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Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet!
1. Petrus 4,7
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Wir warten dein, o Gottessohn,
und lieben dein Erscheinen.
Wir wissen dich auf deinem Thron
und nennen uns die Deinen.
Wer an dich glaubt,
erhebt sein Haupt
und siehet dir entgegen;
du kommst uns ja zum Segen.
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Frage:
Wie kann ich denn die Zeit bis zur nahen Entrückung geistlich zubringen?
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Zum Nachdenken: Dass die Entrückung der wahren Gläubigen unmittelbar bevorsteht, offenbart uns der Geist Gottes. Anhand der erfüllten biblischen Prophetie wird das Ende aller Dinge sichtbar. Aber wie verbringe ich die letzte Zeit hier auf Erden? Ich kann es kaum noch ertragen mit irdischen Dingen und Alltäglichkeiten beschäftigt zu sein und mich von Sorgen und Problemen leiten zu lassen.
Ich möchte mich vielmehr mit meinem Herzen nach Jesus ausstrecken und Ihn ohne Ablenkung konzentriert erwarten. Dazu finde ich täglich Momente, in denen ich mich auf Seine Nähe und Sein baldiges Kommen ausrichte. Manchmal ist es ein Blick in den Himmel oder ein kurzes Gebet. Auch und gerade in unruhigen Umständen suche ich Besonnenheit und Stille im Gebet. Ich möchte die verbleibende Gnadenzeit mit Freude zubringen und in dieser unruhigen Zeit die Entrückung zu meinem Heiland geduldig erwarten. |
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| Verachtet und trotzdem voller Hoffnung!
Höre, unser Gott, wie verachtet sind wir! Kehre ihren Hohn auf ihren Kopf, daß du sie gibst in Verachtung im Lande ihrer Gefangenschaft. Decke ihre Missetat nicht zu, und ihre Sünde vertilge nicht vor dir; denn sie haben vor den Bauleuten dich erzürnt. Nehemia 3, 36-37 (Luther 1912) |
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Nehemia ließ Jerusalem und damit auch die Stadtmauer Jerusalems wieder aufbauen und legte auch selbst Hand an. Es war eine schwere Aufgabe, das zerstörte Jerusalem wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen: Nicht nur die Baumittel als solche mussten heran geschafft werden, auch die alltäglichen Bedürfnisse warteten auf ihre Befriedigung. Das konnten sie nur in der Gewissheit bewerkstelligen, dass Gott ihnen zur Seite stand. Als diejenigen, die an den lebendigen Gott der Bibel glaubten, waren sie aber dem Spott ihrer Umgebung ausgesetzt.
Das ist eine Erfahrung, die wir auch und vor allem als Christen machen: Wir sind dem Spott und der Verleumdung ausgesetzt, wenn wir uns an die Reich-Gottes-Arbeit machen. Unsere moralischen Ansichten werden als unmodern, als nicht mehr aktuell und vor allem als engstirnig bezeichnet. Schnell steckt man uns in die Schublade von Ewig-Gestrigen, von Menschen, die die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse verpasst haben. Zeigen wir die Lücken auf, die die Evolutionstheorie nun einmal hat, so argumentieren unsere Gegner nicht, sondern überziehen uns mit demagogischen Beschimpfungen, die nur noch unter die Gürtellinie gehen. Man schreckt nicht einmal davor zurück, uns mit Extremisten jeder Couleur und uns mit Terroristen zu vergleichen, eine Verleumdung, die den Tatsachen nicht einmal ansatzweise standhält.
Doch wir dürfen getrost sein: Der Spott und der Hohn wird sich auf den Kopf drehen. Gott selbst wird eingreifen, und am Ende der Zeiten muss selbst der Teufel seine Knie beugen und bekennen: "Jesus ist Herr!" Jener Spott, den wir heute noch ausgesetzt sind und der sich noch verstärken wird, wird uns zum Segen werden. Wir dürfen getrost an Seinem Werk weiter arbeiten und brauchen uns nicht zu fürchten, im Gegenteil: Wir haben glänzende Zukunftsaussichten vor uns.
Dies darf aber für uns kein Anlass zur Schadenfreude sein: Gott will nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht. Wir sind es selbst unseren erbittersten Feinden schuldig, ihnen die Frohe Botschaft von Jesus zu sagen. Da, wo wir hätten bekennen und nicht bekannt haben, wird Gott von unseren Händen das Blut derjenigen fordern, die aufgrund unseres fehlenden Bekenntnisses nicht gerettet worden sind. Das zeigt die große Verantwortung, die wir haben.
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(Autor: Markus Kenn) |
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