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Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Galater 6,14
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Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah.
Das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.
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Frage:
Warum ist das Kreuz für manche Menschen anstößig?
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Zum Nachdenken: Gerade die sogenannten Gutmenschen bestehen geradezu darauf dafür zu bezahlen was sie anderen schuldig sind. Sie können und wollen für ihre eigene Schuld gerade stehen. Und so können auch manche Christen die tiefe Bedeutung des Kreuzes nicht für sich in Anspruch nehmen. Paulus demütigt sich vor dem Kreuz und er will sich nicht selbst rühmen.
Für mich bedeutet es, meinen eigenen Bankrott anzuerkennen; meine Sünden aufrichtig bei Jesus am Kreuz abzulegen und es zuzulassen, dass ER für meine Schuld gestorben ist. Jesus hat den vollständigen Sieg über die Sünde errungen. Jesus allein gebührt der Ruhm, die Ehre und die Dankbarkeit! Ich bete zu Gott, dass ER mir hilft, mich selbst loszulassen und mir Kraft schenkt Ihm zu vertrauen. |
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| Hat Dein Gebet Konsequenzen?
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Wir beten und wundern uns oft, warum wir keine Antwort zu erhalten scheinen, doch hat unser Gebet auch Konsequenzen? Ist uns bewusst, dass echtes Gebet auch den Willen beinhalten muss, hinter der Bitte zu stehen und etwas zu tun? Wenn wir um einen Arbeitsplatz beten, dann ist es nicht verboten, die Stellenangebote zu studieren, das Arbeitsamt um Mithilfe zu bitten und vielleicht einen privaten Arbeitsvermittler einzuschalten. Wenn wir darum bitten, dass es der notleidenden Nachbarin besser geht, ist es auch nicht verboten, nachzuschauen, was sie bedarf und ihr - so man kann - zu helfen.
Dasselbe gilt auch, wenn wir um Arbeiter in der Ernte bitten: Ist uns diese Bitte ernst, dann werden auch wir Traktate verteilen oder eine Bibel bzw. ein evangelistisches Buch verschenken. Und wer für der Stadt Bestes, für die Regierenden und Verantwortlichen bittet, zeigt die Ernsthaftigkeit seines Gebetes dadurch, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen in Kirche, Gesellschaft, Politik, in Gewerkschaften und gemeinnützigen Vereinen.
Gebet und Handlung gehören untrennbar zusammen. Beides bildet eine Einheit. Wer für Frieden bittet, ist unglaubwürdig, solange er selbst Streit anfängt, statt ihn zu schlichten. Beten und Tun zeigen zugleich, wie ernst uns ein Anliegen ist.
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(Autor: Markus Kenn) |
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