Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottlosigkeit
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.10.2018

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Gehorsam und Treu wird belohnt werden!

Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

Unfassbar, die Gnade, die mir großem Sünder widerfahren
durch Glauben an Jesus Christus und durch Sein kostbares Blut.
Auch wenn ich für Jesus Spott ertrage und freches Gebaren,
nichts hält mich ab, Ihm zu danken, Ihn zu lieben. Er ist so gut!

Frage: Bin ich bereit, als Zeuge Jesu Christi um seinetwillen Spott, Hohn und Leiden zu ertragen?

Tipp: Es gibt manchmal Situationen, in denen es vordergründig zwischen einem gerecht gesprochenen Gläubigen und einem Gottlosen keinen Unterschied gibt. Aber dann darf ich immer wieder erfahren, dass Jesus einen Unterschied macht. In meinem Herzen ist Frieden, auch wenn es stürmisch ist. In meinem Herzen ist Freude und Dank, auch wenn es mal durch Tränentäler geht. Ich vertraue auf Gott, dass Er immer wieder den Unterschied macht gemäß Seiner Verheißung.

Gottlosigkeit

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Was uns Ninive lehrt



Es wird der Zerstreuer wider dich heraufziehen und die Feste belagern. Siehe wohl auf die Straße, rüste dich aufs beste und stärke dich aufs gewaltigste!...

Nahum 2, 2-14 (Luther 1912)


Ninive war eine zutiefst verdorbene Stadt, doch sie traute auf ihre Macht. Der Herr erinnert Ninive aber an die Stadt No-Amon, aber auch an Kusch und Ägypten mit ihrer noch größeren Macht. Für Gott ist die menschliche Macht - auch wenn sie noch so groß ist - kein Problem, und Er beschreibt das Schicksal Ägyptens, dass trotz seiner Verbündeten Put und Libyen vertrieben wurde und gefangen wegziehen musste. Schon als die Hebräer aus Ägypten weg zogen, wurde die große und so mächtige Armee Ägyptens mit Mann, Ross und Wagen in den Fluten des Roten Meeres ertränkt. Wir Menschen haben Gott nichts entgegen zu setzen, sondern können uns vernünftigerweise nur Seiner Macht beugen, nicht nur, weil Gott weitaus stärker und großartiger ist als wir, sondern auch, weil Seine Gebote gut sind, weil Er, wenn wir Ihm gehorsam sind, für uns sorgt und in Sein Vaterhaus holen wird.

Doch heute sind wir genauso wie Ninive: Die Meisten meinen, ohne Gott auskommen zu müssen, und die Bosheit unserer Zeit ergeht ohne Unterlass über alle. Die Bosheit unserer Tage ist unter anderem die so genannte "sexuelle Befreiung", die keine Grenzen mehr kennt, und längst sind pornografische Fotos selbst in eigentlich seriösen Zeitungen selbstverständlich. Ehebruch wird als normal angesehen, und außerehelicher Intimverkehr erscheint Vielen selbstverständlich nach dem Motto: "Was beliebt, ist auch erlaubt!"

Wir treiben Kinder ab, und ich habe gelesen, dass es offiziell 200.000 Kinder sind, die jährlich allein in Deutschland getötet werden. Christen haben zu Beginn der 1970iger Jahre vor den Folgen der Liberalisierung des § 218 gewarnt und stießen auf taube Ohren; mittlerweile bedroht uns nicht nur der demografische Wandel, der eine Gefahr für unsere Sozialsysteme und unsere Wirtschaft darstellt, sondern man diskutiert über "humanes, selbstbestimmtes Sterben". Dabei geht es aber nicht wirklich um Humanität und Selbstbestimmung, sondern es geht nur darum, Menschen los zu werden, die alt, unheilbar krank und pflegebedürftig sind, weil sie "nur noch" Geld kosten und nichts mehr erwirtschaften, weil man sparen will. Im Klartext: Menschen, die nicht mehr funktionieren, werden verschrottet und entsorgt wie eine alte Maschine, die völlig verschließen und kaputt und darüber hinaus auch noch hoffnungslos veraltet ist.

Doch unsere Bosheit fängt früher an: Mit dem Diebstahl von Büroklammern, mit dem Mogeln in der Schule oder bei einer Prüfung, mit der etwas geschönten Bilanz für die Bank, mit der Angabe von Werbungskosten, die man nicht hatte, um eine größere Steuerrückerstattung zu bekommen, mit dem Versicherungsbetrug, mit dem kleinen Ladendiebstahl. Sind wir uns über die Sündhaftigkeit unserer Tage überhaupt bewusst?

Die Mehrheit der Menschen möchte von Sünde nichts mehr hören, nichts mehr wissen; sie meinen, man bräuchte sich nicht mehr um Gottes Gebote scheren, nicht mehr nach Gott fragen, geschweige denn noch nach Seinem heiligen und lebendigen Wort, der Bibel. Mit der historisch-kritischen Methode versucht man, den historischen Wahrheitsgehalt des Wortes Gottes zu unterminieren und gibt sich als wissenschaftlich, wenn man der Evolutionstheorie trotz der riesigen Lücken und der vielen Irrtümer Glauben schenkt, während man ungeprüft den biblischen Schöpfungsbericht zu einem Mythos abqualifiziert. Durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt bildet sich der Mensch ein, Gott nicht mehr zu brauchen; der Mensch fühlt sich so mächtig wie nie.

Aber diese Sicherheit trügt, diese Sicherheit ist nur Schein. Gott - der Schöpfer aller Dinge - ist allmächtig; Er weiß alles und das, was Er sich vornimmt, das führt Er durch. Niemand kann Ihn stoppen. Die Mächte der Finsternis waren auch der Meinung, über Gott triumphieren zu können, doch Satan selbst musste die Schlüssel seines Totenreiches an Jesus abgeben und gestand damit seine bedingungslose, unabwendbare Niederlage ein.

Deshalb brauchen wir nicht zu hoffen, dass wir ob unserer Sünden ungeschoren davon kommen, wenn wir nicht Jesus als ganz persönlichen Erretter und Erlöser annehmen. Wie Ninive geht unsere Zeit, unsere Gesellschaft ihren Niedergang entgegen. Eine Welt ohne Gott geht zwangsläufig zum Teufel. Das war nicht nur in Ninive so: Die Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel und der Untergang von Sodom und Gomorra sind weitere Beispiele dafür. Babylon, das Reich der Meder und Perser, das antike Griechenland, das Römische Imperium scheiterten ebenfalls an ihrer Sündhaftigkeit und ihrer Unmoral, weil sie den lebendigen Gott der Bibel nicht hatten. Ohne Gott kommt man nicht aus, ohne Gott funktioniert nichts. Das lernen wir von Ninive.


(Autor: Markus Kenn)


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