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Ich aber, ich habe auf deine Gnade vertraut; mein Herz soll jauchzen über deine Rettung. Ich will dem HERRN singen, dass er mir Gutes erwiesen hat.
Psalm 13,6
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Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hats gewehret.
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Frage:
Was trägt mich wirklich?
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Zum Nachdenken: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe. Anfechtungen brechen sich Bahn. Was ist nur los? Habe ich etwas falsch gemacht? Ich kämpfe dagegen an indem ich recht fromm sein will. Ich versuche mit Anstrengungen in der Nachfolge meine Sündenlast wett zu machen. Aber dieses Unterfangen lässt mich scheitern. Gerade wenn sich Abgründe um mich herum auftun hilft das alles nicht!
Mit dem Beter des Psalms halte ich fest an der Gnade und Barmherzigkeit die der Heiland mir jeden Tag neu schenkt. Nur dadurch kann ich getröstet weiter machen. Und ganz zaghaft regt sich ein Danke in mir. Ich halte mich fest im Glauben an Jesus. Ich halte fest an der lebendigen Hoffnung die Jesus schenkt. Und ich stehe inmitten des mächtigen Stroms unendlicher göttlicher Gnade und Barmherzigkeit - jeden Morgen neu. Ich lobe und preise Seinen Heiligen Namen. |
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| Wie schön ist doch dein Eigentum
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. 1.Mose 1,31 (Luther 1912) |
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Was schleppt denn die kleine Ameise da? Interessiert knie ich mich hin. Einen Brocken, dreimal so groß wie sie, schafft sie flink und behende fort. Auf dem Pflaster entlang, durch Ritzen im Stein, an der Wand entlang, als würde es keine Mühe machen. (Kleine Kostbarkeit aus Gottes Werkstatt.)
Und was ist das? Einst als Raupe verachtet und verfolgt, hat sie es doch geschafft sich zu verpuppen. Eine kleine Weile braucht es noch, dann wird aus ihr ein wunderschöner Schmetterling.
Die Tautropfen glitzern in der Morgensonne wie Diamanten.
Das erste Licht des Tages erhellt die Dunkelheit der Nacht. Die Vögel singen ihr Morgenlied. Die Blumen strecken ihre Blütenköpfe dem warmen Licht der Sonne entgegen, Bäume im jungen Grün rauschen im Wind. Der stolze Fasan stolziert über den Acker, und da! Ein Wildkaninchen saust geschwind über die Wiese. Ich strecke mich wohlig und atme den würzigen Duft der frischen Morgenluft tief in mich hinein. Tauben gurren und von irgendwoher höre ich einen Hahn energisch krähen.
Petrus geht mir durch den Sinn. Ein Moment der Trauer überkommt mich,... ich bin wie er. Doch dann kommt Freude in mein Herz, denn Jesus hat ihm vergeben, genauso wie mir!
In der andächtigen Stille wird mir dieser Morgen zum Gottesdienst. Wie viel Mühe gab sich der allmächtige Gott bei jedem Einzelnen seiner Geschöpfe.
Ich sehe, er hat es sehr gut gemacht! Wie kann ich da noch zweifeln? Dankbar stimme ich in das Loblied der Natur mit ein.
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(Autor: Sabine Brauer) |
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