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ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Und als sie unverwandt zum Himmel blickten...
Apostelgeschichte 1,8-10a
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Staunend sahen die Jünger Jesus entschweben,
doch gleiches werden auch wir bald erleben:
Noch sind wir für Jesus wirksam auf Erden,
doch bald werden wir zu Ihm entrückt werden!
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Frage:
Ist Dir schon die Reihenfolge mit Bezug zur heutigen Zeit aufgefallen?
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Zum Nachdenken: Es beginnt mit dem (1) Missionsauftrag in Jerusalem, dann kommt die (2) weltweite Heiden-Mission, dann die (3) `Entrückung` und schließlich der (4) Blick zum Himmel.
Nun geht es umgekehrt: Angesichts der Endzeitzeichen sollen wir (4) die Häupter erheben (Lukas 21,28), dann wird die (3) Entrückung erfolgen (1. Thess. 4,17), entsprechend endet dann die (2) Heidenmission, dafür beginnt der (1) Missionsdienst in Israel (2 Zeugen: Off. 11; Decke weggetan: Römer 11,25 u. 2. Kor. 3,16; am Ende 144.000 Versiegelte Israelis; Off. 7,4).
Jesus ging nur voraus, um uns Wohnungen zu bereiten (Joh. 14,2). Lasst uns bereit sein, denn so unerwartet Jesu `Entrückung` für die Jünger erfolgte, so plötzlich wird auch unsere Entrückung erfolgen (1. Kor. 15,52)! |
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| Wider dem Okkultismus
Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen tun die Greuel dieser Völker, daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her. Du aber sollst rechtschaffen sein mit dem HERRN, deinem Gott. Denn diese Völker, deren Land du einnehmen wirst, gehorchen den Tagewählern und Weissagern; aber du sollst dich nicht also halten gegen den HERRN, deinen Gott. Einen Propheten wie mich wird der HERR, dein Gott, dir erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen. Wie du denn von dem HERRN, deinem Gott, gebeten hast am Horeb am Tage der Versammlung und sprachst: Ich will hinfort nicht mehr hören die Stimme des HERRN, meines Gottes, und das sehr große Feuer nicht mehr sehen, daß ich nicht sterbe. 5. Mose 18, 9-16 (Luther 1912) |
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In allen heidnischen Religionen gibt es Wahrsager, Zeichendeuter, Astrologen, Totenbeschwörer und sonstige Okkultisten. Das gilt nicht nur für vergangene Zeiten, sondern auch für unsere Gegenwart: Gerade in den fernöstlichen Heilslehren, die auch in Westeuropa immer mehr Anhänger finden, wimmelt es von Zeichendeutern jeder Coleur. Auch die New-Age-Bewegung mit ihrem Synkretismus und der Meinung, alle Glaubensrichtungen führten irgendwie zum Heil, fördert den Okkultismus. Im New-Age geschieht dies vor allem durch die Wiederbelebung längst vergessener Religionen wie die alte keltische oder alte germanische Religionen. Darüber freuen sich auch Rechtsextremisten, die in den alten germanischen Religionen Artreligionen sehen, was so viel bedeutet, dass jedes Volk seine eigene Religion habe, unter der sie selig wird.
Nicht verwunderlich also, dass Runenwerfer und Glaskugelgucker, Sternendeuter und Totenbefrager Hochkonjunktur haben. Esoterikmessen schießen wie Pilze aus dem Boden, und selbst die hirnlosesten Vertreter der okkultistischen Zunft finden immer noch dankbare Opfer. Ihren Anhängern fällt nicht einmal auf, dass die verschiedenen Sternbilder der unterschiedlichen astrologischen Schulen einander widersprechen und ihre Prognosen meist derart allgemein sind, dass man alles hinein interpretieren kann, was einem beliebt. Und selbst, wo die Prognosen konkret werden, stellt man als nüchterner Betrachter sehr schnell fest, dass selbst das Gegenteil dessen, was behauptet wird, nicht einmal mehr wahr ist. An jedem Jahresende stellt sich immer wieder heraus, dass die prognosen der Zukunftsdeuter derart daneben lagen, dass sie nicht unwahrer hätten sein können. Man könnte darüber lachen, wäre es nicht so traurig.
Es ist ja nicht nur deshalb verwerflich, weil leichtgläubige und labile Personen hier hinter das Licht geführt und um ihr Geld geprellt werden. Dies allein ist schon schlimm genug. Nein, es fallen sogar gewiefter Politiker und Geschäftsleute auf Okkultisten herein und richten ihre Geschäftspläne nach Feng Shui und anderen okkulten Modellen aus.Dabei geht es nicht nur um die vermeintlich richtige Aufstellung von Möbeln oder die optimale Bauweise eines Hauses, sondern auch darum, wie man Kunden erreichen will. Statt betriebswirtschaftlicher Fakten und Zahlen baut man auf Sterne und wundert sich, wenn es überall kriselt.
Das Schlimmste: Man gibt dem Satan Raum, der sich darüber freut, mit solch einfachen Mitteln die Menschen zu verführen. Wir dürfen uns auch nicht davon blenden lassen, dass viele Esoteriker sich auf Gott berufen, in dem sie behaupten, von ihm die Gabe zu haben. Gott hat diese Praktiken verboten, und da Er sich nicht widersprechen kann, können diese Gaben keinesfalls von Ihm kommen. Für einen Christen ist es daher tabu, sich der Zeichendeuterei zu verschreiben. Selbst das Lesen von Horoskopen ist ein No Go. Es ist kein Spaß, sondern man öffnet dem Teufel Tür und Tor. Schnell ist zwar gesagt, dass man ja nicht daran glaube, aber warum liest man es dann? Schnell ist ja auch gesagt, dass ja da etwas dran sein müsse. Ja, der Satan und die Mächte der Finsternis sind dran, um zu verführen.
Es ist kein jugendliches Abenteuer, es ist kein einfacher Scherz, wenn man sich darauf einlässt. Man lässt die Hände weg vom Okkultismus, wenn man sich nicht in die Fänge des Teufels begeben will.
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(Autor: Markus Kenn) |
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