Gottlosigkeit

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 02.11.2026

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Gott lässt Fromme messen

Und mir wurde eine Messrute gegeben, gleich einem Stab; und der Engel stand da und sagte: Mache dich auf und miss den Tempel Gottes samt dem Altar, und die, welche darin anbeten! 

Offenbarung 11,1

Mit Gottes Wort werden wir gemessen werden,
drum ist es absolut notwendig hier auf Erden,
nicht eig‘ne Maßstäbe fürs Handeln zu verwenden,
denn dies wird sonst in Gericht und Verdammnis enden!

Frage: Wie misst man mit einer Messrute fromme Anbeter?

Warnung: Es kann nur geistlich gemeint sein, wobei Gottes Maßstab Sein Wort ist. Entsprechend wichtig ist, Gottes Wort täglich zu studieren und gut zu kennen!
Wir leben am Endzeitende: Abfall (2. Thess. 2,3) und Lauheit der Christenheit (Off. 3,16) dominieren und der biblische Maßstab wird immer mehr missachtet. Aber: Dieser Maßstab ist es, womit Gott uns messen wird! In Amos 5,23-24 bezeichnet Gott Gesang als Lärm, den er nicht hören will - Recht und Gerechtigkeit will Er bei uns sehen! In Matth. 7,22-23 ist gar von Weissagung, Dämonenaustreibung und Wundertaten in Jesu Namen die Rede - aber Jesus distanziert sich von diesen `Gesetzlosen`!
Nicht nur in der Welt, auch in frommen Kreisen wurde der wahre Maßstab Gottes mit eigenen Maßstäben vertauscht. So kann man vor dem heiligen Gott nicht bestehen! Darum kann nur aufgerufen werden zum biblischen Maßstab zurückzukehren und sich daran zu prüfen (2. Kor. 13,5)!

Gottlosigkeit

Inhalt

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Werke des Fleisches



Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

Galater 5, 19-21 (Luther 1912)


Die Werke des Fleisches sind vielfältig: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Hass, Mord, aber auch Saufen und Fressen werden aufgeführt. Gerne sprechen wir uns von diesen Sünden frei oder wir geben uns modern: Was bedeutet im Zuge der freien Liebe schon Ehebruch und Unzucht? Zugleich vergessen wir schnell, dass mit Hurerei nicht nur die sexuelle Ausschweifung alleine gemeint ist, sondern jede Treulosigkeit Gott gegenüber. Man prostituiert sich nicht nur dann, wenn man "sexuelle Dienstleistungen" anbietet, sondern auch dann, wenn man gegen Geld alle seine Überzeugungen und jegliche Moral über Bord wirft.

Seien wir auch nicht leichtfertig mit dem Begriff der Unzucht: Es hat sehr viel mit unserer Sexualmoral zu tun, wenn auch nicht ausschließlich. Unzucht bedeutet nicht nur, aktiv sexuell treulos zu sein, sondern sie beginnt schon damit, dass wir uns denken, diese Frau oder jener Mann sei eine Todsünde wert. In der Moral Jesu Christi fängt die Sünde nicht erst mit der Durchführung derselben an, sondern schon mit den Gedanken: Wer eine Frau nur ansieht, ihrer zu begehren, begeht schon Ehebruch und betreibt Unzucht. Und sie geht weiter über das Anschauen von Nacktfotos und pornografischer Publikationen, mögen wir das auch verharmlosend beispielsweise als "Erotikfilm" darstellen.

Abgötterei bedeutet nicht nur, dass man sich irgendwelchen heidnischen Götzen zu Diensten stellt: Die modernen Götter sind oft Prestige, Karriere, Geld, Reichtum, Markenklamotten, Image, sozialer Status, und wir erheben Stars aus Sport, Kultur und Musik zu Göttern. Mögen wir sie auch nicht im althergebrachten Stil anbeten, so ist ihre Vergötzung schon lange gang und gäbe. Als der King of Rock Elvis Presley in Bremerhaven das Schiff der US-Navy verließ, um in Deutschland seine Wehrpflicht abzuleisten, kreischten junge Mädchen ihrem Idol zu: Ähnliches war bei den Beatles zu beobachten wie auch bei den berühmten Rockbands oder bei dem King of Pop Michael Jackson. Mancher Fan macht einen regelrechten Kult um seinen Star, und nicht wenige berühmte Musiker machen mehr Profit an Fanartikeln wie mit ihrem Gesang.

Im Grunde ist uns allen jede einzelne der oben aufgeführten Sünde bekannt: Wir sind neidisch, eifersüchtig, zänkisch, wir pflegen die Feindschaft und den Hader, den Zank, die Zwietracht, den Hass mehr als gute zwischenmenschliche Beziehungen. Selbst das Essen und Trinken entgleitet uns zur Sünde: Dabei ist beides lebensnotwendig, und Gott hat nichts dagegen, wenn wir es dennoch genießen. Die Sünde liegt in der Maßlosigkeit, in dem immer mehr haben wollen. Es geht nicht mehr um Nahrungsmittelaufnahme, die mit Dank aus Gottes Hand angenommen wird, es wird oft genug zur Fress- und Sauforgie. Was das Trinken angeht, so beweist es doch nicht meine Männlichkeit, wenn ich zeige, wieviel Alkohol ich vertragen kann. Nicht die Menge meines Bierkonsums beweist meine Männlichkeit, sondern die Fähigkeit, Maß halten zu können.

Ich kenne in meinem Umfeld einige Menschen, die alkoholkrank sind: ich verurteile sie nicht, weil ich ja nicht weiß, was sie in diese Situation brachte. Und doch sehe ich, wie sie die Trunksucht zerstört. Oft wissen sie selbst, dass sie sich zugrunde richten, dass sie Hilfe bräuchten, dass der Alkohol sie fertig macht. Dennoch bleiben sie im Suff gefangen, weil sie nicht die rettende Hand Jesu ergreifen.

Dabei kann doch keiner von uns von der Hand weisen, dass Sünde - und sei sie auch noch so klein und scheinbar bedeutungslos - immer destruktiv ist und zerstörerisch. Hass, Zank, Zwietracht und Streit lassen uns endlose Prozesse führen, macht uns zu Mobbern und Mobbingopfern und lässt uns über Rache sinnen statt über Problemlösungen. Die Werke des Fleisches machen uns kaputt: Das gilt für uns individuell sowie für die Gemeinschaften, in denen wir leben: Sie zerstört die Nachbarschaft, das Betriebsklima, die Gesellschaft. Die Werke des Fleisches lassen uns im Dunkeln gehen.

Deshalb tun wir gut daran, uns an Jesus zu wenden, Ihn alles abzugeben, unsere fleischlichen Gelüste Ihm zu übergeben, damit Er uns verändert. Nur so kommen wir heraus aus dem Kreislauf der Sünde, der Schuld und der Selbstzerstörung.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

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