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Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottesfurcht.
2. Petrus 3,11
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Huldreich blickest Du mich an,
sagst mir, dass ich kommen kann,
sagst mir, dass ich zu dir kommen kann.
Und dass Du der Sündenschuld
nicht gedenkst nach Deiner Huld,
nicht gedenkst nach Deiner Gnad´ und Huld.
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Frage:
Wie kann ich nur einen heiligen Wandel und ein gottseliges Leben führen?
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Zum Nachdenken: Es ist eine Tatsache, dass der Tag des Herrn sehr schnell kommen wird. Die Sünde nimmt derweil dermaßen überhand, dass Gott Seine Gerechtigkeit wieder herstellen muss. Die Welt ist mehr als gerichtsreif. Alle irdischen Dinge, an die sich Menschen klammern und in denen sie ihren Lebensinhalt sehen, werden verbrennen.
Ich sehe darin aber auch, dass sich meine Erlösung naht. Ich werde vor dem Zorn Gottes bewahrt. Ich strecke mich nun danach aus, dass ich in Jesus würdig empfunden werde zu Ihm entrückt zu werden. Also befleißige ich mich der Sünde zu widerstehen und irdische Verlockungen zu überwinden. In demütiger Gottesfurcht stehe ich treu in Seinem Dienst und lasse mich durch Seine Güte führen und leiten. Ich brauche Seine Kraft und Nähe jeden Tag aufs Neue. ER muss mich halten und ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Die Wiederkehr des bösen Geistes
Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfährt, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht, so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin.... Lukas 11, 24-26 (Luther 1912) |
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Oft erfahren die Menschen Heilung nicht nur von Besessenheit, sondern auch von schlechten Angewohnheiten und Süchten. Dann sind sie sauber und ordentlich wie ein Haus, das gekehrt und wunderbar geschmückt ist. Der unreine Geist aber und auch die schlechten Angewohnheiten und Süchte sind dann obdachlos geworden, um es in diesem Bild auszdrücken. Sie wissen nicht wohin. Irgendwie kommt dann die Versuchung über einen und wehe, wenn man dann nicht fest ist! Dann nimmt sich der böse Geist wieder Wohnung und bringt seine "Kollegen, Freunde und Kameraden" mit.
Anders ausgedrückt: Es wird ärger mit einem, denn es ist nicht mehr nur ein Geist, der einen quält, sondern dieser Geist bringt noch sieben andere mit. Im Falle von schlechten Angewohnheiten wird man auch schlimmer, wenn man sich wieder auf sie einlässt, und mit den Süchten ist es genauso.
Dazu möchte ich ein Beispiel geben und bitte, es nicht falsch zu verstehen: Es geht hier nicht gegen ein sehr maßvolles Rauchen, sondern darum, dass ich mit dem Rauchen selbst süchtig gewesen bin. Viermal gab ich das Rauchen auf und fing es immer wieder an. Jede "neue Runde" war damit verbunden, dass ich noch mehr rauchte. Beim fünften Mal rauchte ich über 100 (!) Zigaretten am Tag; ich stand also ständig unter Qualm und konnte kaum noch atmen. Es war mit mir immer schlimmer geworden bis ich es dann - Jesu sei Dank - endlich befreit wurde.
So ist es auch mit anderen Süchten: Fällt man wieder zurück, braucht man mehr als vorher. Und wer üble Angewohnheiten - nehmen wir einmal das Lügen - wieder aufnimmt, der füllt nicht nur seinen "Nachholbedarf" wieder auf, sondern treibt es schlimmer noch als vorher. Dies meint der kurze Abschnitt, den wir oben lesen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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