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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
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| Sie werden euch der Bedrängnis preisgeben
Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen. Matthäus 24,9 (Schlachter 2000) |
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Das ist eine Voraussage des HERRN Jesus Christus, die sich besonders in unseren Tagen erfüllt. Vom Jahre 33 n. Chr. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts sind nach Schätzungen ungefähr 40 Millionen Christen wegen ihres Glaubens getötet worden. Etwa zwei Drittel davon, nämlich 27 Millionen, kamen jedoch allein im 20. Jahrhundert ums Leben, vor allem in kommunistisch und islamisch regierten Staaten - eine erschütternde Tatsache, die uns in den westlichen Ländern oft gar nicht bewusst ist.
Zugleich spricht Jesus von der Zunahme der Gesetzlosigkeit: "Die Gesetzlosigkeit wird überhandnehmen" (Matthäus 24,12). - In den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden in vielen Staaten zuerst die Gotteslästerung, dann die Pornographie und schließlich -weitgehend - die Abtreibung freigegeben. Dann forderten Lesben- und Schwulengruppen - entgegen den klaren Aussagen in Gottes Wort (Römer 1,26 f.; 1. Korinther 6,9 f. u.a.) - die Anerkennung ihrer "eheähnlichen" Verbindungen. Viele Länder befinden sich inzwischen in einem moralischen Talsturz.
Jesus spricht - als Folge davon! - von einem Erkalten der Liebe: "Weil die Gesetzlosigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten" (Matthäus 24,12). - Gemeint ist die göttlich gewirkte Liebe (griech. agape), die sich für den anderen verantwortlich weiß. Heute breiten sich Bindungslosigkeit und Vereinsamung aus. Viele Menschen sagen: "Keiner kümmert sich um mich." Mehr und mehr Ehen und Familien brechen auseinander. Auch in christlichen Gemeinden sind Begriffe wie "Selbstbestimmung" und "Selbstverwirklichung" - oft nur als Deckmantel für blanken Egoismus - nicht unbekannt.
Noch vieles wäre zu nennen. Aber entscheidend sind nicht die Zeichen des Gerichts. Entscheidend ist die Zusage des HERRN: "Wer aushält bis ans Ende, der wird selig werden" (Matthäus 24,13). Es gilt, Jesus Christus inmitten der zunehmenden Verführungen und Krisen treu zu bleiben und Licht in einer vergehenden Welt zu sein, bis Er erscheint in Herrlichkeit. Gott helfe uns dabei!
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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