Endzeit

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 04.12.2020

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Wir dürfen darüber jubeln, dass wir mit Gott Taten tun können!

Mit Gott werden wir Gewaltiges vollbringen, und er wird unsere Feinde zertreten.

Psalm 60,14

Mit Gott zusammen will ich
alle meine Taten tun:
Er allein kennt und führet mich!
In Seinen Armen darf ich ruhn!

Frage: Wollen wir die Taten aus uns heraus tun oder mit Gott?

Tipp: Immer wieder versuchen wir, die Taten ohne Gott zu tun. Das kann nur schiefgehen. Wir müssen uns klar sein, dass wir `nur` die Reben sind und Jesus der Weinstock, ohne den wir nicht existieren können. Sind wir vom Weinstock Jesus getrennt, dann bringen wir somit keine Frucht. Also handeln wir am Besten in lebendiger Beziehung unter Seiner Leitung mit Ihm.

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Amoklauf in Ansbach


Ich kann nur mein allertiefstes Bedauern über diesen weiteren Amoklauf zum Ausdruck bringen.

Allerdings habe ich heute gerade folgendes weitergegeben. Es braucht sich kein Mensch über Gewalttaten wirklich zu wundern. Vor ein paar Tagen haben wir uns an den Amoklauf in Winnenden erinnert, am 11.09. war es ein halbes Jahr her. Ich bin dankbar, dass es ein Aktionsbündnis Winnenden gibt, wo auch ganz wichtige Anliegen an Verantwortungsträger herangetragen wurden.

In der Bibel steht, dass die Gewalttätigkeit sich als Rute der Gottlosigkeit erhebt und dass der Mensch sät, was er erntet, denn Gott lässt sich nicht spotten. Einem kleinen Kind kann schon erklärt werden, dass Radieschen geerntet werden, wenn Radieschen gesät wurden. Wieso begreifen die Menschen, die sich immer wieder über diese brutalen Gewalttaten wundern, nicht, dass Gewalt-Saat auch Gewalt-Ernte bringt? Wenn an junge Menschen permanent brutale Gewalt, Mord und Totschlag, Hass, sexuelle Perversion usw. durch die Medien gesät werden, wird dies auch die entsprechende Ernte hervorbringen. Da braucht sich doch niemand zu wundern, wenn Verderben aus lauter Profitgier gesät wird. Wir sind eine Gott- und Wert-lose Gesellschaft geworden. Viele nennen sich dem Namen nach noch Christen, aber sie haben mit Jesus Christus keine persönliche Beziehung. Das ist Heuchelei. Welche Schuld laden wir uns auch als Volk durch die täglichen Kindstötungen im Mutterleib auf? Auf unserem Volk liegt ein Fluch wegen dieser Todeskultur. Wenn Kinder getötet werden, dann töten auch Kinder, das ist der Umkehrschluss. Warum wollen das die Menschen nicht kapieren? Weil sie so sein wollen wie Gott. Aber das ist Stolz und Selbstbetrug.

In der Bibel steht doch die Lösung, die jeder lesen kann: Lasset die Kindlein zu Mir (Jesus) kommen und wehret ihnen nicht, denn ihnen ist das Himmelreich. Die Kinder werden um das Himmelreich betrogen, das ist eine Katastrophe und jeder, der das tut, muss das eines Tages vor Gott verantworten.

Auch sagt uns Gottes Wort: Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach Deinem Wort. Jesus hat uns das Programm gegeben, wie wir Menschen leben sollen, nämlich dass wir Gott über alles lieben sollen und unseren Nächsten wie uns selbst.

Menschen, wacht doch bitte endlich auf und kehrt um zu dem lebendigen Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat.

Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und dass sich der Gottlose von seinem bösen Weg bekehre und nicht des Todes sterben soll. Gerne möchte ich noch folgendes weitergeben. Zunächst ein Zitat von Blaise Pascal:

„Ohne Jesus Christus ist der Mensch mit Notwendigkeit lasterhaft und elend.

Mit Jesus Christus ist der Mensch von Laster und Elend befreit.

In Ihm ist unsere ganze Tugend und unsere ganze Jugend und unsere ganze Glückseligkeit.

Ohne Ihn gibt es nur Laster, Elend, Irrtum, Finsternis, Tod, Verzweiflung.“

In England haben vor einigen Jahren zwei erst 10-jährige Jungen in Liverpool einen zweijährigen Jungen ermordet und ihn anschließend auf Schienen eines Bahndammes gelegt. Das kleine Kind war nur für ganz kurze Zeit aus den Augen der Mutter gekommen. Darüber war ganz England sehr erschüttert. Es gab danach öffentliche Gewissenserforschungen mit der Fragestellung, was denn falsch gelaufen sei mit unserer Gesellschaft? Der damalige Innenminister Clarke hat damals folgendes im Britischen Rundfunk gesagt: "Mit solch einer Tat sind wir nicht mehr bei der Jugendkriminalität, da sind wir schon im Herzen der Finsternis .“

Zum Abschluss möchte ich noch den ehem. englischen Premierminister Churchill (1874-1965) zitieren, denn er hat m.E. viel früher mit seiner Äußerung den Nagel auf den Kopf getroffen: "Der moralische Erdrutsch unserer Gesellschaft begann in dem Augenblick, als in unserem Land nicht mehr über Himmel und Hölle gepredigt wurde."


(-Autor: Brunhilde Rusch)


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