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Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottesfurcht.
2. Petrus 3,11
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Huldreich blickest Du mich an,
sagst mir, dass ich kommen kann,
sagst mir, dass ich zu dir kommen kann.
Und dass Du der Sündenschuld
nicht gedenkst nach Deiner Huld,
nicht gedenkst nach Deiner Gnad´ und Huld.
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Frage:
Wie kann ich nur einen heiligen Wandel und ein gottseliges Leben führen?
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Zum Nachdenken: Es ist eine Tatsache, dass der Tag des Herrn sehr schnell kommen wird. Die Sünde nimmt derweil dermaßen überhand, dass Gott Seine Gerechtigkeit wieder herstellen muss. Die Welt ist mehr als gerichtsreif. Alle irdischen Dinge, an die sich Menschen klammern und in denen sie ihren Lebensinhalt sehen, werden verbrennen.
Ich sehe darin aber auch, dass sich meine Erlösung naht. Ich werde vor dem Zorn Gottes bewahrt. Ich strecke mich nun danach aus, dass ich in Jesus würdig empfunden werde zu Ihm entrückt zu werden. Also befleißige ich mich der Sünde zu widerstehen und irdische Verlockungen zu überwinden. In demütiger Gottesfurcht stehe ich treu in Seinem Dienst und lasse mich durch Seine Güte führen und leiten. Ich brauche Seine Kraft und Nähe jeden Tag aufs Neue. ER muss mich halten und ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Der Andere (Lukas 18, 9-14)Gedicht
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Der "Andere" stand von ferne,
mit schamgesenktem Haupt.
Dem Frieden seiner Seele
war er total beraubt.
Sie hatte ihn getrieben,
hier vor Dein Angesicht.
Auf den Stufen Deines Tempels
stellt er sich dem Gericht.
Er macht nicht viele Worte,
schlägt hart an seine Brust,
dem Fluch sich zu erwehren,
dem Zug der bösen Lust.
"Gott sei mir, dem Sünder, gnädig",
ist alles was er sagt.
Er mußte Gott gut kennen,
dass er sich dies so wagt.
Es stellt der Herr zum Zeugnis
ihn als gerecht gesprochen dar,
als Frage an uns alle:
"Ob ich der Andere war?"
Der Andre der sich brüstet,
wie es ihm im Leben geht?
Der seine Scham vergessen,
den Hochmut in dem er steht?
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(Gedichte-Autor: Manfred Reich) |
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