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Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.
Johannes 8,34
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Mein Gewissen quält mich nicht,
will mich das Gesetz verklagen;
der mich frei und ledig spricht,
hat die Schulden abgetragen,
dass mich nichts verdammen kann:
Jesus nimmt die Sünder an.
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Frage:
Bin ich denn immer noch ein Knecht der Sünde?
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Zum Nachdenken: Oh, wie betrübt mich dieses Wort von Jesus. Ich bin ein Knecht der Sünde.
Immer wieder gebe ich Versuchungen nach. Immer wieder drücken mich meine Lieblingssünden. Immer wieder schafft es der Teufel, dass ich sündige; ein falsches Wort, begehrliche Blicke, schlechte Gedanken, unerträgliche Sorgen um Mitmenschen und irdische Dinge; ganz zu schweigen von den großen Sünden. Oh, wie brauche ich Jesus und Sein Erbarmen. Oh, wie brauche ich Seine Vergebung.
Nur Seiner Liebe und unermesslichen Geduld habe ich es zu verdanken, dass ich reuig zu IHM umkehren kann; ohne Scheu, ohne Selbstmitleid. Mit offenen Armen empfängt ER mich, wenn ich zu IHM umkehre. Vertuschen und Schönreden helfen mir nicht. Jesus schenkt mir ein offenes Herz und die Kraft umzukehren, um befreit zu leben. |
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| Der Herr hat sich selbst dahin gegebenGedicht
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß solches zu seiner Zeit gepredigt würde; 1. Timotheus 2,5-6 (Luther 1912) |
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Der Herr hat sich selbst dahin gegeben,
er musste dafür sterben, wir dürfen leben.
Er ist Mittler zwischen uns und Gott
und befreite uns so aus tiefer Not.
Damit wir empfangen konnten diese Gnaden,
wurde Jesus mit unserer Schuld beladen.
Eigentlich mussten wir ins Gericht,
doch weil Jesus stellvertretend für uns starb,
müssen wir das nicht.
Jesus hat am Fluchesholz gehangen,
uns trifft kein Gericht mehr.
Wir sind frei ausgegangen.
Der Herr Jesus erlitt größte Pein.
Daran gedenken wir,
wenn wir nun brechen das Brot
und trinken den Wein.
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(Gedicht, Autor: Andreas Schomburg) |
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