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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
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| Das, was ich Dir geben kann!
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Die Weisen aus dem Morgenlande:
Sie brachten Dir
Myrrhe, Weihrauch, Gold:
Geschenke also mit hohem Wert.
Ich wollte Dich auch so gern beschenken,
wollte Wertvolles Dir gerne geben.
Doch das,
was ich Dir geben kann,
das ist nichts von Wert.
So steh' ich da vor Deiner Krippe
mit den Händen leer
und mit einem Herzen voller Schuld,
das ich Dir geben kann und will.
Die Maske meines Lebens:
Sie will ich schenken Dir,
weil man vor Dir sich nicht verstecken kann,
noch verstecken muss.
Du kennst mich ohnehin:
Nimm deshalb die Maske meines Lebens,
damit ich ehrlich leben kann.
Ich bringe Dir
all mein Versagen,
alle Fehler, alle Schwächen:
Es ist so viel an Versagen,
so viel an Fehlern und an Schwächen.
Sie sind ganz ohne Wert,
doch Du vermagst daraus
trotzdem Großes noch zu machen.
Ich lege sie
zu Deinen Füssen hin.
Ich bringe Dir,
was zerbrochen ist:
Freundschaften,
die geheuchelt waren
- vor allem von mir selbst! -,
Träume,
die zerbarsten,
Hoffnungen,
die ich begrub:
Du kannst ja alle Wunden heilen so,
dass selbst kleinste Narben
nichte mehr bleiben.
Ich bringe Dir
meine ganze Wut,
aus der Du Sanftmut machst,
meine ganze Frust,
die Du zum lebendigen Vertrauen machst in Dich,
ein Vertrauen,
das unzerstörbar und realistisch ist.
Ich bringe Dir meine Schwachheit hin:
Du machst mich stark für immer.
Ich lege Dir meine Worte hin,
die voller Schmutz zum Verletzen ausgesandt:
Lege Du mir Deine Worte in meinen Mund hinein,
weil Deine Worte Balsam sind
für die gequälten Seelen.
Ich bringe Dir die Finsternis meines Herzens:
Du Licht der Welt,
das alle Dunkelheit vertreibt,
machst helle alle Herzen
und auch meines!
Herr:
Die Weisen aus dem Morgenlande
brachten Geschenke Dir von hohem Wert:
Ich bring' Dir nur
die Trümmer meines Lebens:
Die Entsorgung meines Drecks
hast längst Du schon bezahlt.
Für alle meine Sünden
- und es sind so große und so viele! -
hast Du längst gesühnt.
Nimm mein Herz nun hin,
hol mein ganzes Leben.
Es ist zwar ohne Wert,
doch mit Dir,
da wird es reich und voller Sinn!
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(Autor: Markus Kenn) |
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