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Dein Wort ist wohlgeläutert, und dein Knecht hat es lieb.
Psalm 119,140
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HERR, Dein Wort ist geläutert und wunderbar,
und nichts in der Welt ist Ihm zu vergleichen!
Beim Bibelforschen sieht man dann auch klar
Deinen Heilsplan, den Du tust Erreichen!
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Frage:
Lieben Sie auch von Herzen Gottes hochheiliges und kostbares Wort?
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Aufruf: Als Softwareentwickler und Ingenieur weiß ich um die Wichtigkeit von Ordnung und Struktur in Programmen und nutze daher z.B. den Gruppierungstyp `struct`.
Überwältigt bin ich aber immer wieder über die tiefgehende `Struktur` in Gottes hochheiligem Wort, was ich nicht ansatzweise hinbekomme! So gibt es z.B. bereits im AT unzählige Bibelabschnitte, deren tiefere strukturierte Aussagen gleich in mehrfacher Hinsicht das in unserer Zeit kommende `Finale` Gottes beschreiben: den `Tag des HERRN`.
Eigene Bibel-Erkenntnisse hier weiterzugeben kann immer nur Stückwerk sein. Bitte gehen Sie ins Gebet! Bitten Sie Gott um Hunger nach Seinem Wort sowie Erkenntnis der Botschaft durch den Heiligen Geist. Forschen Sie täglich in der Schrift, möglichst mit Farbstiften und ausreichend Zeit. Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, was Gottes wundervolles Wort alles für unsere Zeit, aber auch für Sie persönlich zu sagen hat! |
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| Die Wohnung Gottes
Und er maß die Wand des Hauses sechs Ellen dick. Daran waren Gänge allenthalben herum, geteilt in Gemächer, die waren allenthalben vier Ellen weit. Und derselben Gemächer waren je dreißig, dreimal übereinander, und reichten bis auf die Wand des Hauses, an der die Gänge waren allenthalben herum, und wurden also festgehalten, daß sie in des Hauses Wand nicht eingriffen. Hesekiel 41, 5-6 (Luther 1912) |
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In diesem Kapitel ist der Tempel sehr genau beschrieben; wir bekommen eine ungefähre Vorstellung davon, in welch überragenden Rahmen Gott wohnt. Der himmlische Palast, in dem Er lebt, ist weitaus prachtvoller als aller Glanz und alle Glorie unserer Paläste und Prachtbauten. Was wir hier auf der Erde sehen in all ihrer Schönheit ist nichts im Vergleich zu der himmlischen Pracht. Alles Irdische verblasst und ist nicht einmal ein Schatten gegenüber der himmlischen Herrlichkeit.
Dabei denke ich auch an die Bibelstelle, in der Jesus uns verspricht, dass im Hause Seines Vaters viele Wohnungen für uns sind und Er hingeht, um für uns eine solche zu bereiten (Johannes 14,2). Sind wir uns bewusst, auf welche Herrlichkeit wir zugehen, dass wir bei und mit Gott einmal in Seinem Königreich leben und mitregieren dürfen? Wenn wir uns täglich dankbar an diese Zusage Jesu erinnern, dann gehen wir mutiger voran, dann sind unsere Sorgen weniger groß, dann gewinnen wir mehr Kraft, mehr Stärke und wir machen einen erlösteren Eindruck: Letzteres tut sehr viel not. Schon der Philosoph Friedrich Nietzsche erkannte, dass es besser um das Christentum stünde, wenn Christen einen erlösteren Eindruck machten.
Wer das 41. Kapitel in Hesekiel liest und sich bewusst ist, dass wir einmal bei unserem Herrn sein werden, kommt doch nicht umhin, sich zu freuen. Und das ist doch Evangelium, Frohe Botschaft: Wir sind Erlöste, wir sind teuer Erkaufte, wir sind die, die einmal in der wunderbaren Welt Gottes leben dürfen. Es ist nicht allein die äußere Pracht, es ist auch die Tatsache, dass es dort weder Leid noch Geschrei geben wird, dass es keine Krankheit, keine Not, kein Leid und keinen Tod mehr gibt. Gefahrlos können wir dort über die Strassen gehen, die aus Gold bestehen, welches so rein und geläutert ist, dass man hindurchschauen kann wie durch ein Fenster.
Wir werden ganz nahe sein bei Gott wie die Cherubim, welche ganz weit oben in der Hierarchie der Engel stehen. Dies zeigt die Liebe Gottes zu uns, Seinen gefallenen Geschöpfen, die es eigentlich nicht verdient hätten, dass Gott ihrer gedenkt. Das macht dankbar und bescheiden, aber auch glücklich und stark. In den Augen derjenigen Christen, die in diesem Bewusstsein leben, findet sich deshalb Glück.
Ich selbst freue mich, eines Tages den in diesem Kapitel beschriebenen Tempel selbst sehen zu dürfen. Welche Freude wird es sein, wenn wir Gott mit unseren Augen schauen dürfen, wenn wir in Seinem himmlischen Licht eintauchen!
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(Autor: Markus Kenn) |
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