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Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen!
Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen!
Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht;
lobende schließe mit Amen!
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Frage:
Warum gibt es nur so viele Missverständnisse in Bezug auf unsere Dankbarkeit Gott gegenüber?
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Zum Nachdenken: Wie oft habe ich Jesus in meinen Bitten eher als Erfüllungsgehilfen meiner Anliegen gesehen? Ich bete und breite Ihm alle meine Wünsche, Nöte und Vorhaben aus. Dabei bitte ich um Gnade, Führung und Leitung. Ich erlebe, dass Jesus meine Bitten erfüllt.
Aber, steht das nicht im Widerspruch zu dem, was Jesus eigentlich von mir erwartet? Und habe ich zu Beginn meines Lebens mit Ihm nicht ganz anders gebetet? War damals nicht vielmehr mein Gebet erfüllt von Dankbarkeit und Demut? Es ist der Wille Gottes, dass ich in allen Dingen Ihm danke. Auch und gerade in Zeiten der Bedrängnis und Not soll ich in aufrichtiger Demut Ihn loben, preisen und danken. Ich möchte immer mehr Ihm danken für alles, was Er ist und für mich getan hat; damit ich bei Ihm Ruhe und Frieden finde und auf Ihn hoffe. |
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| Lass die Toten ihre Toten begraben
Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes! Lukas 9,59-60 / vgl. Matth. 8,21-22 (Luther 1912) |
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Menschen, die Jesus Christus nicht als ihren ganz persönlichen Retter und Erlöser angenommen haben, sind geistlich tot. Deshalb sprach Jesus davon, dass die Toten ihre Toten begraben sollen. Das bedeutet: Die geistlich Toten werden irgendwann auch biologisch sterben, doch der Tod ist nicht das Aus, nicht das Ende unseres Bewusstseins. In der Offenbarung wird daher vom zweiten Tod gesprochen. So steht in der Offenbarung 20,14: "Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl."
Der zweite Tod beschreibt also das Schicksal derer, die in ihren Sünden sterben. Auch die, die biologisch gesehen noch leben, Jesus aber nicht als ihren ganz persönlichen Heiland haben, sind in geistlicher Hinsicht Tote und leben in Gottesferne. So ist im Epheserbrief 2,1-2 zu lesen: "Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams."
Der eingangs zitierte Bibelabschnitt, in dem Jesus den Mann auffordert, dass die Toten ihre Toten begraben sollen, zeigt, dass wir und die Welt nicht zusammen gehören. Wir sind vom Tod ins Leben übergegangen, wir sind aus der Finsternis ins Licht getreten. Durch Christus sind wir lebendig. So erfahren wir in Johannes 5,24: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen."
Der eigentliche Tod, von dem Jesus spricht, ist stets der geistliche Tod, der mit dem biologischen Tod ohne vorherige Bekehrung im zweiten Tod endet, in der ewigen Gottesferne also. Dabei handelt es sich nicht um einen symbolischen Tod und auch um keine Metapher: Wer in die Gesichter derjenigen schaut, die das Leben der Welt mit ihren Verlockungen dem Leben in Christi Geist bevorzugen, sieht, dass die Menschen in sich eine große Leere tragen. Wie leer sind doch schon bereits die Augen von Jugendlichen! Ihre Gesichter sehen oft so aus wie Leichenmasken. Das ist das erschreckende Ergebnis der Sünde. Vortrefflich schreibt Paulus in seinem Römerbrief 6,23: "Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn."
Leben oder Tod: Das ist die Wahl, vor die Jesus den Mann in dem eingangs zitierten Bibelabschnitt stellt, eine Wahl, vor der wir alle stehen.
Mein Rat ist: Wähle das Leben, wähle Jesus!
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(Autor: Markus Kenn) |
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