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Und siehe, du bist ihnen wie einer, der ein Liebeslied singt, der eine schöne Stimme hat und gut zu spielen versteht; und sie hören deine Worte, doch sie tun sie nicht.
Hesekiel 33,32
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Herr, mich dürstet nach dem Segen,
den dein theures Wort verheißt;
komme gnädig mir entgegen,
gib mir deinen heil´gen Geist.
Der im Herzen dich verkläret
und mir Licht und Kraft gewähret,
der mein Herz mit Trost erfüllt,
göttlich allem Jammer stillt.
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Frage:
Möchte ich, dass Gott Sein Wirken in meinem Leben auf ein Minimum begrenzt?
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Zum Nachdenken: Wie oft höre ich durch Gottes Wort, was gut und richtig für mein Leben ist. Ich habe viel über den Willen Gottes für mein Leben gehört; durch gute Predigten, durch gute Bücher und durch Impulse zu Seinem Wort. Und doch gehe ich meine eigenen Wege. Und doch tue ich, was ich will. Bequemlichkeit macht sich breit. Meine Sündenlast ist gar nicht so groß. Ich habe alles unter Kontrolle.
Halt! Und doch ist es Zeit umzukehren zu einem Leben in wahrer Gottesfurcht. Ich möchte immer mehr nach Gottes Willen für mein Leben fragen und Seinen Willen umsetzen. Ich bete zu Jesus um Seine Kraft, den Weg der Heuchelei und Selbsttäuschung zu verlassen. Ich bete zu Jesus, dass ich erkenne, dass ER es in allen Dingen gut mit mir meint. Ich bete zu Jesus, dass ER mir jeden Tag Seinen Willen offenbaren möge. |
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| Der Gerechte lebt aus dem Glauben
Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben; der Gerechte aber wird seines Glaubens leben. Habakuk 2, 4 (Luther 1912) |
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Gerade heutzutage gibt es sehr viele Menschen, die halsstarrig sind und sich nichts sagen lassen wollen. Die Zahl der Rechthaber, die nur ihre eigene Meinung zulassen und sie anderen Menschen indoktrinieren wollen, nimmt zu. Sie reflektieren nicht, ob das, was sie denken, sagen und tun, richtig ist oder nicht. Mit ihren Scheuklappen ignorieren sie gekonnt rechts und links. Es wundert daher nicht, dass der Alte Fritz, als er die Gefängnisse Preußens besuchte, nur auf ungerecht Verurteilte traf, auf Opfer von Justizirrtümern und Justizskandalen, obwohl sie eindeutig überführt waren. Auch heute dürfte das nicht sehr viel anders sein.
Wir sehen dies auch an Suchtkranken, die oft nicht die Einsicht in ihr Problemverhalten haben und - obwohl sie bereits massiv unter Entzugserscheinungen leiden, wenn sie ihre Sucht nicht ausreichend befriedigen können - immer noch behaupten, sie könnten jederzeit aufhören. Der Friede, die Ruhe in ihren Herzen ist schon lange gestört, und der Blick auf die Realitäten ist mehr als getrübt.
Halsstarrige handeln also wie kleine Kinder, die perdu ihren Glauben an das Sandmännchen, den Klapperstorch, den Weihnachtsmann und den Osterhasen nicht aufgeben wollen, obwohl die Argumente und Beweise der Anderen stichhaltig sind. Wer aber stur nur an dem klebt, was er bisher getan und gedacht hat und sich für vollkommen und damit für fehlerlos hält, wird unflexibel und blind für das eigene Versagen.
Der Gerechte dagegen weiß um die eigene Unvollkommenheit, die eigene Fehlerhaftigkeit und hat längst erkannt, dass er - wie jeder andere Mensch - sich irrt. Für das, was er falsch macht oder falsch gemacht hat, kann er sich entschuldigen. Das gibt Raum für Versöhnung und Frieden. Als Gerechter weiß er, dass die Quelle der Gerechtigkeit Gott ist, aus denen sich ein gerechter Mensch speist. Gerechtigkeit setzt also den Glauben an den Gott der Bibel voraus, denn selbst das grösste Meer trocknet aus, wenn es von seiner Quelle abgeschnitten wird.
Der Glaube schenkt dem Gerechten Hoffnung, gibt ihm Orientierung und halt. Deshalb wird der Gerechte aus dem Glauben heraus leben. Dieses Leben aus dem Glauben heraus ist zugleich die Bereitschaft, sich von Gott belehren und korrigieren zu lassen, den Willen Gottes zu erforschen und nach besten Wissen und Gewissen zu erfüllen. Das schenkt ein ruhiges Gewissen und gibt Frieden ins Herz.
Unsere Zeit ist doch gerade deshalb so hektisch, weil sie so gottlos ist. Weil die Menschen ihrer eigenen Leere entfliehen wollen, stürzen sie sich in Arbeit, in Aktivitäten und füllen selbst ihre Freizeit gnadenlos mit Terminen aus. Die Frage nach Lebenssinn wollen sie sich nicht stellen, weil sie dann mit ihrer eigenen Verlorenheit konfrontiert werden.
Allerdings führt diese Einstellung zu Nachbarschaftszwisten, zu Streitigkeiten am Arbeitsplatz und in der Familie. Prozesse, die wirklich nicht notwendig sind, werden geführt und überlasten schon lange unsere Gerichtsbarkeit. Keiner hat mehr Zeit, keiner kümmert sich mehr um den Anderen, die soziale Kontrolle bricht ein. Unsere Kinder, unsere Jugend wird daher dahin getrieben wie ein Blatt im Wind. Ihre Eltern beten mit ihnen nicht mehr, sie lesen nicht mehr mit ihnen in der Bibel. Deshalb lernen die Kinder nicht mehr, was Gerechtigkeit und Lebenssinn ausmacht.
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(Autor: Markus Kenn) |
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Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker "Das Herz des Menschen" mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...
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