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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.09.2018

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Simeon wartete auf Jesu Kommen - und durfte es erleben

Und siehe, es war ein Mensch namens Simeon in Jerusalem; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war auf ihm.

Lukas 2,25

Lieber Herr Jesus, all die wahren Frommen,
warten sehnsüchtig auf Dein erneutes Kommen!
Welch großes Glück wird dieser Augenblick dann sein
für die Bereiten, deren Herz und Sinn ist rein!

Frage: Gleichen Sie diesem Simeon und warten Sie auch auf Jesu Kommen um Seine Brautgemeinde zu sich zu holen?

Tipp: Simeon wartete auf Jesu damaliges Kommen – und durfte es erleben. Auch heute warten angesichts der vielen Zeichen Gläubige auf Jesu Kommen. Aber wie damals wird es auch jetzt sein: Simeon wartete nicht nur auf den Erlöser, sondern Gottes Wort bezeugt, dass er gerecht und gottesfürchtig war – und das nicht nur in seinen eigenen sondern in Gottes Augen! Sind auch Sie in Gottes Augen gerecht und gottesfürchtig? Wir können Ihnen nur raten die (auslaufende) Gnadenzeit umgehend zu nutzen, sich anhand von Gottes Wort selbst demütig zu prüfen und wo nötig Buße zu tun!

Evangelisieren, Missionieren, Botschaft Gottes verbreiten

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Verkündigung des Evangeliums



Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.

Matthäus 24,14 (Schlachter 2000)


Was heißt eigentlich „Weltmission"? Für "Weltmission" werden heute zwei grundsätzlich unterschiedliche Definitionen gegeben.
Die erste Begriffsbestimmung lautet so:

Weltmission ist die Mission (die Sendung Gottes) an die Welt. Ihr Hauptschwerpunkt besteht darin, ungerechte Strukturen (soziale Ausbeutung und Unterdrückung, Hunger, Armut, Umweltverschmutzung, Rassen-, Klassen- und Geschlechterdiskriminierung) durch aktiven Einsatz, mitunter Befreiungskämpfe, zu verändern und zu beseitigen. Mission ist identisch mit sozialem Engagement und politischer Aktion. Dieses Missionsverständnis begegnet uns seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sehr stark beim Weltkirchenrat, aber auch bei Teilen der Römisch-Katholischen Kirche, etwa im Rahmen einer "Theologie der Hoffnung", einer "Theologie der Befreiung", einer "Schwarzen Theologie" und einer "Feministischen Theologie". Ziel ist die häufig mit dem "Reich Gottes" identifizierte gerechte Gesellschaft, der allumfassende Friedenszustand, der innerweltliche Schalom.

Die andere Definition lautet:

Mission ist primär die Verkündigung des Evangeliums von der Rettung des Sünders allein aus Gnaden an Menschen aller Stämme, Sprachen und Nationen, namentlich an die heidnischen Völker oder Bevölkerungsgruppen. Ihr Inhalt ist die Einladung zur Umkehr aus dem Reich Satans in das Reich Gottes durch den Glauben an Jesus Christus und Seinen stellvertretenden Opfertod am Kreuz zur Sühnung unserer Sünden. Diese Umkehr (Bekehrung) schließt soziale Verantwortung nicht aus, sondern ein, teilt ihr aber nicht die erste Stelle zu. Durch die Wiedergeburt (Einwohnung des Heiligen Geistes) des einzelnen Menschen nämlich verändern sich über die Umkehr des Einzelnen auch die Verhältnisse, ohne freilich in diesem der Sünde verhafteten "Kosmos" (Welt) zu irdischer Vollkommenheit zu gelangen.

Ich schließe mich dem zuletzt genannten Missionsverständnis an, weil nur dieses der Lehre der Bibel entspricht. Satan möchte nämlich verhindern, dass Menschen zum rettenden Glauben gelangen und verfälscht das biblische Missionsverständnis. Aber es gilt nach wie vor der Auftrag des HERRN: „Gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker!“ (Matthäus 28,19). Sind wir dazu bereit? In den nächsten Tagen werden wir noch mehr über den biblischen Missionsauftrag und seine Ausführung in der heutigen Zeit erfahren.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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