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Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14,8
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Hierbei ist eine innige Beziehung zu Jesus gemeint.
Im Leben wie im Sterben sind Christen mit IHM vereint.
Reich gesegnet, weil sie Christus ihren Herrn nennen
und IHN im Alltag ihren Mitmenschen froh bekennen.
Wissend, dass sie Leben und Tod in Gottes Hand geben.
ER wird Seine Kinder zu himmlischen Ehren erheben.
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Frage:
Fühlst Du Dich insgesamt gestärkt in dem Wissen, dass Jesus Dich im Leben (er)hält und Dich auch im Sterben hindurchtragen wird?
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Zum Nachdenken: Alte Lieder und Choräle tragen sehr tiefsinnige Gedanken und Mut machende Themen in sich, die uns im Glauben ermutigen: `Wer mein Wort hält (Leben mit Jesus), lebt ewiglich und sieht nicht den Tod` (Sterben mit Jesus). Aus dem Lied: `Fürchte dich nicht, denn du bist mein` (von Elisabeth Aebi) |
| Erzählungen und Geschichten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erzählungen und Geschichten-Menüs geblättert werden)
| 46 PS
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Still und in sich gekehrt sitzt er vor seiner Morgenzeitung. Zum Lesen hat er nicht die Nerven, zu dunkel ist sein Inneres. Den Stift in der Hand, malt er gedankenverloren Linien und Punkte auf den Rand der Zeitungsseite mit Anzeigen. Er wirft einen kurzen Blick hinein und schreibt 46 PS dazu.
Dann zerknüllt er mit Tränen in den Augen das Blatt und zerreißt es in Stücke. Dabei rutscht unbemerkt ein Stück in die Ritze seines Sessels. „Woher kommt mir Hilfe? Ich kann nicht mehr, ich mag nicht mehr,“ stöhnt er und geht....
Das Leben geht weiter, doch Niklas Zustand wird immer bedrohlicher. Er hat keine Lebensfreude mehr und in Gedanken spielt er mit dem Tod. Einfach alles hinter sich lassen, nichts mehr sehen und denken müssen und in Frieden ruhen. Doch geht das? Kann er sich selber zu Frieden und Ruhe verhelfen?
Seine Finger bohren sich in die Ritze des Sessels, auf dem er immer sitzt und erspüren dort plötzlich einen Gegenstand. Nun doch neugierig geworden, zieht er einen kleinen Zeitungsschnipsel hervor und sieht ihn sich verwundert an. Dort sind Noten aufgezeichnet. Er summt sie nach und erkennt den Anfang des bekannten Liedes von Martin Luther: Ein´ feste Burg ist unser Gott. Dann starrt er auf die kurze Notiz. 46 PS. Er nimmt seinen Stift und schreibt sie andersherum hin und sein Herz beginnt wild zu pochen. Schnell schlägt er die Bibel auf und liest das Fettgedruckte.
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Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
Psalm 46,2 Lutherbibel Übersetzung
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Er erinnert sich an den Morgen, wo er schwer belastest hier im Sessel saß und fragte: Woher kommt mir Hilfe. Und auf einmal löst sich die innere Not. Der junge Mann er sinkt auf die Knie und wirft seine ganze innere Qual vor das Kreuz Christi und erfährt eine wunderbare Heilung. An diesem Tag sind ihm der Psalmvers 46,2 und das Lied "Ein´ feste Burg ist unser Gott" zum Rettungsanker geworden.
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(Autor: Sabine Brauer) |
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