|
Gott versucht uns nicht zum Bösen, denn damit würde Er sich ja selbst widersprechen: Er ist ja der absolut Heilige, der alles Böse und jede Form der Sünde - und sei sie noch so klein - hasst und verabscheut. Deshalb möchte Er ja nicht, dass wir das Böse, die Sünde tun und versucht uns deshalb auch nicht, damit wir nicht in Sünde fallen.
Satan unternahm alles, um Jesus zu versuchen, doch konnte er, der Teufel, Jesus, seinen eigenen Schöpfer, nicht zum Bösen verleiten. Damit zeigt sich auch, dass Gott selbst nicht zum Bösen hin versucht werden kann, sondern dass wir mit Gott die Versuchungen überwinden.
Satan greift uns an, unsere schwächsten Punkte, unsere Begierden. Wer neidet, der wird irgendwann unrechtmäßig begehren. Schnell ist man dann bei Lüge, Betrug und / oder Diebstahl. Aber jede Sünde gebiert neue Sünden. Selbst eine kleine Lüge wird zum Selbstläufer, denn dann lügt man hier, dann lügt man da, dann lügt man dort, nur um nicht aufzufallen. Auch die Begierden bleiben nicht lange stumm: Wer etwas hat, der will mehr und immer mehr.
Alle gute, vollkommene Gabe kommt von oben, von Gott selbst, bei dem es keine Veränderung gibt, kein Wechsel des Lichts in die Finsternis. Das Gute in uns - Sanftmut, Liebe, Barmherzigkeit, Friedfertigkeit - schenkt Er uns. Das ist auch das eigentlich Befriedigende.
|