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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
| Gottes Handeln und Wirken | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)
| Joseph wird gesegnet
Joseph ward hinab nach Ägypten geführt; und Potiphar, ein ägyptischer Mann, des Pharao Kämmerer und Hauptmann, kaufte ihn von den Ismaeliten, die ihn hinabbrachten.... 1. Mose 39, 1-6 (Luther 1912) |
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Joseph war aufgrund der Eifersucht seiner Brüder - er war nämlich seines Vaters Liebling - als Sklave an die Ismaeliter verkauft, die ihn wiederum an die Ägypter weiter verkauften. So kam Joseph als Sklave in das Haus des Pharao. Weil Joseph den Segen Gottes hatte, gelang ihm alles. Das blieb dem ägyptischen König natürlich nicht verborgen; deshalb setzte er Joseph als Aufseher über sein Haus und gab ihm alles, was er hatte, in Josephs Hand. Der Sklave Joseph hat also eine steile Karriere gemacht.
Vielleicht sind wir darauf ein wenig eifersüchtig, vielleicht schauen wir auch etwas neidisch auf die, die - zumindest nach außen hin - erfolgreicher sind als wir. "Warum segnet Gott uns nicht so wie die Anderen?", fragen wir. Sicher geben wir unser Bestes. Wir meinen es gut. Unsere Motivation ist beispielhaft. Aber fragen wir uns auch, ob das, was wir denken und sagen, was wir tun oder lassen, auch nach Gottes Willen ist? - Gut gemeint ist schließlich noch nicht gut gemacht und etwas Wollen ist noch nicht getan.
Joseph ließ sich bei dem, was er dachte, sagte, tat oder unterließ, stets von Gott und Seinem Willen leiten. Dazu benutzte er Gebet, und er erinnerte sich an alles, was Gott geboten hat. Gottes Richtlinien zeigen uns, wie wir leben sollen: Sie sind eine Art Betriebsanleitung für unser Leben, das nur funktionieren kann, wenn wir uns an eben diese Betriebsanleitung halten. Das ist genauso wie bei unseren Haushaltsgeräten: Wenn wir uns nicht an die Vorgaben des Herstellers halten, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Bildschirm des Computers dunkel bleibt, wenn die Waschmaschine und der Geschirrspüler nicht reinigt, wenn der Motor des Wagens allzu früh seinen Dienst versagt.
Der Segen, den wir haben, wenn wir nach Gottes Geboten wandeln, wirkt sich auch auf Andere aus. Es ist wie die Wärme des Ofens, der nicht nur unsere Hände wärmt, sondern auch die, die mit uns im Raum sind. Eine Taschenlampe gibt uns ja auch nicht nur alleine Licht, sondern auch denen, die mit uns durch die Dunkelheit gehen. Deshalb verwundert es nicht, dass auch das Haus des Pharaos gesegnet war.
Ich denke, dass Firmen gut daran tun, Christen einzustellen, denn auch sie sind gesegnet und halten sich an die Anweisungen Gottes. Das wirkt sich gut auf das Betriebsklima und natürlich auch auf das Betriebsergebnis aus. Doch das bringt uns auch in die Verantwortung. Der Segen, den wir erhalten, gilt nicht nur uns allein. Wir haben das Licht, das wir durch Gottes Gnade bekommen haben, in die Welt zu tragen, in die Finsternis hinein. So wie Joseph, der trotz der ungerechten Behandlung seiner Brüder Gott die Treue hielt, sollen wir Gott niemals aus den Augen verlieren, auch wenn uns Widernisse des Lebens quälen. Joseph ist hier ein Beispiel für uns, die Gebote Gottes zu halten.
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(Autor: Markus Kenn) |
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