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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Stille Zeit
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.... Matthäus 11,28-29 (Luther 1912) |
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Einmal der Hektik des Alltags entfliehen, zur Ruhe kommen, sich sammeln können, nicht andauernd im Stress sein: Das ist der Wunsch vieler Menschen. Jeder will irgendwann schließlich seine Ruhe haben und selbst Kinder wollen auch mal in Ruhe gelassen werden. Darüber hinaus sind Menschen, die ruhig sind, weitaus angenehmer als Hektiker und Choleriker, und sie, die Ruhigen, leisten mehr als jene, die sich im Daueraktivismus ihren Stress selber machen. Wir bewundern die Menschen, die die Ruhe weg haben, selbst wenn es eng wird. "Ruhe bewahren!" ist auch die Empfehlung von Rettungsdiensten, dem Katastrophenschutz und der Polizei, weil Hektik in Grenzsituationen nichts bringt.
Viele Unfälle im Strassenverkehr geschehen doch, weil übernervöse Autofahrer unter Termindruck sich oft genug im wahrsten und buchstäblichsten Sinne zu Tode rasen. Die Hauptgründe für Magengeschwüre, Bluthochdruck, Schlaganfälle und Herzinfarkte liegen in der Hektik. Darüber hinaus macht man sich sehr unbeliebt, wenn man andauernd hektisch ist: Nervosität steckt an und macht einen selbst zu einem Rakeler, der nicht mehr ruhig reden kann und sich selbst verhaspelt; letztendlich wird man selbst immer nervöser und steckt andere damit an.
Ich selbst mache da nicht mehr mit: Ich leiste mir meine Stille Zeit, in der ich die Bibel lese, die Losungen und ein Andachtsbuch. Wenn ich ruhig werden will, dann bete ich: Die Gespräche mit Gott lassen mich ruhiger werden, auch wenn ich in konkreten Schwierigkeiten keinen Ausweg sehe, doch weil ich mit Gott gesprochen und mich auf Ihn verlassen kann, weiß ich, dass ich mich nicht verrückt machen muss. Gott löst das Problem. Er ist ein guter Vater. Man kann es etwa so umschreiben: Als wir noch kleine Kinder waren und ein kaputtes Spielzeug hatten, gingen wir auch zu unserem Papa, der dann das Kaputte wieder zusammenflickte. Und auch andere Probleme für uns löste.
Mit Bibellese und Gebet weiß ich auch, was Gott von mir will, was Er erwartet und wie ich mich verhalten soll: So entstehen viele Probleme erst gar nicht. Woanders zeigt Er mir Auswege. In meiner stillen Zeit kann ich mich sammeln und neue Kraft tanken. Ich kann dann gestärkt und frisch ans Werk gehen. Die stille Zeit ist für mich die Zeit der Sammlung und der Stärkung. Ich brauche sie wie die Luft zum Atmen und das tägliche Brot.
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(Autor: Markus Kenn) |
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