Ostern

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.09.2020

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Gottes Wort leuchtet uns so zuverlässig, dass wir nicht irren, wenn wir ihm nachfolgen.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Psalm 119,105

Dein Wort ist sehr gut,
es macht mir stets Mut.
Werd` ich auch oft versagen,
bin ich von Ihm getragen.

Frage: Was ist wichtig im Zusammenhang mit der Lektüre von Gottes Wort?

Vorschlag: Die Bibel, die Heilige Schrift, ist Gottes heiliges, inspiriertes Wort. Ein Bibelgelehrter sagte einmal, die Bibel sei ein Liebesbrief Gottes an die Menschen. Lesen wir sie regelmäßig in großem Respekt und tiefer Dankbarkeit zu Gott. Gott zeigt uns darin Seinen Willen, aber auch Seine Liebe. Wenn wir das Leben, die Lehre und die Wirksamkeit Jesu im Neuen Testament betrachten und befolgen, dann werden wir mit göttlicher Weisheit gesegnet!

Ostern, Auferstehung Jesu

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ostern / Jesu Auferstehung-Menüs geblättert werden)


Er ist wahrhaft auferstanden!


Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu, aber viele zweifeln daran, dass Jesus wirklich auferstanden ist: Es gibt viele Erklärungen, dass Jesus nicht wirklich auferstanden ist: Manche behaupten sogar, Er sei nicht einmal am Kreuz gestorben. Moslems sind überzeugt, dass ein Doppelgänger an Jesu statt gekreuzigt wurde. Andere berufen sich auf das Geheimwissen der Essener in medizinischer Hinsicht, die Jesus den Kreuzestod haben überleben lassen. Und der überlebende Jesus soll in Frankreich eine Dynastie aufgebaut haben, und eine Mehrheit ist überzeugt davon, dass Jesus nach Indien ausgewandert sei und erklären ein Grab für Seine letzte Ruhestätte. Abenteuerliche Beweise wie Fussspuren in der Wüste oder irgendwelche Dokumente, die sich als Fälschung entpuppen oder gar nicht vorgelegt werden können, weil sie ja angeblich gestohlen worden, müssen hier herhalten. Diese Vermutungen bleiben selbst bei gutwilligster Betrachtung allenfalls eine Spekulation, die so unwahrscheinlich ist wie eine Invasion kleiner grüner Männchen vom Mars.

Auch die These, Jesu Leichnam sei von den Jüngern gestohlen worden, gehört in den Bereich der Legenden: Der Stein, der wegzurollen gewesen wäre, war schwer, und Jesu Grab war von römischen Soldaten bewacht. Wäre der Leichnam Jesu tatsächlich gestohlen worden, dann hätte dies den Tod der Wachsoldaten zur Folge gehabt, denn die römische Armee ahndete selbst kleinste Wachvergehen sehr hart.

Hingegen ist der Bericht von der Auferstehung sehr glaubhaft: Frauen waren die Ersten, die am Grab gewesen sind und Zeugnis gaben. Die Aussage einer Frau galt in der damaligen Zeit nichts: Die Römer bezweifelten, dass Frauen überhaupt eine Seele haben, und auch in der damaligen jüdischen Bevölkerung galten Frauen als Tratschweiber, deren Äusserungen man nicht sonderlich ernst nahm. Hätten die Evangelisten hier eine Unwahrheit überzeugend darstellen wollen, dann hätten sie klugerweise Männer als Zeugen genommen; sie hätten aber ganz gewiss nicht auch noch eine Frau zitiert, die als Erste mit dem Auferstandenen im Garten sprach, auch wenn sie Ihn zunächst nicht erkannt hat.

Die Jünger Jesu, die dann den Bericht hörten, eilten zum Grab: Sie entdeckten, dass es tatsächlich leer war. Durch ihr Leben waren sie Realisten: Einfache Fischer und Handwerker, deren Leben und Überleben hart war und die keine Zeit dafür hatten, sich mit irgendwelchen Märchen zu befassen. Für sie war Realitäts- und Wirklichkeitssinn eine Frage des Überlebens. Es ist kaum anzunehmen, dass sie sich einer Täuschung hingegeben haben.

Jesus erschien nach Seiner Auferstehung vielen Menschen, auch den Emausjüngern. Bei dieser Vielzahl von Zeugen hätten diese sich - entsprächen ihre Aussagen nicht der Wahrheit - widersprochen, in Einzelheiten und Details genauso wie in einem grösseren Rahmen. Kriminalisten wissen, dass sich die meisten Kriminalfälle deshalb aufklären, weil sich die Verdächtigen widersprechen. In den Zeugenaussagen aber, die von der Auferstehung Jesu künden, finden wir nicht einmal den allerkleinsten Widerspruch.

Der Zweifler Thomas legte seine Hand in die Wunden des Herrn. Er selbst vermochte es nicht zu glauben. Erst als er die Wunden Jesu spürte, vermochte Er zu glauben.

Vergessen wir bei allem nicht: Als Jesus im Garten Gethsemane verhaftet wurde, Spott, Folter und Tod über sich ergehen lassen wollte, waren die Jünger selbst nervlich am Ende: Ihr Glaube war faktisch zusammen gebrochen, ihr Heiland, auf den sie alle ihre Hoffnung gesetzt hatten, war tot und lag im Grab. Sie hatten nicht die Energie, hier eine Legende zu stricken.

Zudem wussten sie, dass sie sich der Feindschaft in den etablierten religiösen Kreisen des Judentums aussetzen würden. Warum sollten sie das tun, wenn dahinter nicht die wirkliche Auferstehung gestanden hätte?

Millionen von Menschen haben Jesus in den letzten zwei Jahrtausenden in ihrem Leben erlebt: Es gibt zahlreiche Publikationen von Menschen, die von Jesus verändert worden sind. Das ist nur dann möglich, wenn Er lebt.

Deshalb kann ich mich dem orthodoxen Ostergruss anschliessen:

"Christ ist erstanden!" - "Ja, Er ist wahrhaft auferstanden!"


(Autor: Markus Kenn)


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