Weisheiten

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.01.2021

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In Gottes Hand geborgen

Jauchzet Gott, alle Lande! Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich! Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke! Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht. Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen. Sela.

Psalm 66,1-4

Gott gebietet und behütet
ER ist selbst der größte Schatz.
Es geschieht was ER gebietet,
IHM gebührt der erste Platz!
ER ist stark und Er ist mächtig,
wunderbar und ewig prächtig!

Frage: Wissen Sie sich auch in Jesu wunderbarer liebenden Hand geborgen?

Tipp: Jesus Christus ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben – und nur auf dieser Grundlage gab Er uns auch den Missionsauftrag (Matth. 28,18-20). An Jesu Aussage: „ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh. 15,5) wird zudem unsere Abhängigkeit von Jesus deutlich. All dies bedeutet aber auch, dass wir uns in allen Nöten an Ihn wenden und mit Hilfe und Segen rechnen dürfen! Wie wunderbar! Lasst uns uns ganz in Jesu liebende Hände legen und Ihm ganz und gar vertrauen!

Weisheiten und Sprüche

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Weisheiten-Menüs geblättert werden)


Weisheit


Der Menschheit Weisen versammeln sich zu einem großen Rat,
um zu erkunden, wer nun die größte Weisheit hat.
„Welche Gedanken und Worte gelten als die weisesten in dieser Welt?“,
diese Frage wird hier in den Raum gestellt.
Wer hat die Menschheit am meisten bewegt,
die Gemüter, das Leben der Menschen tief greifend geprägt?

So schicken Sie, die Himmelsrichtungen, zur großen Konferenz,
ihre Weisen und Philosophen, die geballte Prominenz.
Jahrtausend Alte mit langen weißen Bärten,
sowie Wissenschaftler aller Zeiten und auch die politischen Gefährten,
treffen sich hier und sitzen zusammen,
wer ist wohl der größte unter all diesen Namen?

Sie wollen sich streiten mit der Macht ihrer Zungen,
bis am Ende feststeht, wer den Sieg hat errungen!

Es beginnen die Uralten, Sie erhalten das Wort,
und so wird’s mächtig still, an diesem bedeutsamen Ort.
„Ich Platon, habe euch etwas wichtiges zu sagen,
und beantworte euch eine der schwierigsten Fragen.
Die Weisheit, Sie ist mein Freund, denn Sie ist ein Freund des Philosophen,
da er Sie täglich zu ergründen weiß und Sie dann in Worte fasst und Strophen.
Die Philosophie ist ein angemessenes Instrument, um die Weisheit zu erfassen,
Ihren Inhalt zu verstehen und Sie dann die Menschheit wissen lassen.“

Es folgt der nächste griechische Weise,
Aristoteles und mit Ihm weitere antike Greise.
„Die Weisheit, man sollte Sie suchen, doch bedenke, Sie ist nur schwer zu finden,
du kannst Sie nicht festhalten oder mit Stricken binden.
Sie ist das höchste menschliche Wissen,
und hat die Herrschaft über alle Wissenschaften an sich gerissen!“

Und so hört man viele weitere bekannte alte Sätze,
der selbst ernannten Freunde der Weisheit, antike Reden als kostbare Schätze.
Doch plötzlich herrscht Tumult auf den hinteren Rängen,
und man sieht noch ältere Greise sich durch die Menge nach vorne drängen.
Es sind die Chinesen und auch die Inder,
„Wir sind nicht nur Freunde, nein, wir sind der Weisheit Kinder!
Wir sind uralt an Tagen schon,
doch unsere Erfahrungen sind für die Menschheit der höchste Lohn.
Das was wir gelebt, gehört und gesehen,
gaben wir dieser Welt als Weisheit zu verstehen.
Seht, die Leute lieben und leben unsere Worte und das noch bis heut`,
unsere Weisheit brachte ihnen Glück und auch viel Freud.“

„Strebe nach dem Edlen, auch wenn das vollkommene Ideal unerreichbar ist,
denn der Weg dahin ist das Ziel, als Weiser, als menschenfreundlicher und nicht als Pessimist.“
Diese Worte kommen aus dem Munde eines bärtigen Alten,
Konfuzius, sein Name, er gehört zu den östlichen Gestalten.
„Doch um Edel zu werden, hier auf Erden,
brauchst du die Ordnung des Ganzen in deinem Leben,
denn Sie schenkt dir die Freiheit, nach dem Edlen zu streben.“
Und während Konfuzius noch spricht, ergreift ein anderer das Wort,
mit lauter Stimme verschafft er sich Gehör und führt die unendliche Diskussion immer weiter fort.

„Jetzt sind wir an der Reihe, die Aufklärer der Nationen,
hört uns zu und glaubt, es wird sich für euch lohnen!
Seht den Menschen mit seinen Sinnen und seinem wunderbaren Verstand,
erst wir in der Neuzeit haben seinen wahren und hohen Stellenwert erkannt.
Er ist des Menschen größtes Gut,
und Ihn zu gebrauchen, erfordert viel Mut.
Wir, die jungen Philosophen und ich, Immanuel Kant,
wir besitzen den Schlüssel zu diesem Verstand.
Benutze deinen Verstand und die Vernunft, Sie wird dich lehren,
die Dinge deines Lebens richtig ein zuordnen und so deine Erkenntnis um ein vielfaches zu mehren.“

Und schon schiebt sich die nächste Gruppe auf unsere Bildfläche,
es sind die Wissenschaftler der Moderne, teils sehr vorlaute und teils sehr freche.
„Wir haben die Weisheit mit Löffeln gefressen,
unsere Erkenntnis kann keiner ermessen.
Unser Wissen ist unsere Macht,
wir erschaffen, doch wir können auch vernichten, darum gebt auf unsere Worte acht.“
So beginnen sie zu erzählen von ihrer Weisheit und ihren Werken,
sie haben ja so viel zu sagen und es sollen ja auch alle merken,
das die Wissenschaft, die wirklich höchste Weisheit der Menschheit errichtet
und jedes Argument der Anderen durch ihre absolute Erkenntnis vernichtet!
Ja, Sie tönen alle laut und haben stolze Reden und Worte,
jeder einzelne dieser Spezies der menschlichen Sorte.

Doch da betritt ein Kind den überfüllten Saal
und ein lautes Gelächter erfasst die Massen,
es wird immer lauter und kommt von überall,
doch das Kind steht einfach nur da und in sich gelassen.
„Was willst denn du hier an diesem Ort,
und überhaupt, wer hat dich hier rein gelassen?
Nehmt doch das Kind hier fort,
und lasst uns nicht von der Weisheit ablassen.“

Da antwortet das Kind ganz einfach, aber ohne jegliche Scheu,
es wird plötzlich ganz stille im Raum, diese Situation ist für alle neu.
„Oh ihr dümmsten der Dummen, die ihr trotz eurer ganzen Weisheit, keine Ahnung habt,
und je mehr eurer Worte fallen, ihr euch tiefer in eure Dummheit grabt.
Ihr seid auf dem Holzweg und das seit Jahrtausenden schon,
und erntet somit was ihr sät, des Schöpfers Spott und bitteren Hohn.“

„Die Weisheit der Menschen ist Dummheit vor mir“, spricht Gott,
„und wenn ihr mich nicht erkennt, ist die Hölle euer ewiges Quartier!“
„Der Weisheit Anfang, ist die Ehrfurcht und der Glaube vor Gott,
trotz all der Menschheit Ablehnung, Verhöhnung und Spott.
Es ist das Geringe, das Gott hat erwählt,
und der wahre, einfache Glaube, der vor Ihm zählt.

Der Glaube ist größer als jede Weisheit und Macht dieser Welt,
und die Zukunft wird einst zeigen, wieso er jegliche menschliche Weisheit in den Schatten stellt.
Der Glaube ist die einzige Weisheit, die vor Gott gilt,
und das Einzige, aus dem ewiges Leben für die Menschheit quillt.

Die einfachsten Worte sind die weisesten zugleich:
Glaube Gott und seinem Wort, wie ein Kind, dann wirst du weise und himmlisch reich.“
Es wirkt wie ein Stoß eines zweischneidigen Schwertes, mitten hinein in die all zu weise Herzen.
Was erlaubt sich dieses freche Kind, mit den Weisesten dieser Welt ist nicht zu scherzen.
(So beschließt man es zu ignorieren und die Worte gedanklich auszumerzen.)

Da betritt eine weitere Person unsere eindrucksvollen Räumlichkeiten,
„Wer ist dieser?“ hört man leis´ die Frage von allen Seiten.
„Ich bin Jesus und das kleine Kind war mein Vorbote,
es hatte die weisesten Worte von euch allen und verdient somit die Bestnote.“

„Ha, das ich nicht lache, Glaube ist doch nur Opium für die Dummen,
und auch sie werden, wie alle anderen nach ihrem Tode, für immer verstummen.“
Karl Marx, einer der politisch angehauchten unter diesen Männern,
sieht sich auf diesem Gebiet als der absolute Kenner.
„Was ich nicht sehe, das kann ich nicht glauben,
waren es nicht sogar die Worte eines deiner Weggefährten?“
Sie wollen Jesus lächerlich machen und ihm die Argumente rauben,
grinsend und siegessicher sitzen sie da, die Gelehrten.

Doch Jesus schaut sie nur ruhig an und seine Worte durchdringen die Stille des Raumes,
und beginnt ihre Weisheit nieder zu schmettern, wie ein starker Herbstwind die Blätter eines Baumes.
„Weisheit für die Menschheit ist, zu Lebzeiten den richtigen Weg für sein Leben zu wählen,
um nach dem Tod zu den ewig Glücklichen zu zählen.
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben,
und nur ich kann euch den Zugang zu meinem Vater geben.
Was ich zu den Menschen rede, kommt nicht von mir, sondern von dem, der mich zu euch gesandt,
und durch seine Weisheit, Macht und Stärke hält er das ganze Universum, ja alles in seiner Hand.
Er vereint alle Weisheit in seiner Person,
und Gott und ich wir sind eins, denn ich bin sein Sohn.

Eure weisen Reden und Worte gleichen eurem Leben, sie sind nur Schall und Rauch,
ihr ward und werdet immer zeitlich begrenzt sein und eure Gedanken auch.
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen,
es sind Worte Gottes, sie bleiben für Ewig bestehen.

Wer Ohren hat, der höre auf die Weisheit in Gottes lebendigem Wort,
und wer es im Glauben annimmt, kann sich weise und glücklich schätzen, von Ewigkeit zu Ewigkeit, ja immerfort.“


(Autor: Nikolai Derksen)


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