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Gottlosigkeit
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.07.2018

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Vergessen wir niemals, wie sehr der Herr uns gesegnet hat!

Wie soll ich dem Herrn vergelten alle seine Wohltat, die er an mir tut?

Psalm 116,12

Wie soll ich dem Herrn vergelten
das Gute, das er an mir tut?
ER ist der Schöpfer aller Welten,
der niemals schlummert oder ruht.

Frage: Warum sind wir Menschen so vergesslich?

Vorschlag: Alte Menschen werden oft vergesslich. Aber auch alle andern Leute vergessen schnell, was sie alles Liebe von Gott erhalten haben. Als das Volk Israel auf der Wüstenwanderung war, murrten sie oft gegen Gott und gegen Mose. Sie beschwerten sich, weil sie Angst vor den Riesen hatten, welche die Kundschafter angetroffen hatten. Sie murrten wegen der einfachen Kost, welche es in der Wüste gab und doch musste nie jemand Hunger leiden. Auch wir klagen so oft über Alltagsbeschwerden und klagen Gott an, dass er uns im Stich lässt. Seien wir doch ehrlich: Wie viele Segnungen hat der Allmächtige uns doch schon erfahren lassen in unserm Leben! Haben wir ihm dafür auch gedankt?

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Ohne Gott geht nichts



Zedekia war einundzwanzig Jahre alt, da er König ward und regierte elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, eine Tochter Jeremia's zu Libna....

Jeremia 52, 1-34 (Luther 1912)


Immer wieder regierten die Könige von Juda und Israel ohne nach Gott zu fragen: Manch einer bekehrte sich zwar noch, aber Viele fragten nicht nach dem Gott ihrer Väter. Statt in den Schriften des lebendigen Gottes zu studieren, fielen sie ab und schufen Ascherabilder und bauten Tempel für die toten Götzen der Heiden um sie herum. Auch die heidnischen Praktiken - Zukunftsdeutungen, Geisterbeschwörung und Ähnliches - übernahmen sie und opferten sogar Kinder im Moloch.

Die Bibel berichtet uns von den üblen Folgen solchen Tuns: Immer, wenn Israel vom Glauben der Väter abfiel, ging es ihm schlecht: Es kamen Zeiten des Hungers und der äußeren Bedrängnis. Die babylonische Gefangenschaft und die Zerstreuung in die ganze Welt sind nur zwei Beispiele von vielen.

Das aber ist keine Angelegenheit, die nur die Vergangenheit betrifft und allenfalls historisch relevant ist, sondern es beschreibt generell, wie es ist, ohne Gott leben zu wollen. Die immer noch bestehende Massenarbeitslosigkeit und die Abwanderung aus den gar nicht mehr so neuen Bundesländern ist ebenso die Folge des atheistischen DDR-Regimes wie die Armut des ehemaligen Ostblocks generell: Der Weg des damals real existierenden Sozialismus zum Kommunismus erklärte Gott für tot und fällte damit sein eigenes Todesurteil. Es ist mehr als bedauerlich, dass die Menschen insbesondere in Rumänien dadurch immer noch durch Armut gebeutelt sind und der Perspektivlosigkeit ins Gesicht sehen, obwohl es schon über zwanzig Jahre her ist, dass der Ostblock zusammenbrach.

Wenn wir uns in unserem Land umschauen, dann sehen wir, dass die Zahl der Kirchenaustritte steigt, die Zahl der Kirchenbesucher auch bei den Freikirchen sinkt, dass die Menschen immer weniger die Bibel kennen, sie also nicht lesen. Dementsprechend sieht es in unserem Land aus: Pisastudie, Massenarbeitslosigkeit, steigende Kriminalität, Staatsverschuldung, Euro- und Finanzkrisen sind dabei nur einige Schlagzeilen über ein- und dasselbe Dilemma: Wir haben zwar in Wirtschaft und im Gesundheitswesen wie auch überall anders so viele Experten und Wissenschaftler wie nie zuvor, und doch bringen wir es nicht fertig, die Sozialkassen zu sanieren und die demografische Katastrophe, auf die wir zusteuern, zumindest abzumildern.

Dabei wird ein gravierender Fehler gemacht, der sich in der gesamten Menschheitsgeschichte als fatal heraus gestellt hat: Man versucht, dass Problem ohne Gott zu lösen, aber ohne Gott geht nichts. Es ist wie der Versuch, eine Krankheit medikamentös in den Griff zu bekommen ohne Medikamente zu haben. Wenn ich kein Auto zur Verfügung habe, dann kann ich auch kein Autorennen gewinnen. Ohne Gott schafft man sich Probleme, wer aber nach Ihm fragt, der wird Probleme lösen durch den Segen, den Er gibt.


(Autor: Markus Kenn)


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