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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.07.2020

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Neid und Zank belasten uns mit Sünde und führen ins Chaos.

Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding.

Jakobus 3,16

Wenn uns beherrscht der Neid,
führt dies schließlich ins Leid,
denn Neid führt nur zu Zank,
und macht am Ende krank.
Unordnung ist das Ergebnis,
eitel Böses das Erlebnis.

Frage: Haben wir schon erkannt, dass Neid zu Zank, Unordnung und Sünde führen?

Guter Rat: Statt Andere zu beneiden, sollen wir unseren Mitmenschen ihren Erfolg, ihre Freundschaften, ihren Wohlstand gönnen. Das erspart uns negative Gefühle, Streit und viele üble Dinge wie z.B. üble Nachrede, Verleumdung, Racheakte usw.

Evangelisieren, Missionieren, Botschaft Gottes verbreiten

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Evangelisation-Menüs geblättert werden)


Licht sein!


Wir leben bereits in wahrhaft dunklen Zeiten, und die Finsternis nimmt noch weiter zu: Der Zeitgeist, esoterisches Gedankengut, das Infragestellen von biblischen Werten und die Ansicht, dass alle Religionen irgendwie zum Heil führen, dringt zunehmend in christlichen Denominationen hervor. Die Notwendigkeit zur Buße, zur Umkehr und der geistlichen Neugeburt wird kaum noch gepredigt. Bibelgläubige, die Traktate verteilen, werden selbst von "christlichen" Pfarrern angegriffen und als Sektierer und Spinner abgestempelt. Ein Christ, der z. B. sagt, dass Jesus der einzige Weg zum Heil ist, wird als intolerant abgestempelt, und wenn er es wagt, Homosexualität als Sünde zu bezeichnen, dann trifft ihn die Totschlagkeule "Faschismus".

Doch dürfen wir Christen uns davon beeindrucken lassen? Sollten wir nicht lieber überlegen, warum die Gottlosigkeit immer weiter um sich greift? Es liegt auch an uns Christen, die wir es versäumen, das Licht der Welt zu sein und die Wahrheit zu sagen: 89 % aller wiedergeborenen (!) Christen haben - so ein Chick-Comic - noch nie ein christliches Traktat weitergegeben. Nur wenige engagieren sich evangelikal: Dabei ist Deutschland längst ein Missionsland grossen Stils.

Das betrifft auch die Kirchen: Vor allem bei den Grosskirchen gibt es Taufschein- und Namenschristen, also solche, die zwar in der Kartei geführt werden, aber nur selten wirkliche, wiedergeborene Christen. Das ist ein grosses Handicap. Und es ist längst nicht damit getan, an hohen Feiertagen in die Kirche zu gehen; selbst wer jeden Sonntag in die Kirche geht und sich dort engagiert, ist damit längst noch kein Christ. Ich werde ja auch nicht zum Auto, nur weil ich mich in eine Garage stelle. Ausschlaggebend ist eine lebendige, von Herzen kommende Beziehung zu Christus Jesus.

Wir haben das Licht der Welt: Jesus! Deshalb sollen wir auch Licht sein, indem wir die Gute Nachricht von Jesu Kreuzestod und Auferstehung weiter geben, damit die Menschen gerettet werden. Dies kann durch ein Gespräch geschehen, durch die persönliche Weitergabe von Traktaten, durch Briefkastenaktionen, aber auch Plakataktionen in Bussen und an Plakatwänden tun ihren Dienst. Ich fände es schön, wenn auch Zeitungsanzeigen, selbst in kleinen Käseblättchen wie Anzeigenblätter oder die Blättchen einer Verbandsgemeinde, veröffentlicht würden.

Die Weitergabe des Evangeliums allein durch Worte genügt jedoch nicht; der Zehnte ist ebenso wichtig, denn die Arbeit muss ja finanziert werden. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, Briefmarken, Telefonkarten und Ansichtskarten zu sammeln und der Evangelischen Karmelmission zur Verfügung zu stellen, die aus den Erlösen ihre Missionsarbeit in der islamischen Welt teilweise finanziert.

Bei allem dürfen wir nicht vergessen, dass wir nicht nur an unserem Reden, sondern und vor allem an unseren Taten gemessen werden: Es ist kontraproduktiv, von Sanftmut in einem aggressiven Ton zu sprechen, und die Menschen, denen wir das Evangelium bringen, müssen spüren, dass sie von uns an- und ernstgenommen sind.
Viele haben sich bei der Heilsarmee bekehrt, weil man sich dort um die Linderung der Nöte kümmerte.

Fairneß, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind ebenfalls wichtige Leuchtpunkte, die die Finsternis unserer Zeit erhellen. Wenn jemand weiss, dass ich zu meinem Wort stehe, dann ist für die christliche Botschaft schon sehr viel gewonnen. Warum sollte er mir denn glauben, wenn ich mich genauso verhalte wie ein Nichtchrist? Wenn ich nicht wenigstens versuche, die biblischen Werte zu leben so gut ich kann?

Ein freundliches Wort, ein Lächeln, eine kleine Hilfeleistung von uns Christen kann sehr viel bewirken. Meine Entscheidung für Christus hat sehr viele Gründe: Die Nächstenliebe aber, die ich bei vielen Christen gesehen und oft auch am eigenen Leibe spüren durfte, war, ist und bleibt das überzeugendste Argument.

Licht sein: Das hat sehr viel damit zu tun, dass wir eingeschaltet sind, also wirklich in einer Beziehung zu Christus stehen. Licht sein hat auch mit unserer Verantwortung vor uns selbst, vor Gott und den Menschen zu tun. Als Christen sind wir Leuchtturme inmitten einer stürmischen, nebligen See, die den Schiffen den sicheren Weg in den Hafen der Erlösung zeigen. Unser Bekenntnis, unser Mut, unsere Aufrichtigkeit, unser Reden und unser Handeln entscheiden darüber, wie hell wir leuchten.


(Autor: Markus Kenn)


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Ich (Jesus Christus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, 6