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Gottlosigkeit
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.04.2018

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Juden-Christen

Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist;

Römer 11,25

Wird die Welt auch immer finsterer und böser,
so wissen wir: Jesus Christus ist unser Erlöser,
er ist der Messias und der Retter der Welt.
Wohl jedem, der Ihn als HERRN und Heiland erwählt!

Frage: Beten Sie regelmäßig für die Juden in Israel, dass sie Jesus Christus als den Messias erkennen?

Tipp: Es lässt aufhorchen, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nun für sein Büro den offen bekennenden Jesus-gläubigen YouTube-Blocker Hananya Naftali als neuen stellvertretenden Medienberater einstellte. Auch soll die Zahl der an Jesus gläubigen Israelis zunehmen. Sollte nun zunehmend die „Decke“ weggenommen werden, von welcher wir in 2. Kor. 3,14-16 lesen, welche das Erkennen Jesu als den Messias verhindert? Dies ist für Christen beachtenswert, da mit der Aufhebung der „Verstockung“ das Erreichen der „Vollzahl der Heiden“ laut unserem heutigen Bibelvers verknüpft ist – und damit wiederum die Entrückung der Brautgemeinde einhergehen wird! Lasst uns also für Israel beten, dass sie Jesus Christus als ihren Messias erkennen und selbst bereit sein für Jesu Kommen!

( Link-Tipp zum Thema: www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/33420/Default.aspx )

Gottlosigkeit

Inhalt

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Gott gehorchen



Ich erhob aber zur selben Zeit meine Hand, daß ich sie führte aus Ägyptenland in ein Land, das ich ihnen ersehen hatte, das mit Milch und Honig fließt, ein edles Land vor allen Ländern,...

Hesekiel 20, 6-16 (Luther 1912)


Viele Wunder haben die Hebräer mit dem lebendigen Gott erlebt, nicht nur die Befreiung aus der Sklaverei im Ägyptenland, sondern auch Seine Versorgung in der Wüste und die Vertreibung der heidnischen Völker, damit sie, die Hebräer, in das verheißene Land einziehen konnten. Mit den Plagen, die Gott über das Reich des Pharao schickte, hatte Er die ägyptischen Götzen von ihrem Sockel gestürzt, und selbst die so mächtige ägyptische Armee mit ihren imposanten Streitwagen vermochte es nicht, die ausziehenden Hebräer wieder gefangen zu nehmen, um sie zurück zu führen in die Sklaverei. Das Rote Meer wurde von Gott geteilt, und die Hebräer kamen trockenen Fusses an das gegenüber liegende Ufer, während die nachrückende ägyptische Armee in den Fluten ertrank.

In der Wüste wurde die Kleidung nicht schlecht, und auch die Schuhe bzw. die Sandalen, welche die Hebräer trugen, hielten während der ganzen vierzig Jahre der Wanderung, eine Qualität, die bis heute unerreicht ist. Nahrung und Wasser lieferte Gott für Menschen und Vieh, und obwohl sie ein Volk von Sklaven gewesen sind, die über keinerlei militärische oder gar kriegerische Ausbildung und Erfahrung verfügten, konnten sie ihre Feinde auf den Schlachtfeldern besiegen. All das ist Grund genug, die Knie zu beugen und dem Herrn zu folgen, doch immer wieder übertraten die Hebräer, Sein auserwähltes Volk, die Gebote des Herrn und zog so Strafen auf sich.

Doch wir müssen unsere Nase nicht rümpfen ob ihrer Starköpfigkeit: Wir sind keinen Deut besser! Gerade wir Deutschen haben nach dem entsetzlichen Zweiten Weltkrieg Gnade gefunden vor Gott; trotz des durch die Nazis verursachten Genozids an Juden, Sinti, Roma, politisch Andersdenkenden, Behinderten und vielen anderen Bevölkerungsgruppen sowie den von Hitler angezettelten Krieges, der zur völligen Zerstörung unseres Landes führte, erlebten wir hier im Westen das Wirtschaftswunder und vor nunmehr mehr als zwanzig Jahren die Wiedervereinigung im Rahmen einer gewaltlosen Revolution auf dem Boden der ehemaligen DDR. Die Wenigsten wissen, dass Christen für diese Wiedervereinigung gebetet haben. Wir haben also Grund genug, Gott zu loben und zu danken, doch unsere Kirchen werden immer leerer, die Zahl der Kirchenaustritte wächst, und manches Kirchengebäude wird verkauft, umgenutzt oder sogar zu einer Moschee umfunktioniert. Wir haben es zugelassen, dass der Buß- und Bettag abgeschafft wurde. An unseren Schulen wird das Fach "Religion" immer mehr zugunsten von Ethik oder Philosophie zurück gedrängt, und aus den öffentlichen Gebäuden verschwinden mehr und mehr die Kreuze. Selbst in christlichen Kindergärten werden nur noch selten christliche Werte den Kindern vermittelt.

Dabei haben wir vor Augen, was geschieht, wenn wir gottesfern sind: Der Aberglaube steigt ebenso wie die Kriminalität, an unseren Schulen ist im wahrsten Sinne der Teufel los, und die Arbeitslosigkeit ist auf einem hohen Niveau: Deutschland, dass einst Gastarbeiter anwarb, um die Stellen zu besetzen, ist zu einem Land geworden, dessen Einwohner sich selbst mehr und mehr im Ausland verbringen, weil es hier keine Perspektiven gibt. In Ostdeutschland sterben ganze Regionen aus. Und, und, und ....

Deshalb sind die Worte Hesekiels auch heute noch - und vielleicht gerade heute - aktuell: Wir befinden uns durch unseren Ungehorsam Gott gegenüber in einem Tief, in welchem wir noch mehr versinken, wenn wir nicht begreifen, dass sich unser Land wieder zu Gott bekehren muss, jeder Einzelne von uns. Experten packen es nicht ohne Gott: Noch nie hatten wir davon so viele wie heute, und dennoch finden wir allem Aktionismus zum Trotz nicht die Lösung der Probleme. Dabei muss das Übel immer an der Wurzel gepackt werden: Gottlosigkeit führt immer dazu, dass alles um uns im wahrsten und buchstäblichsten Sinne zum Teufel geht. Bekehrung tut hier wirklich not.

Es ist aber nicht mit einem vordergründigen, frommen Schein getan: Die Bekehrung muss echt sein. Gebete müssen echt sein, also von Herzen kommen. Und wir müssen in unserem Leben zeigen, dass wir es ernst meinen mit Gottes Geboten, also mit unserer Liebe zu Ihm. Seine Gebote sind uns zum Nutzen, denn Gott weiß als unser Schöpfer, was gut ist für uns und was nicht. Deshalb tun wir gut daran, Ihm zu gehorchen.


(Autor: Markus Kenn)


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