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Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge
1 Petrus 2,11
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Meine Heimat ist dort in der Höh,
wo man nichts weiß von Trübsal und Weh,
wo die heilge unzählbare Schar
jubelnd preiset das Lamm immerdar.
In der Höh, in der Höh,
meine Heimat ist dort in der Höh.
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Frage:
Wo ist Deine Heimat?
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Zur Selbstprüfung: Gäste und Fremdlinge sind nur auf der Durchreise und Erwerb von Hab und Gut, welches man nicht mitnehmen kann, macht da wenig Sinn. Gotteskinder sind hier auf Erden Fremdlinge und nur auf der Durchreise zur himmlischen Heimat. Jesus sagt daher in Matth. 6,19-20: `Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden … Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel`.
Lasst uns in jeder Hinsicht himmelwärts gerichtet leben und voller Sehnsucht darauf warten endlich den HERRN der Herrlichkeit von Angesicht sehen zu dürfen und Ihn dort anzubeten! |
| Weihnachten, Heilige Nacht | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Weihnachten-Menüs geblättert werden)
| Die neue Wirklichkeit
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Eine Nacht wie jede andere – so empfanden es die Hirten auf dem Feld zu Bethlehem in der Eintönigkeit ihrer Nachtwache. Gewiss forderte die ständige Gefährdung der Herde durch wilde Tiere, Räuber, Diebe und sonstige Umstände ihre ganze Aufmerksamkeit, aber ansonsten floss alles so dahin. So blieb nur das Warten auf den ersten morgendlichen Lichtstrahl am Horizont.
Welchen Gedanken hingen sie Nacht für Nacht nach? Sie dachten an ihre Familien, die sie wohl nur selten sahen, an ihre persönlichen Lebensumstände. Und immer wieder kreisten die Gedanken um die offene und schleichende Ungerechtigkeit im Land. Feindschaft und Misstrauen auf der ganzen Linie. Die religiösen Instanzen kümmerten sich wenig; auf der anderen Seite beargwöhnten sie jeden Schritt der Menschen. Und zu alledem lag das Joch der römischen Herrschaft schwer auf den Schultern der Menschen.
So zog sich auch diese Nacht gedankenschwer dahin. Doch plötzlich schreckten die Hirten auf und sahen sich von einem strahlenden Leuchten umgeben. Aus diesem heraus hörten sie die Stimme einer hehren Gestalt, die zu ihnen getreten war: „Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“
Uns allen ist nicht fremd, wie es mit der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium weitergeht. Die Hirten eilten zu dem Kind in der Krippe, um alles so vorzufinden, wie der Engel des Herrn es ihnen gesagt hatte. Voller Freude und Lobpreis machten sie sich auf den Rückweg zur Herde. Doch was fanden sie dort? Nichts als dieselbe Dunkelheit wie zuvor, dieselbe Armseligkeit ihres Hirtendaseins. Aber gleichwohl war es nicht mehr dieselbe Wirklichkeit, denn sie hatten die Erfahrung einer anderen Wirklichkeit machen dürfen - die Freude darüber konnte ihnen niemand nehmen! Denn es war eine Wirklichkeit, die sich nicht auf den von ihnen geschauten Lichtglanz und die gehörten Worte beschränkte, sondern sich bis zum heutigen Tag real auf alle Lebensgebiete der Menschen auswirkt. Denn mit dem Kind in der Krippe kam ein neuer Geist mit verändernder Kraft in die Welt, und wo sich Menschenherzen durch diese verändern lassen, gilt: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ - auch im Umgang von Menschen miteinander.
Die allumfassende neue Wirklichkeit nach Offenbarung 21,5 („alles neu“) steht freilich noch aus. Wer jedoch schon hier und jetzt sein Leben darauf ausrichtet, hat allen Grund, sich an jedem Weihnachtsfest von Herzen über die nie veraltende Botschaft zu freuen: „Euch ist heute der Heiland geboren!“.
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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