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Drückend lastete die Sünde
auf der Menschheit überall.
Jammern, Klagen und ein Bitten
drang zu Gott von überall.
Einen Retter er verheißen
durch Prophetenmund schon oft,
und das sehnsuchtsvolle Warten
füllt die Herzen immerfort.
Dann, in dieser Nacht der Nächte,
nun erfüllte sich das Wort.
Engel sangen und verkünden
von dem Wunder dort.
In dem Stall auf Heu gebettet,
kam der Retter in die Welt.
Aus der Himmelshöh und Glanze,
Gott sich selbst zu uns gesellt.
Drückend ist auch heut die Sünde
auf der Menschheit überall.
Jammern, Klagen und auch Bitten
hören wir von überall.
Doch der Retter, der schon damals
Freiheit, Freud und Frieden gab,
hält auch jetzt die Arme offen, -
jeden Durstigen er labt.
Heut, wie damals, gilt es allen,
die da kommen zu dem Herrn:
Freiheit, Freude, tiefen Frieden
gibt er jedem doch so gern.
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