Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottlosigkeit
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.07.2020

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Gott suchen ist das A und O für ein Gotteskind!

Der Knabe Samuel aber wuchs heran bei dem HERRN.

1.Samuel 2,21

Lasst uns, von Sünden rein,
stets in Jesu Nähe sein,
und mit all unsren Trieben,
Ihn von ganzem Herzen lieben!

Frage: Wo halten wir uns auf: In Gottes Nähe oder woanders? Suchen wir beständig die Nähe zu Gott?

Tipp: Im heutigen Bibelvers lesen wir vom jungen Samuel, welcher sich „bei dem HERRN“ aufhielt. Gleiches lesen wir über ihn auch im nächsten Kapitel 3,3: Sogar sein Schlafplatz war im Tempel Gottes und zudem wird die Nähe zur hochheiligen Lade Gottes, dem irdischen Thron Gottes, erwähnt! Ganz anders der Priester Eli: Er lag laut Vers 2 woanders „an seinem Ort“. Wundert es, dass Samuel große Segnungen Gottes erleben und von Gott wunderbar gebraucht werden konnte – hingegen Elis Ende unrühmlich war? Lasst uns Samuel nacheifern und beständig von Herzen die Nähe zu unserem HERRN und Erlöser Jesus Christus suchen!

Gottlosigkeit

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Ohne Gott geht alles zum Teufel


Immer wieder treffe ich beim Evangelisieren auf Atheisten und höre sehr oft immer dieselben Kritikpunkte bzw. ablehnende Aspekte, so den, dass ein Mensch auch ohne Gott gut sein kann. Das Leben und die Menschheitsgeschichte lehren uns aber, dass dem nicht so ist. Ohne Gott geht alles zum Teufel, und das ist nicht spaßig.

Sicher: Die Kirchen und damit auch einzelne Christen haben immer wieder versagt: Judenprogrome, Kreuzzüge, Inquisition und Hexenverbrennungen haben eine Blutspur hinterlassen, die durch nichts gerechtfertigt werden kann. Zwangsbekehrungen und Zwangstaufen sind ein weiteres unrühmliches Kapitel, und die Konkordate beider Großkirchen mit Diktatoren - so mit Mousollini, Franko und Hitler - waren und sind kein Ruhmesblatt. Doch Atheisten vergessen, dass man sich damit in den Widerspruch zur Ethik und Moral des Wortes Gottes stellt. Selbst wenn ich mir einen noch so dicken christlichen Deckmantel umlege, so bleibt es immer ein Widerspruch zur Bibel, wenn ich falsch oder gar verbrecherisch handle.

Trotz aller Verbrechen, die im Namen des Christentums geschehen sind und womit der Name Gottes in den Schmutz gezogen wurde und wird, bleibt es gleichzeitig eine Tatsache, dass der Atheismus weitaus mehr Todesopfer gefordert hat als das Christentum selbst. Die atheistischen Regimes von Lenin und seinem Nachfolger Stalin kosteten nicht nur durch Verfolgung und Erschießungskommandos, sondern auch durch künstlich geschaffene Hungersnöte Millionen von Toten. Chausescou, rumänischer Diktator, der seine Hunde aus goldenen Näpfen tränkte und fütterte, sah die Not seines Volkes nicht und ist auch für den Tod vieler seiner Landsleute verantwortlich. Die Mauer des geteilten Berlin und der Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze forderten viele Todesopfer wie auch die Folter der Stasi.

Chinas atheistischer Führer Mao war der Ansicht, dass die Wahrheit nur aus den Gewehrläufen kommen kann, was für viele insbesondere während der gefürchteten Kulturrevolution einen gewaltsamen Tod bedeutete, nicht zu vergessen die Opfer der friedlichen Protestbewegung auf dem Platz des himmlischen Friedens, wo es zu 300 bis 700 Toten kam: Das Chinesische Rote Kreuz kam bei seinen Auswertungen auf eine Zahl von bis zu 7 000 Toten, die in diesem Zusammenhang während einer Woche getötet wurden. Die nordkoreanischen Diktatoren, die eine Familiendynastie ähnlich den Königen früherer Zeiten inne haben, lassen ihr Volk förmlich verhungern oder wegen Medikamentenmangels sterben. Auch Pol Pot hatte kein Problem damit, fast sein ganzes Volk zu töten; schon der Besitz eines Buches - selbst "Das Kapital" von Karl Marx - oder sogar das Tragen einer Sehhilfe (!) konnte schon als bürgerlich-kapitalistische Dekandenz angesehen werden und zur Hinrichtung führen. Solche Beispiele lassen sich bis Ultimo führen.

Viele Atheisten werfen den christlichen Theologen vor, dass sie sich in alle Fragen einmischen, in denen es um Ethik und Moral geht. Tun das die Atheisten nicht genauso? Es gibt kein moralisch-ethisches Thema, in dem man keine atheistischen Antworten findet! Zugleich darf man nicht vergessen, dass christliche Theologie zugleich immer auch eine Frage nach Moral, nach Ethik ist. Jesus verlangt von uns, Gott aus aller Kraft zu lieben und unsere Nächsten wie uns selbst. Und dies geht nur, indem wir ein ethisch einwandfreies Leben führen.

Auch in der Sexualität geht es um Moral. Natürlich haben wir Menschen eine sexuelle Selbstbestimmung, die Freiheit, uns zu entscheiden, wann, wo und mit wem wir intim sein wollen und wie wir die Sexualität auszuleben wünschen. Aber Selbstbestimmung hat immer auch sehr viel mit Verantwortung zu tun. Man kann es sich hier nicht einfach machen nach dem Motto: "Wenn du schwanger wirst, dann treibst du eben ab, Was soll es? Ist ja nur ein Zellklumpen!" Hierbei wird doch die ganze Menschenverachtung gewahr. Leben ist Leben von Anfang, also vom Zeitpunkt der Zeugung an. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder sehr naiv oder einfach nur unehrlich. In der Sexualität zeigen wir auch unsere Bereitschaft zur Treue und damit zur Ehrlichkeit und unserer Bindungsfähigkeit. Zugleich bedeutet die zunehmende Sexualisierung in unserer Zeit, dass wir in Frauen bzw. in den Sexualpartnern nur Lustobjekte sehen. Damit machen wir nicht nur unser Gegenüber, sondern auch uns selbst billig.

Was die Abtreibungspraxis betrifft, so ist doch ersichtlich, dass sie maßgeblich zu der katastrophalen demografischen Entwicklung beiträgt. Unsere Renten- und Sozialkassen leiden darunter und stehen kurz vor dem Kollaps. Aber die einfache Lösung so manchen Atheisten lautet "Humanes Sterben - selbstbestimmter Tod!" Hört sich gut an, doch dahinter verbirgt sich ebenfalls eine immense Lebensverachtung und eine Kultur des Todes. Pflegebedürftige sollen abgespritzt werden, dann kosten sie den Sozialkassen kein Geld mehr. Man bekommt jeden alten und pflegebedürftigen Menschen dazu, sich nach dem Tod zu sehnen und um die "erlösende Spritze" zu bitten.

Bezeichnend ist dabei auch die Äußerung des bekennenden und praktizierenden Atheisten Gregor Gysi, Vorsitzender der Partei "Die Linke", der befürchtet, dass jegliche Moral und die Solidarität der Menschen verloren geht, wenn der Glaube an Gott zurück gedrängt wird. Dass er damit gar nicht so unrecht hat, sieht man doch aktuell: Wir drängen Gott immer mehr aus unserem Leben heraus. Gleichzeitig leben wir vermehrt in einer Zeit der Egoisten, in der es nur noch das "Ich" und nicht mehr das "Wir" gibt. Mobbing am Arbeitsplatz, Gewalt an Schulen sind nur zwei Beispiele von vielen. Nicht zu vergessen, dass gemeinnützige Vereine wie AWO, DRK, Freiwillige Feuerwehren kaum noch Nachwuchs haben. Selbst die Blutspendedienste haben Probleme, genügend Spender zu finden. Wie gesagt: Ohne Gott geht alles zum Teufel!


(Autor: Markus Kenn)


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Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

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