es darf sich doch auch aus dem Keller zu trinken holen. Es darf doch auch Wasser nehmen, um sich zu waschen, und es darf sich doch auch duschen ohne dass die Eltern etwas verlangen.
Aber Jesus will keinen Anstoß erregen. Er schickt Simon Petrus fort und lässt ihn einen Fisch fangen, in denen eine Münze ist, mit denen die Tempelsteuer für beide - für Petrus und für Jesus - bezahlt wird. Es soll uns aber auch daran erinnern, dass wir mitverantwortlich sind, dass Kirchen und Missionswerke ihre Arbeit tun können. Wir dürfen nicht wegsehen. Wir dürfen nicht gleichgültig sein, denn die Verbreitung des Evangeliums geht uns alle an, und sie muss ja auch finanziert werden. Geben wir also unseren Anteil an der Tempelsteuer.
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(Autor: Markus Kenn) |
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