Gottlosigkeit

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 03.11.2026

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Näher zu Jesus!

Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!

Psalm 25,16-17

Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!

Frage: Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?

Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit.

Gottlosigkeit

Inhalt

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Zwischen Rebellion und Gehorsam



Was die Unverständigen gelüstet, tötet sie, und der Ruchlosen Glück bringt sie um. Wer aber mir gehorcht, wird sicher bleiben und genug haben und kein Unglück fürchten.

Sprüche 1, 32-34 (Luther 1912)


Seitdem Luzifer in seinem verblendeten Stolz Gott und damit seinen eigenen Schöpfer vom Thron stürzen wollte, gibt es die Rebellion Gott gegenüber, also Sünde, und auch die ersten Menschen ließen sich durch Satan, der als Schlange erschien, zur Rebellion verführen. Es gelüstete sowohl Luzifer als auch Adam und Eva, Gott gleich zu sein.

Dieses Prinzip hat sich seitdem bis in unsere heutige Zeit fortgesetzt und wird sich auch bis zum Ende der Weltenzeit fortsetzen: Man versucht, ohne Gott klar zu kommen, man meint, es selbst schaffen zu können. Das ist auch das Prinzip aller Religionen, die faktisch allesamt die Selbsterlösung lehren oder bei ihren Anhängern die Angst schüren, einem launischen Gott in die Hände zu fallen, der willkürlich den einen rettet und den anderen verdammt. Die von Menschen geschaffenen Religionen sind der Versuch, ohne den wahren und lebendigen Gott der Bibel auszukommen.

Dasselbe gilt grundsätzlich auch für den Atheismus. Die menschliche Vernunft wird zum Götzen, und die Menschheit ist stolz auf ihre Fortschritte. Oh ja: Die Massenvernichtungswaffen und die ganzen Kriege in der Menschheitsgeschichte können uns ja auch so stolz machen! - Doch in Wirklichkeit zeigen sie das moralische Desaster der Menschheit.

Aber nicht nur da zeigt sich das Scheitern der Menschen, sondern bereits im Alltag: Noch nie gab es so viele Ehescheidungen wie heute, und dies gilt in Prozentzahlen genauso wie in absoluten Zahlen. Wir tun einander Gewalt an, wir verleumden und mobben. Neben dem sexuellen Missbrauch gibt es auch den sozialen, den geistlichen, den psychologischen und den verbalen Missbrauch. Lug, Betrug, Diebstähle und Steuerhinterziehung sind längst ein Volkssport. Spesenabrechnungen wie Stundenzettel werden getürkt. Schwarzarbeit und Geschäfte unter der Hand boomen. Plagiatsvorwürfe stürzen Politiker, von denen man das nie angenommen hätte. Ehen ohne Trauschein sind häufiger geworden als die mit entsprechenden Papieren. Selbst in den Kirchen werden mittlerweile Personen offiziell beschäftigt, die unverheiratet mit einem Partner zusammen leben. Die historisch-kritische Methode hat allgemein um sich gegriffen: Gläubige Pfarrer sind weitaus seltener anzutreffen als gläubige Naturwissenschaftler.

Dementsprechend sieht es in unserer Gesellschaft auch aus: Jugendliche, die nicht mehr ausbildungsfähig sind, eine demografische Katastrophe, auf die wir zusteuern, eine wachsende Zahl von Personen, die seelisch krank sind, zerrüttete Ehen und Familien, kaputte Kinderseelen, horrend hohe Arbeitslosigkeit ... Gewalt findet nicht mehr allein an Schulen in Problemvierteln statt, sondern auch in Kindergärten, die in guten Wohngegenden liegen. Man muss schon mehr als blind sein, um den moralischen und kulturellen, den gesellschaftlichen und ökonomischen Verfall zu übersehen. Gibt es hier nicht schnellstmöglich eine gründliche Umkehr zu Gott hin, dann Gute Nacht!

Dabei geht es auch anders: Menschen, die sich an Gottes Gebote halten, sind im allgemeinen erfolgreicher, denn sie wissen, worauf es ankommt. Erfolg ist hier nicht in erster Linie der kommerzielle, sondern der menschliche: Derjenige, der an Gottes Geboten orientiert ist, ist zugleich zuverlässig, geradlinig, ehrlich und berechenbar. Warum soll ich mobben und mich über andere Menschen stellen, wo ich doch weiß, dass Gott mich liebt? Diese Gewissheit macht mich offen für andere Menschen, für ihre Sorgen, Nöte und Ängste.

Und so lässt sich ein besseres Miteinander leben, so lassen sich zwischenmenschliche Probleme leichter lösen, und viele solcher Schwierigkeiten entstehen gar nicht erst. Es sähe besser mit unserem Sozialsystem aus, wenn Familien solidarischer wären, wenn auch die Solidarität innerhalb von Betrieben und Dorf- bzw. Stadtteilgemeinschaften gelebt würde. Dabei geht es nicht allein und auch nicht in erster Linie um materielle Hilfen: Viel wäre schon gewonnen, wenn wir einander mehr zuhören würden, wenn wir uns mehr Zeit für unsere Familien, unsere Partner, unsere Kinder nähmen. Es wäre besser um uns bestellt, wenn Eltern im Kreise ihrer Familie altern dürften und dort, wo dies nicht geht, zumindest regelmäßig von ihren Angehörigen besucht würden.

Stellen wir uns doch einmal vor, dass biblische Werte eingehalten würden: Verleumdung, Mobbing, Neid, Habsucht und Gier würden uns nicht mehr krank machen; Lüge, Diebstahl, Gleichgültigkeit und Betrug würden in ein Schattendasein zurück gedrängt. Offen gestanden fühlt sich derjenige, der ehrlich, aufrichtig und geradlinig ist, wohler als derjenige, der lügt und betrügt. Ein freundlicher Mensch tut sich in sozialen Beziehungen leichter als ein Grieskram. Sanftmut und Friedfertigkeit lassen einen besser schlafen als Streitsucht und Jähzorn.

Langer Rede kurzer Sinn: Der Gehorsam Gott gegenüber hilft uns, Unglück zu vermeiden.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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