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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.09.2017

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Dringender Bußaufruf!

So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden

Apg 3,19

Mein Herz, ach, denk an deine Buße,
da noch die Gnadenzeit dich lockt;
Ach, falle Gott noch heut` zu Fuße!
Denn, bleibst du fernerhin verstockt,
so wird gewiß dir Straf und Pein
in Ewigkeit beschieden sein!

Frage: Gehören Sie zu den „mittelmäßig“ Gläubigen?

Tipp: Wir hatten bereits schon davon berichtet, dass Gott nach jüdischer Überlieferung ab Rosch Haschana, welches nun vorbei ist, für 10 Tage bis zum großen Versöhnungstag noch Zeit zur Buße gibt! In diesen Tagen entscheidet sich wer zu welcher Gruppe gehört: Neben den Zaddikim (vollkommen Gerechte welche sofort ins Buch des Lebens eingeschrieben werden) und Rascha’im (vollkommen Böse, welche das Siegel des Todes erhalten) gibt es noch die Benonim: die Mittelmäßigen. Ihnen wird innerhalb von 10 Tagen (bis zum großen Versöhnungstag) eine letzte Chance zur Buße und Umkehr gegeben. Sollten Sie zu den Mittelmäßigen (Lauen) gehören gilt jetzt der besondere Aufruf zur Buße und völligen Umkehr zu Jesus Christus!

Erzählungen und Geschichten

Inhalt

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Neulich in Trisomien


Es geschah vor einigen Jahren in Trisomien und ist an Unmenschlichkeit kaum zu überbieten. Doch der Reihe nach. Von Anfang an soll hier erzählt werden, wie Menschen auf Grund ihres Andersseins schnell in den Fokus perverser Denkansätze geraten.
Matusch war ein begnadeter Fußballspieler. Großes Talent, gepaart mit hervorragendem taktischen Sachverstand, sowie das Glück von Verletzungen verschont geblieben zu sein, hatten ihn bereits als Teenager dem sportlichen Olymp ganz nahe gebracht.

Mit 17 Jahren war er der jüngste trisomische Nationalspieler aller Zeiten. Von Kindesbeinen an hatte er die Auswahlteams aller Altersstufen der Nationalelf durchlaufen und war nach kürzester Zeit deren überragender Spieler gewesen.
Nun stellte man ihn schon auf eine Stufe mit Pele, Maradonna und Messi. Der König von Trisomien war stolz, dass sein Volk einen derartigen Ausnahmesportler hervorgebracht hatte. Das Besondere an Matusch war seine nicht zu erklärende Schusstechnik. Aus unmöglichen Winkeln sprachen seine Torschüsse den Naturgesetzen Hohn und fanden den Weg ins Tor. Das gut gehütete Geheimnis dieser Technik kannten nur Matusch und seine Eltern. Matuschs kleine Zehen waren dick wie junge Karotten und bogenförmig geformt. Des Weiteren waren diese kleinen Zehen auf Grund eines genetischen Defekts ganz leicht in sich gedreht. Das war des Rätsels Lösung seiner phänomenalen Schusstechnik, welche aber nur ein Aspekt unter vielen seines Könnens war. Nun war Matusch in den Kader der A-Nationalelf aufgerückt.

An jenem verhängnisvollen Sonntag, an dem Trisomien ein Europameisterschafts- qualifikationsspiel bestreiten sollte, erfuhr Matusch, dass er von Beginn an im Kader stand. Der König von Trisomien war ein enthusiastische Fußballfan und nahm sich auf Grund seiner Stellung das Vorrecht heraus, während Länderspielen mit auf der Trainerbank zu sitzen. Neben ihm saß dort sein heißgeliebter vierbeiniger ständiger Begleiter, Max der Mops.

In der 6. Minute des Spieles setzte Matusch gerade einmal wieder zu einem seiner unwiderstehlichen Flankenläufe an, um dann aus spitzem Winkel diesen rätselhaften Schuss abzugeben, der das Blut der Torhüter aller Gegner gefrieren ließ.
Nun ist aber niemand perfekt und eine kleine Bodenunebenheit sorgte dafür, dass der Schuss eine völlig andere Richtung nahm und den mit heraushängender Zunge neben dem König auf der Trainerbank sitzenden Mops Max mit unglaublicher Wucht traf. An Hand der Fernsehaufzeichnung stellte man später fest, dass die Geschwindigkeit des Schusses, der den Mops tötete, 119 km/h betrug.

Der untröstliche Matusch wurde auf Anordnung des Monarchen vom Trainer Trisomiens, der nur eine Marionette des Herrscherhauses war, sofort ausgewechselt, noch in der Umkleidekabine von den Schergen des trisomischen Geheimdienstes festgenommen und an einen unbekannte Ort gebracht. Dort verhörte man ihn 24 Stunden, um herauszufinden, wie das geschehen konnte. Matusch verschwand völlig aus der Öffentlichkeit. Selbst die großen Menschenrechtsgesellschaften wie Amnesty International kamen an keinerlei Informationen.

Der König setzte alle Hebel in Bewegung um herauszufnden, warum Matusch diesen unseligen Schuss abgegeben hatte. So blieb es nicht aus, dass irgendwann das Geheimnis seiner genetischen Besonderheit gelüftet wurde. Dann verschwand Matusch und ward bis heute nicht mehr gesehen.
Die Medien von Trisomien berichteten auf Anordnung des Monarchen nicht über diesen Skandal und das Ausland ging schnell wieder zum Tagesgeschäft über. Wen interessiert das Schicksal eines Einzelnen in einer kälter werdenden Welt?

Der König in seinem blinden Zorn gab den Auftrag, die Füße aller Kinder seines Landes überprüfen zu lassen. 1,3 % der Kinder litten seit der Geburt an der außergewöhnlichen Verformung der kleinen Zehen. Diese Kinder durften ab sofort nicht mehr Fußball spielen. Zudem bekam jedes der Unglücklichen eine Zwangstätowierung in Form eines verdrehten kleinen Zehs, der aber eher einem Schweineschwänzchen ähnelte, auf die Stirn, damit jeder den Makel dieser Menschen erkennen konnte. Landesweit wurden pseudowissenschaftliche Symposien durchgeführt, deren Besuch für die Bürger Pflicht war. Dort wurde auf den großen volkswirtschaflichen Schaden und die hohen Kosten hingewiesen, den dieser genetische Fehler bewirke.

Es dauerte nicht lange, bis auch die Medien die Klaviatur der Stimmungsmache bedienten. In diversen Talkshows wurden Horrorszenarios heraufbeschworen, wenn auch die letzten Aufrechten nachfragten, in wie fern eigentlich Gefahr für die Gesellschaft von derartigen Behinderungen ausging. "Stellen sie sich vor," antwortete der Gesundheitsminister von Trisomien, "ein Busfahrer fährt im Sommer mit offenem Fenster. Sein Bus ist mit siebzig Menschen besetzt. Ein Maschi spaziert über den Bürgersteig und tritt hinter eine zufällig dort liegende Coladose. Ihm passiert, was Matusch passierte. Er trifft nicht richtig, die Dose fliegt durch das geöffnete Busfenster, trifft den Busfahrer an der Schläfe, dieser wird ohnmächtig und da der Bus sich gerade auf einer Brücke befindet, durchbricht das Brückengeländer und stürzt in einen Fluss.

Wer aus dieser Runde will diese Gefahr einfach ignorieren"? Betretenes Schweigen. Der Gesundheitsminister schaut triumphierend in die Runde. Maschis abtreiben? Pro und Contra, so lautete der Untertitel der Talkshow. Die Umfrage vorher ergab 80 % nein, 15 % ja, 5% weiß nicht. Nach der Sendung stimmen die Befragten mit 90 % ja, 8 % nein, 2% weiß nicht. Irgendwann wirkte die tägliche Gehirnwäsche und die Bürger waren bis auf wenige Ausnahmen überzeugt, dass die Maschis, wie sie mittlerweile abwertend genannt wurden, eine untragbare Belastung für das Land waren. Ärzte, die nicht auf die Möglichkeit der Abtreibung hinwiesen und somit einem Maschi das Leben ermöglichten, wurden verurteilt, ihr Leben lang Unterhalt für dieses Kind zu zahlen.

Urlauber in Hotels klagten auf Wertminderung und weigerten sich im selben Raum wie die Maschis zu essen, da sie annahmen die Behinderung sei ansteckend. Die meisten Menschen von Trisomien, die sich für ein Kind entschieden, ließen daher durch eine Fruchtwasseruntersuchung feststellen, ob ihr Kind auch an dieser Behinderung litt. Bei positivem Befund entschieden sich 90 % zu einer Abtreibung.

Um aber die Risiken einer Fruchtwasseruntersuchung zu umgehen, entwickelte die Pharmaindustrie von Trisomien einen Bluttest, mit dem man völlig einwandfrei feststellen konnte, ob das Kind am Matuschzeh, wie die Behinderung mittlerweile unter der Hand genannt wurde, litt. Die Abtreibungsquote stieg von 90 auf 100 %. Eine ganze Menschengruppe wurde ausgemerzt.
Wiedersetzte sich ein Elternpaar dem Druck der Gesellschaft und kam trotzdem einmal ein Kind mit dieser Behinderung auf die Welt, mussten sich die Eltern den vorwurfsvollen Fragen der Mitmenschen stellen und waren ihr Lebtag geächtet.

Trisomien gibt es natürlich nicht und auch die Geschichte ist nur erfunden. Sie soll zeigen, wohin eine entmenschlichte Gesellschaft driftet, die sich anmaßt über lebenswertes und lebensunwertes Leben zu urteilen. Wir können von Glück reden, dass in unserem Land mit dem christlich geprägten Menschenbild, jedem der selbe Wert beigemessen wird und Vorgänge wie die in dieser Fabel beschriebenen undenkbar sind. Allein die Kirchen würden wohl im Namen von Jesus Christus einen Sturm der Entrüstung auslösen, wenn so etwas, was völlig seiner Botschaft widerspricht, in Deutschland einmal möglich würde.


P.S.:

Mit dem LifeCodexx PraenaTest kommt nun ein Test auf den Markt, der durch eine einfache Blutentnahme bei Schwangeren die Feststellung ermöglich, ob ein ungeborenes Kind am Down-Syndrom "leidet".
Bereits heute entscheiden sich 95% der Paare, die die nach einer Fruchtwasseruntersuchung diese Diagnose bekommen für eine Abtreibung.


(Autor: Hans-Georg Wigge)


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