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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
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| Das Beste kommt noch!
Und der König Ahasveros legte Zins aufs Land und auf die Inseln im Meer. Aber alle Werke seiner Gewalt und Macht und die große Herrlichkeit Mardochais, die ihm der König gab, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Könige in Medien und Persien. Denn Mardochai, der Jude, war der nächste nach dem König Ahasveros und groß unter den Juden und angenehm unter der Menge seiner Brüder, der für sein Volk Gutes suchte und redete das Beste für sein ganzes Geschlecht. Esther 10, 1-3 (Luther 1912) |
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Mardochai und sein Volk waren durch die Verleumdungen Hamans gefährdet gewesen, und selbst Esther, seine Nichte, wäre der Vernichtung des jüdischen Volkes nicht entkommen, wenn Haman die Oberhand behalten hätte. Jetzt hatte Mardochai die zweithöchste Position im Staate, und auch seine Nichte Esther hatte großen Einfluss auf den König, wie wir aus dem gesamten Buch Esther entnehmen können. Von einer solch hohen Position wagen die Meisten von uns nicht einmal zu träumen, auch wenn sie dort, wo sie arbeiten, die allerbesten Karrierechancen haben.
Das Buch Esther erinnert mich im Ganzen an die Situation von Bibelgläubigen in der Welt: Sie erfahren viel Verfolgung, und selbst in unserem freien Land, in der man sich im Allgemeinen immer auf die Religions-, Weltanschauungs- und Meinungsfreiheit berufen kann, wird es bekennenden Christen immer schwerer gemacht; so gilt es als politisch unkorrekt, wenn man Jesus als den einzigen Weg zum Vater bezeichnet und auf die biblische Sexualmoral auch nur ansatzweise aufmerksam macht. Wer es wagt zu missionieren, wird schnell in die Ecke von Sektierern gestellt, und die Mission unter Juden gilt selbst in sich christlich nennenden Kreisen mehr und mehr als verwerflich.
Lange Rede kurzer Sinn: Wer bibelgläubig ist, muss schon ein dickes Fell haben. Angriffe kommen aus allen Richtungen. Man bekommt schnell zu spüren, dass man für einen Spinner bzw. für einen weltfremden Fantasten gehalten wird. Die Meisten unserer Zeitgenossen haben kaum ein Problem damit, an Horoskope oder andere Zukunftsdeutungen zu glauben; selbst die Geheimdienste und die Militärs haben sich in den Zeiten des Kalten Krieges so genannten Hellsehern und Wahrsagern anvertraut, und es ist kaum anzunehmen, dass sich dies grundlegend geändert hat. Andererseits zieht man die Wunder Jesu in Zweifel, und wer an diese glaubt, wird immer öfter als Irrer belächelt.
Mardochai und sein Volk haben durch Haman selbst Verfolgung erlitten; am Ende aber war Mardochai der zweithöchste Mann nach dem König Ahasveros. Die Pracht, in der Mardochai lebte, würde selbst heute noch einigen Wohlhabenden den Neid entfachen. Inzwischen ist Mardochai selbst in die Herrlichkeit des Himmels eingegangen und hat erfahren, dass alle Pracht, aller Glanz und aller Pomp dieser Welt nicht einmal ein schwacher Abglanz dessen sind, was uns im Himmel erwartet. Ganz gleich, wie gut es uns hier auf der Erde geht, ganz gleich, wie reich und luxuriös wir leben können, wie edel unsere Speisen und wie erlesen unsere Weine sind: Im Himmel wird alles wesentlich schöner sein. Für die, die Jesus als ihren ganz persönlichen Erretter und Heiland angenommen haben, heißt es: "Das Beste kommt erst noch!" - Und dies gilt auch, wenn der Segen Gottes schon hier auf der Erde überreich fließt.
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(Autor: Markus Kenn) |
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