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Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge
1 Petrus 2,11
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Meine Heimat ist dort in der Höh,
wo man nichts weiß von Trübsal und Weh,
wo die heilge unzählbare Schar
jubelnd preiset das Lamm immerdar.
In der Höh, in der Höh,
meine Heimat ist dort in der Höh.
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Frage:
Wo ist Deine Heimat?
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Zur Selbstprüfung: Gäste und Fremdlinge sind nur auf der Durchreise und Erwerb von Hab und Gut, welches man nicht mitnehmen kann, macht da wenig Sinn. Gotteskinder sind hier auf Erden Fremdlinge und nur auf der Durchreise zur himmlischen Heimat. Jesus sagt daher in Matth. 6,19-20: `Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden … Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel`.
Lasst uns in jeder Hinsicht himmelwärts gerichtet leben und voller Sehnsucht darauf warten endlich den HERRN der Herrlichkeit von Angesicht sehen zu dürfen und Ihn dort anzubeten! |
| Erzählungen und Geschichten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erzählungen und Geschichten-Menüs geblättert werden)
| 46 PS
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Still und in sich gekehrt sitzt er vor seiner Morgenzeitung. Zum Lesen hat er nicht die Nerven, zu dunkel ist sein Inneres. Den Stift in der Hand, malt er gedankenverloren Linien und Punkte auf den Rand der Zeitungsseite mit Anzeigen. Er wirft einen kurzen Blick hinein und schreibt 46 PS dazu.
Dann zerknüllt er mit Tränen in den Augen das Blatt und zerreißt es in Stücke. Dabei rutscht unbemerkt ein Stück in die Ritze seines Sessels. „Woher kommt mir Hilfe? Ich kann nicht mehr, ich mag nicht mehr,“ stöhnt er und geht....
Das Leben geht weiter, doch Niklas Zustand wird immer bedrohlicher. Er hat keine Lebensfreude mehr und in Gedanken spielt er mit dem Tod. Einfach alles hinter sich lassen, nichts mehr sehen und denken müssen und in Frieden ruhen. Doch geht das? Kann er sich selber zu Frieden und Ruhe verhelfen?
Seine Finger bohren sich in die Ritze des Sessels, auf dem er immer sitzt und erspüren dort plötzlich einen Gegenstand. Nun doch neugierig geworden, zieht er einen kleinen Zeitungsschnipsel hervor und sieht ihn sich verwundert an. Dort sind Noten aufgezeichnet. Er summt sie nach und erkennt den Anfang des bekannten Liedes von Martin Luther: Ein´ feste Burg ist unser Gott. Dann starrt er auf die kurze Notiz. 46 PS. Er nimmt seinen Stift und schreibt sie andersherum hin und sein Herz beginnt wild zu pochen. Schnell schlägt er die Bibel auf und liest das Fettgedruckte.
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Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
Psalm 46,2 Lutherbibel Übersetzung
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Er erinnert sich an den Morgen, wo er schwer belastest hier im Sessel saß und fragte: Woher kommt mir Hilfe. Und auf einmal löst sich die innere Not. Der junge Mann er sinkt auf die Knie und wirft seine ganze innere Qual vor das Kreuz Christi und erfährt eine wunderbare Heilung. An diesem Tag sind ihm der Psalmvers 46,2 und das Lied "Ein´ feste Burg ist unser Gott" zum Rettungsanker geworden.
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(Autor: Sabine Brauer) |
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Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker "Das Herz des Menschen" mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...
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Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?
Spuren im Sand
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