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Denn unsere jetzigen Sorgen und Schwierigkeiten sind nur gering und von kurzer Dauer, doch sie bewirken in uns eine unermesslich große Herrlichkeit, die ewig andauern wird!
2. Korinther 4,17
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Wir warten dein, o Gottessohn,
und lieben dein Erscheinen.
Wir wissen dich auf deinem Thron
und nennen uns die Deinen.
Wer an dich glaubt,
erhebt sein Haupt
und siehet dir entgegen;
du kommst uns ja zum Segen.
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Frage:
Kann ich wirklich alles Leid ertragen und wo führt das hin?
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Zum Nachdenken: Immer wieder erlebe ich starke Anfechtungen die mir sehr zu schaffen machen. Ich leide unter den Umständen die mich umgeben und manchmal bin ich regelrecht gelähmt. Die Angriffe, die vom Teufel kommen, sind perfide und böse.
Ganz leise bewegt mich aber der Heilige Geist wieder in die Nähe von Jesus. Ich bekomme dann einen Impuls und ich lese einen Vers aus der Bibel. So auch dieser Vers aus dem 2. Korintherbrief der eine gewaltige Verheißung beinhaltet. Ich erkenne, dass mein irdisches Leiden nichts gegenüber dem ist, was mich in der Herrlichkeit bei Jesus erwartet. In Geduld möchte ich alles ertragen und in der lebendigen Hoffnung leben die Jesus mir schenkt. Endlich Ruhe finden bei IHM - wenn ich mit Leib und Seele vollständig bei IHM sein werde. An eine Belohnung im Preisgericht möchte ich gar nicht denken. Das übersteigt meine Vorstellungen. Ich danke Jesus. |
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| Zu Unrecht angeklagt
Da nun Festus ins Land gekommen war, zog er über drei Tage hinauf von Cäsarea gen Jerusalem. Da erschienen vor ihm die Vornehmsten der Juden wider Paulus und ermahnten ihn und baten um Gunst wider ihn, daß er ihn fordern ließe gen Jerusalem, und stellten ihm nach, daß sie ihn unterwegs umbrächten. Da antwortete Festus, Paulus würde ja behalten zu Cäsarea; aber er würde in kurzem wieder dahin ziehen. Welche nun unter euch (sprach er) können, die laßt mit hinabziehen und den Mann verklagen, so etwas an ihm ist. Da er aber bei ihnen mehr denn zehn Tage gewesen war, zog er hinab gen Cäsarea; und des andern Tages setzte er sich auf den Richtstuhl und hieß Paulus holen. Da der aber vor ihn kam, traten umher die Juden, die von Jerusalem herabgekommen waren, und brachten auf viele und schwere Klagen wider Paulus, welche sie nicht konnten beweisen, dieweil er sich verantwortete: Ich habe weder an der Juden Gesetz noch an dem Tempel noch am Kaiser mich versündigt. Apostelgeschichte 25, 1-8 (Luther 1912) |
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Weil Paulus Christ geworden war und als Missionar den Menschen das Evangelium predigte, eckte er natürlich bei denen an, die um ihre Macht, ihre Pfründe fürchteten, nämlich bei den Pharisäern und Schriftgelehrten, die fürchteten, dass aus ihren Reihen Menschen Jesus annahmen. Diese Furcht hatte Gründe: Schließlich waren es zuerst Juden, die Christus annahmen; Jesus selbst ist ja als Jude geboren, und die Jünger, die Er um sich versammelte, waren Juden.
Paulus selbst ist ebenfalls ein Beispiel dafür, denn letztendlich war er Pharisäer gewesen. Deshalb kannte er die Lehren, die Ansichten und die Schriften besonders gut und konnte aufgrund seiner soliden theologischen Ausbildung aus den Schriften begründen, dass Jesus der angekündigte Messias und Retter ist. Diese Tatsache erschreckte seine Gegner noch mehr, die ihn dann anklagten; dabei wussten sie, dass sie im Unrecht waren: Paulus hatte sich weder am Judentum, noch am Tempel, noch am römischen Gesetz auch nur ansatzweise versündigt. Die vorgebrachte Anklage war also pure Verleumdung.
So geht es Christen oft auch heute noch. Unbestritten ist, dass im Namen des Christentums viele Fehler und Sünden begangen worden sind, dass einzelne Christen wie auch Gemeinden und Denominationen versagen. Berechtigte Kritik - auch von außen - darf sein und soll uns bereit machen, das abzulegen, was vor Gott nicht in Ordnung ist. Doch es gibt auch eine Reihe von unhaltbaren Vorwürfen, die so nicht hingenommen werden können. Als Christen sind wir keine verblendeten Fundamentalisten, die man mit islamistischen Terroristen auf eine Stufe stellen könnte. Wir sind auch keine Extremisten, die die Freiheit der Menschen aufheben wollen. Unsere Mission stellt keine Zerstörung von Kulturen da. Das Anzweifeln der Evolutionstheorie und der Glaube an den Kreationismus sind keine Ausgeburten geistiger oder wissenschaftlicher Blindgänger oder irgendwelcher Rattenfänger, sondern stehen vielmehr ernst zu nehmende Argumente dahinter, über die man sich gerne bei Wort und Wissen informieren kann.
Viele Vorwürfe gegen das Christentum sind billige Polemik und billige Demagogie. Wer sich ernsthaft mit dem Christentum befasst, wird feststellen, dass überall dort, wo man mit dem Christentum ernst macht, positive Veränderungen stattgefunden haben. Unsere Sozialgesetzgebung fußt im Wesentlichen auf das christliche Gebot der Nächstenliebe und Fürsorge, der Schutz der Familie im Grundgesetz biblischen Werten. Selbst rein weltliche Organisationen der freien Wohlfahrtspflege wie der Arbeiter-Samariter-Bund sind im Grunde von dem christlichen Wert des Erbarmens getragen und handeln wie der Samariter aus dem Gleichnis von Jesus, dessen Name ja auch in den gerade angeführten Verein einfloss.
Christen sind auch die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft, auch wenn das Viele nicht wahrhaben wollen. In der Regel werden sie zu Unrecht angeklagt. Man wirft ihnen alles Mögliche vor oder unterminiert - wie in Saudi Arabien oder im Jemen - jede Form der Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit, die zu den wesentlichen und anerkannten Menschenrechten gehören.
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(Autor: Markus Kenn) |
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