Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Leben als Christ
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.05.2020

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Wer von seinem verkehrten Weg der Sündensklaverei umkehrt, und Gott, den Erbarmer, anruft, der erfährt Vergebung.

Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.

Jesaja 55,7

Mein Gott, wer ist wie Du so groß?
Du lässt die Deinen nie mehr los.
Du willst uns immer tragen,
auch dann, wenn wir versagen.

Frage: Brauchen wir alle Vergebung?

Vorschlag: Ja. Die Bibel lehrt in Römer 3,23: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus Seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Seit dem Sündenfall der ersten Menschen sind alle Menschen schuldig vor Gott. Das Urteil Gottes über die Sünde ist ewige Trennung von Gott, die Verdammnis. Aber Jesus Christus ist in diese Welt gekommen um zu retten, was verloren ist. Jeder, der an Jesus glaubt und ihm dienen will, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16). Lasst uns darum zum Retter eilen, Ihn um Vergebung bitten, und glaubend Jesus nachfolgen. Beim Herrn ist viel Vergebung!

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Geht hinein durch die enge Pforte



Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.

Matthäus 7,13 f. (Schlachter 2000)


Dies ist ein ernstes und aufrüttelndes Wort des HERRN. Viele Menschen meinen, wenn sie getauft sind und ein formales Bekenntnis zu Christus abgelegt haben, seien sie gerettet. Das ist ein Trugschluss! Eine äußerliche Handlung, ein Ritus oder eine Tradition kann uns nicht retten, auch wenn dies noch so „heilig“ aussieht. Retten kann nur uns das Opfer Jesu Christi am Kreuz von Golgatha, die dankbare Annahme dieses Opfers im Glauben und die Nachfolge des HERRN auf dem schmalen Weg.

Zur Zeit Jesu gab es drei Gruppen von Menschen: erstens diejenigen, welche Ihn offen und entschieden ablehnten; zweitens eine recht große Zahl von Menschen, die Ihn gerne reden hörten, die von Seinen Wundern beeindruckt waren, die aber über einen „formalen“ Glauben nie hinauskamen – als die Lage brenzlig wurde, waren sie nicht mehr in Seinem Anhang zu finden; drittens eine kleine Zahl von Jüngerinnen und Jüngern, die bereit waren, Ihm auf dem schmalen Weg kompromisslos nachzufolgen, auch durch eigenes Schwachwerden und Versagen hindurch.

Und genau die gleichen Gruppen von Menschen gibt es auch heute!
Wer gehört wirklich zu Jesus? Wer ist gerettet?
Nur die dritte Gruppe, die auf dem schmalen Weg wandelt!
Gehören wir schon dazu?

Manchmal überlege ich mir, wie ich wohl reagiert hätte, wenn ich damals gelebt hätte. Hätte ich auch zuerst mit allen „Hosianna“ geschrien
und nachher, als die Lage brenzlig wurde, „Kreuzige Ihn“ gebrüllt?

Und wie reagiere ich heute?

Nehme ich die Erlösung wie selbstverständlich in Anspruch,
die Jesus für mich erworben hat, aber herrschen lasse ich Ihn nicht über mich?
Wo Er mir unbequem wird, klammere ich Ihn einfach aus?

HERR, bewahre mich vor diesem Selbstbetrug,
der so geistlich aussieht und so fleischlich ist.
Denn Du bist nicht nur ein Gott für den Sonntag ...


(-Autor: Lothar Gassmann)


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Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, 6