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Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
Matthäus 7,1
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Wir schätzen oft unser Gegenüber genau ab,
machen uns ein Bild oder sehen auf ihn herab.
Damit machen wir uns möglicherweise etwas vor
und öffnen unbewussten Täuschungen Tür und Tor.
Jesus sagt, seid stattdessen fair und wahrhaftig,
sonst macht ihr euch am Mitmenschen schuldig!
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Frage:
Kennst Du den Unterschied zwischen Urteilen (Richten) und Beurteilen (sich ein Bild machen)?
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Zum Nachdenken: Ich verstehe es so: Urteilen = Richten; Beurteilen = sich ein Bild (zur Person & Situation) zu machen. Mir ist bewusst, dass es zwischen Beiden einen ganz schmalen Grat gibt. Ohne Beurteilungen (Prüfen) als solches geht es sicherlich nicht. Hierfür gibt es viele Beispiele. Die Jahreslosung von 2025 geht darauf ein in 1.Thess.5,21.
Urteile, sind jedoch mehrheitlich gegen einen oder mehrere Menschen gerichtet, wo evtl. einseitig Negatives hervorgehoben wird. Hier gilt es aufzupassen, damit wir uns nicht versündigen. `Herr, hilf mir, dass eine vom anderen zu unterscheiden!` |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Schmunzeltexte-Menüs geblättert werden)
| Der pfiffige Dirigent
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Noch Jahre nach dem Krieg erzählte man sich in Hofheim im Ried (heute Ortsteil von Lampertheim in Südhessen) eine bemerkenswerte Begebenheit aus der Zeit der nationalsozialistischen Gleichschaltung mit ihrer leidvollen Vereinheitlichung des politischen und gesellschaftlichen Lebens. Diese erstreckte sich auch auf das Vereinswesen in Deutschland und machte selbst vor kirchlichen Institutionen nicht Halt. So blieb auch der seit 1912 bestehende Evangelische Posaunenchor nicht von der Mitwirkung bei Aufmärschen verschont - selbstredend nicht ohne die ernste Ermahnung an den Dirigenten Jakob Lösch, „ja keine christlichen Lieder zu spielen!“.
Jakob Lösch, seines Zeichens Feldschütz (Feldhüter) und in Hofheim unter dem Spitznamen „Scholli“ bekannt, wusste sich jedoch zu helfen: sein Chor marschierte durch den Ort und ließ das im Vierachteltakt gesetzte Lied „Fest und treu wie Daniel war“ mit dem schmissigen Refrain „Bleibe fest wie Daniel, stehst du auch allein; wag es treu vor aller Welt, Gottes Kind zu sein“ in vollen Akkorden erklingen.
Die örtlichen Parteigrößen, die das Lied nicht kannten, waren’s hoch zufrieden; die Hofheimer Bevölkerung griente sich eins und freute sich insgemein.
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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