Weihnachten

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.05.2026

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Gott gibt neue Kraft

Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. 

Jesaja 40,29-31

Lasst uns wie die Rebe am Weinstock sein,
denn neue Kraft kommt von Gott ganz allein!
Dann müssen wir nicht danieder liegen,
sondern können wie Adler auffliegen!

Frage: Gotteskinder sind hier im `Feindesland` und als Himmelsbürger nur Durchreisende auf oft beschwerlichen Wegen und immer wieder mit Angriffen Satans konfrontiert. Das ermüdet. Reicht es sich `zusammenzureißen` und zu sagen: `nun sei mal stark!`?

Zur Ermutigung: Nein! Der Bibeltext sagt auch: `ER(!) gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden`. Es gibt z.B. schwere Schicksalsschläge, deren Wunden auch nach vielen Jahren nicht verheilt sind! Ja, wir sind In der Tat vielfach `Unvermögend` und wie ein kleines Kind auf Gottes Hilfe angewiesen - aber genau das fordert Jesus auch in Matth. 18,3! Der Schlüssel ist `auf den HERRN zu HARREN`! Psalm 91,14 sagt: `Weil er sich an mich KLAMMERT, DARUM will ich ihn erretten!`
Lasst uns auf JESUS schauen, uns an IHM festklammern, IHM alle Nöte sagen und felsenfest mit Seiner verheißenen Erquickung und Hilfe rechnen!

Weihnachten, Heilige Nacht

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Weihnachten-Menüs geblättert werden)


Die Weisen aus dem Morgenland



Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.

Matthäus 2, 1-2 (Luther 1912)


Die Weisen aus dem Morgenland wussten, dass der König der Juden geboren war und vermuteten ihn gemäß menschlicher Logik ganz selbstverständlich in Jerusalem. Hier zeigt sich die Souveränität Gottes: Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer kleinen und unbedeutenden Ortschaft irgendwo in der Provinz. Und hier zeigt sich auch die Richtigkeit und Widerspruchsfreiheit der Bibel: Die Geburtsstadt Bethlehem für Jesus Christus ist Jahrhunderte vorher vorausgesagt worden. In diesen beiden Versen wird auch deutlich, dass Jesus nicht nur eine menschliche, sondern vor allem eine göttliche Figur hat: Die Weisen kamen, um den König der Juden anzubeten.

Es wird hier aber auch deutlich, dass die damalige religiöse Elite des Judentums sehr genau wusste, wo der Messias geboren wird und dass die Zeit für die Erfüllung dieser Prophetie gekommen war: Dennoch ignorierten sie die Zeichen. Ihre Antwort ist klar und deutlich: „Jesus wird in Bethlehem geboren!“ (vgl. Micha 5:1). Sie kannten die Voraussage nur allzu genau, und doch realisierten sie nicht, dass der König aller Könige das Licht der Welt erblickt hatte. Im Klartext: Sie ignorierten das Offensichtliche.

Die Weisen aus dem Morgenland dagegen hatten die Zeichen der Zeit verstanden: Sie kannten ebenfalls die Schriften der Propheten und wussten die Zeichen der Zeit richtig zu deuten, obwohl sie Heiden und Astrologen waren. Zugleich wussten sie, dass das Kind in der Krippe nicht nur eine menschliche Natur hat, sondern zugleich Gott ist; bei Jesus handelt es sich um den Mensch gewordenen Gott. Das ist eine Dimension, die einzigartig ist: Wo ist solch ein Gott, der sich herablässt, Mensch zu werden? Welcher Gott hat ein solch großes Interesse und eine solch große Liebe zu Seinen Geschöpfen, dass Er sich in die Begrenztheit eines Menschen begibt? - Es ist der Beweis dafür, dass der biblische Gott ein Gott ist, der nicht irgendwo fern in anderen Welten und Sphären schwebt, sondern ganz nahe bei uns Menschen ist und sich für jeden Einzelnen von uns interessiert.

Gleichzeitig erkennen wir auch, dass die Weisen aus dem Morgenland in menschlichen Dimensionen dachten: Für sie war es zwingend logisch, dass der neue König der Juden in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, geboren werden müsse. Dort herrschte ja schon Herodes, ein König von Roms Gnaden. Aber im Gegensatz zu den Schriftgelehrten und den obersten Priestern, die Herodes haargenau antworten konnten, ließen sich die Weisen korrigieren und zogen nach Bethlehem. Ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Weisen darüber sehr verwundert gewesen sind: nichtsdestotrotz folgten sie dem Stern.

Die obersten Priester und Schriftgelehrten wussten spätestens seit der Frage der Weisen aus dem Morgenland, dass Christus geboren sein muss, denn schließlich hat Herodes die Weisen aus dem Morgenland angewiesen, ihm mitzuteilen, wo der neue König der Juden geboren ist, damit er es ebenfalls besuchen und anbeten könne. Es interessierte jedoch die Schriftgelehrten und obersten Priester keineswegs, dass hier – zusammen letztendlich mit der Kreuzigung und Auferstehung Jesu die bedeutungsvollste biblische Voraussage eingetroffen ist: Keiner von ihnen machte irgendwelche Anstalten, auf die Frage der Weisen näher einzugehen und selbst nachzuforschen. So gut sie die Schriften auch kannten, so gleichgültig standen sie ihnen gegenüber. Sie sorgten sich um ihre fromme Fassade, nichts weiter.

Zugleich zeigt sich der schäbige, heuchlerische und machtgierige Charakter des Herodes': Die Weisen sollen ihm nicht deshalb den Aufenthaltsort Jesu mitteilen, damit er den König aller Könige anbeten kann, sondern weil er – Herodes – Angst um die eigene Macht hatte; er befürchtete nämlich, dass das Kind in der Krippe ihm den Thron streitig machen würde und er die längste Zeit Herrscher im jüdischen Land gewesen wäre. Nicht nur seine Macht wäre in diesem Fall dahin gewesen, sondern auch so viele Möglichkeiten, sich selbst zu bereichern. Deshalb plante er, das Kind, einen Säugling, umzubringen; als er letztendlich bemerkte, dass ihn die Weisen nicht informieren werden, ließ er in Bethlehem allen männlichen Nachwuchs bis zu einem Alter von zwei Jahren umbringen: Hier zeigt sich die Brutalität eines Herrschers, der in seinem Machthunger vor gar nichts zurückschreckte, selbst nicht vor der Ermordung unschuldiger Säuglinge! Eine solche Menschenverachtung wirkt selbst auf die abgebrühtesten Gewaltverbrecher äußerst abschreckend.

Aus all diesen Tatsachen können wir sehr viel lernen:

1. Die Weisen aus dem Morgenland suchten den neugeborenen König der Könige, um Ihm die Ehre zu geben und Ihn anzubeten.

Fragen: Suchen wir Jesus? Geben wir Ihm die Ehre? Beten wir Ihn an?

2. Die obersten Priester und Schriftgelehrten wussten, dass Bethlehem der Geburtsort des Heilands sein würde; sie wunderten sich über die Frage der Weisen nicht, wussten also zumindest instinktiv, dass die Zeit gekommen war, dass der Heiland geboren werden würde: Es ließ sie aber völlig kalt.

Fragen: Haben wir nur christliches Kopfwissen? Interessiert uns die Bibel – das Wort Gottes – wirklich? Oder ist es uns einfach egal? Genügt es uns, für fromm gehalten zu werden, ohne wirklich fromm zu sein?

3. Herodes versetzte die Geburt Jesu in Panik; mit allen Mitteln versuchte er, seine Macht zu verteidigen und schreckte dabei nicht einmal vor dem Mord an Neugeborenen zurück.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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