Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Ostern
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 03.03.2015

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Die Anbetung Gottes ist gleichwertig wie ihm ein Opfer bringen.

Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.

Psalm 34,2

Aus vollem Herzen will ich ihm singen;
es soll vor Gott mein Lob erklingen.
Mit meinem ganzen Sein und Sinn
geb` ich mich Gottes Gnade hin.

Frage: Ist Wehklagen und Jammern unser Thema des Tages, oder ist es uns ein Bedürfnis, Gott zu rühmen für empfangene Wohltaten?

Vorschlag : Indem wir Gott loben, bringen wir ihm ein Opfer dar, und unsere Seele wird dadurch gestärkt und erquickt.

Ostern, Auferstehung Jesu

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ostern / Jesu Auferstehung-Menüs geblättert werden)


Auferstehung Christi


Bei Licht besehen ist Ostern das größte Fest der Christenheit, weil dies den Beginn der Neuschöpfung Gottes andeutet und anzeigt, dass nichts so bleiben wird, wie wir es, von unserer vergänglichen Welt her, gewohnt sind. Seit Ostern ist alles ganz anders geworden.

Vor einiger Zeit kam ich mit einem Griechen ins Gespräch, der dem orthodoxen Glauben zugehört und der mir auf Frage bestätigte, dass er "selbstverständlich an die Auferstehung Christi glaube", weshalb Ostern in seinem Kulturkreis auch das größte Fest sei, bei dem, ähnlich wie bei uns zu Weihnachen, die ganze Familie zusammenkomme.

Die Auferstehung Christi bereitet aber nach wie vor "intellektuelle Schwierigkeiten". Man merkt dies an den Osterpredigten, den Kommentaren und geistlichen Gedanken, die zu Ostern geäußert werden.

Das fängt damit an, dass über das Neuwerden in der Natur, über das Sterben im Herbst und das Wiedererwachen im Frühling gesprochen und dieser Lauf in der Natur mit dem menschlichen Leben verglichen wird, wo es nach Niederlagen und Verlusten auch wieder Neuanfänge, gewissermaßen "Auferstehungen", gibt. Bekommt dies dann noch einen leicht christlich-religiösen Anstrich, in dem man auf Gott, der das alles lenkt, verweist, hat man eine Predigt, der man einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen kann. Kurzum: "Evangelium light".

Andere meinen den Bericht von der Auferstehung "entmythologisieren" zu müssen. Nach ihrer Ansicht kann man den "modernen", wissenschaftsgläubigen Menschen nicht zumuten, zu glauben, dass ein Toter wieder lebendig wird, weil dies, da es jeder Erfahrung und Beobachtung widerspricht, "unwissenschaftlich" und damit "umöglich" ist. Deshalb müsse das umgedeutet und auf "zeitgemäß" getrimmt werden. Sieht man das so, war das Grab "natürlich" nicht leer, sondern Jesus ist ganz normal gestorben und verwest - aber seine Ideen leben weiter und als die Jünger das erkannten, wurde ihnen angeblich klar, dass Jesus, so gesehen, überhaupt nicht tot sein konnte. Es wird behauptet, dass es hier, gewirkt durch den Geist Gottes, zu einer plötzlichen, überaus frohmachenden und ermutigenden "gewaltigen Erkenntnis" der Jünger gekommen sei, die dann später als "Auferstehung" interpretiert wurde. Und deshalb ist es, nach Meinung mancher Theologen, auch völlig unerheblich, ob Jesus nun tatsächlich oder nur symbolisch auferstanden ist.

Sollte man ihn aber trotzdem leibhaftig gesehen haben, wird dies von wieder anderen psychologisierend, als eine Art "Massenwahn" oder "Übertreibung" erklärt, sofern man nicht gleich behauptet, dass die Evangelisten diese Berichte "dazugedichtet" haben um damit die Bedeutung Jesu und seines irdischen Wirkens zu unterstreichen. Es wird dann gesagt, dass man ohnehin nichts genaues wissen könne, weil die Evangelien erst "viel später" geschrieben worden seien, wobei die Berichte im Laufe der Zeit zusätzlich verändert wurden. Deshalb könne man das eigentliche Geschehen, auf das diese Berichte zurückzuführen sind, überhaupt nicht kennen.

Beliebt ist auch die Aussage, dass die Auferstehungsberichte "widersprüchlich" sind, weil jeder der Evangelisten die Dinge etwas anders schildert. Bei Licht besehen spricht aber gerade dieses für die Zuverlässigkeit der Berichte, da jeder der Evangelisten die Dinge aus seiner individuellen Sicht bzw. das berichtet, was ihm wesentlich erschien. Gleiches haben wir bei Zeugenaussagen, die auch nie in allen Punkten übereinstimmen und deshalb in ihrer Gesamtschau bewertet werden müssen.

Manche behaupten, dass Jesus nicht wirklich tot war, als er vom Kreuz abgenommen wurde und sich, "erholt durch die Kühle des Grabes", am übernächsten Morgen davongemacht hat, um angeblich später nach Indien zu gehen, wo er gelehrt habe und wo es bis heute Jesusgräber zu bestaunen gibt. Möglicherweise sei sein Leichnam auch nur "gestohlen" worden, um daraus dann eine "Auferstehungsstory" zu machen.

Geht man von den hier aufgeführten Deutungen aus, kann man allerdings das ganze Neue Testament "vergessen", einfach deshalb, weil dann die übrigen neutestamentlichen Aussagen nicht mehr passen und diese, um die Sache "passend zu machen" unglaublich hin- und zurechtgebogen und vieles wegexegetiert werden muss, wie das zum Teil auch geschieht. Das Evangelium wird dadurch aber letztlich wertlos und unglaubwürdig und zu nichts anderem als zu einer der zahlreichen "religiösen" Lehren.

Tatsächlich ist es so gewesen, dass die Evangelien schon sehr früh geschrieben und sorgfältigst recherchiert wurde. Die Auferstehung Christi ist so eines der bestbezeugtesten Ereignisse der Antike. Die ersten Aufzeichnungen darüber gibt es bereits 30 Jahre nach diesem Ereignis. Zum Vergleich: Die Berichte über die römischen Eroberungen nördlich der Alpen, wurden erstmals 300 Jahre nach diesen Ereignissen aufgeschrieben, ohne dass Historiker deshalb an der Richtigkeit dieser Berichte zweifeln würden. Hinzu kommt, dass die neutestamentlichen Berichte, wie die übrige Bibel, über die Jahrhunderte hinweg praktisch fehlerfrei und unverändert weitergegeben wurden, was man von den übrigen Werken der Weltliteratur nicht behaupten kann.

All diesen hier angeführten Versuchen, die Auferstehung Christi wegzudiskutieren ist eigentlich nur eines gemeinsam: Nämlich der Unglaube. Anders kann ich das nicht bezeichnen. Wer auf die eine oder andere, hier beschriebene Art, argumentiert, leugnet die Allmacht Gottes und traut Gott nicht zu, dass diesem in der Tat kein Ding unmöglich ist, dass dieser Wunder tun und, wie bei der Erschaffung der Welt, völlig Neues schaffen kann. Wer so gegen die Auferstehung Christi argumentiert legt an Gott und seine Möglichkeiten unsere menschlichen Maßstäbe an und meint, dass Gott an die von ihm geschaffenen Naturgesetzlichkeiten gebunden sei. Wer so argumentiert, verkennt das Weltbild der Bibel, wonach die Schöpfung aus einer sichtbaren und einer unsichtbaren Wirklichkeit besteht.

Wer seinen Blick hier geweitet hat, hat für sein Leben ganz Erhebliches hinzugewonnen.

Was spricht nun für eine leibhaftige und tatsächliche Auferstehung Christi am Ostermorgen?

Da sind zum einen die sehr realistischen Berichte der Evangelisten, die vom tiefen Kummer und der Verzagtheit der Jünger berichten, die eben nur dadurch behoben werden konnte, dass Jesus als der Auferstandene vor sie hintrat, und besonders beeindruckend ist hier der Bericht vom "ungläubigen Thomas". Eigentlich können wir für diesen Skeptiker bis heute dankbar sein, denn er hat sich ganz handfest davon überzeugt, dass Jesus tatsächlich auferstanden ist.

Die Jünger haben nach der Auferstehung Aktivitäten und eine Überzeugungskraft entwickelt, zu der sie eben nur dadurch in der Lage waren, weil sie ganz massiv etwas völlig neues erlebt hatten. Die Briefe der Apostel und auch die Offenbarung lassen absolut keinen Zweifel daran, dass der Auferstanden lebt und auch der wiederkommende Herr ist. Ganz abgesehen davon, dass der Auferstandene erst nach seiner Auferstehung den Missionsbefehl gab, den die Christenheit bis heute befolgt.

Allerdings entzieht sich die Auferstehung und die neue Leiblichkeit Jesu, die scheinbar raum- und zeitunabhängig ist, unserem Begreifen. Wir können und sollen hier nur glauben. Allerdings ist uns, wenn wir zum Herrn gehören, ebenfalls die Auferstehung in eine neue Leibichkeit zugesagt. Im christlichen Glauben geht es deshalb auch nicht "um ein Leben nach dem Tode", sondern um die Auferstehung und das ewige Leben, wie es auch im apostolischen Glaubenbekenntnis zum Ausdruck kommt.

Ohne eine wirkliche und wahrhaftige, leibliche Auferstehung Christi wäre der christliche Glaube im übrigen eine absolute Nullnummer und zu nichts zu gebrauchen. Unsere ganze abendländische Kultur mit ihren Wertmaßstäben baut auf Ostern auf. Ostern ist das Fundament des christlichen Glaubens.

Der Apostel Paulus schreibt dazu, nachdem er die Menge der Zeugen aufgeführt hat, die den Auferstandenen gesehen haben, folgendes:

Wenn aber Christus gepredigt wird, daß er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.
1 Korinther, 15, 12.20


(Autor: Jörgen Bauer)


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