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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Gott ist mein Trost, mein Licht in der Nacht
Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt. 1. Korinther 10,13 (Schlachter 2000) |
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Gott kann eingreifen. Er kann helfen und heilen. Auch heute noch. Was aber, wenn Gott Leid und Krankheit nicht wegnimmt? Gibt es dann noch einen anderen Weg zur Überwindung des Leidens?
Ja!
Zunächst gilt es, sich durch das Leiden nicht von Gott wegtreiben zu lassen, sondern zu sagen: "Näher, mein Gott, zu Dir!" Manche Menschen tun allerdings das Gegenteil. Sie sagen: "An einen Gott, der mir so etwas zufügt, kann ich nicht glauben, den kann ich nicht akzeptieren." Und sie kommen weiter von Gott weg oder verleugnen Ihn ganz.
Ein Hiob hingegen kann uns lehren, trotz aller Plagen an Gott festzuhalten. Ganz auf Gott zu vertrauen und von Ihm allein Hilfe zu erhoffen - das bedeutet nämlich bereits unsere Rettung. Wir erinnern uns an die besondere Bevollmächtigung, die Mose und Paulus durch den Zerbruch hindurch erwachsen ist. In Hebräer 12,6 lesen wir: "Wen der HERR lieb hat, den züchtigt Er." Und in 1. Korinther 10,13 steht das oben zitierte tröstliche Wort.
Denn das ist das geistliche Geheimnis für denjenigen, der im Glauben steht: Gott legt uns zwar Leiden auf, Er schenkt uns aber auch die Kraft, Leiden zu ertragen. "Gott legt uns eine Last auf, aber Er hilft uns auch" (Psalm 68,20). Diese Erkenntnis beruht auf der biblischen Verheißung, dass Gott niemanden über seine Kraft versucht und prüft. Das dürfen wir in Anspruch nehmen. Darauf dürfen wir vertrauen, auch und gerade dann, wenn wir am Ende unserer eigenen Kräfte und Möglichkeiten stehen.
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Gott ist mein Trost, mein Licht in der Nacht.
Ich schlafe ruhig, weil Er mich bewacht.
Tränen der Trauer wischt Er vom Gesicht.
Er will mich heilen, bevor das Herz bricht.
Ängste und Sorgen nimmt Er in die Hand,
lässt mich Sein Kreuz seh'n, wo Er überwand.
Ich muss nicht zittern, und ist die Nacht kalt.
Gott schenkt mir Zukunft. Der Morgen kommt bald.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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