|
|
|
|
Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, dass ich nicht schon getan habe an ihm? Warum hat er dann schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte?
Jesaja 5,4
|
|
Der Weinberg steht symbolisch für Israel.
Gott machte aus Seiner Verwunderung keinen Hehl.
Für Sein Volk hat ER alles Notwendige getan,
mit Geduld, Erziehung und großem Elan.
ER bewässerte und beschnitt das Land.
Traurigkeit befiel IHM, weil er keine `Trauben` fand.
War denn alle fürsorgliche Mühe vergebens?
Aufzugeben entspricht nicht göttlichem Wesens.
|
Frage:
Welche Gedanken empfindest Du hinsichtlich Deines persönlichen Glaubens-Weingartens?
|
|
|
Zum Nachdenken: Unser Christsein soll Frucht bringen, in Verbindung mit Jesus reichlich Trauben* tragen. Als weiser `Weingärtner` will ER auch Dich und mich führen. Willst Du von Seiner fachlichen Kompetenz profitieren? `Frucht` für Gott bringt der, bei dem das `Fleisch` kein vordergründiges Sagen mehr hat! (Unbekannt) Joh.15,1-8;
(*Früchte des Geistes: Gal.5,22) |
| Evangelisieren, Missionieren, Botschaft Gottes verbreiten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Evangelisation-Menüs geblättert werden)
| Warum tun wir uns mit dem Evangelisieren so schwer?
|
In Hamburg ist der Wahlkampf schon länger zu Ende, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wurde gerade erst am 27.03.11 ein neuer Landtag gewählt, und in Sachsen Anhalt stehen die Wahlen noch bevor. Während der Wahlkämpfe kann man beobachten, wie nicht nur die Kandidaten von Termin zu Termin eilen, Hände schütteln, Interviews geben und vieles mehr tun, um gewählt zu werden, sondern auch sehr viele Parteimitglieder, die - ohne Aussicht, selbst einmal Kandidat zu werden oder in der Partei ein Pöstchen zu ergattern oder andere Vorteile zu bekommen - wacker Plakate kleben und aufhängen, Wahlkampfbriefe herumtragen, sich an den Infotischen beteiligen und sich dafür oft auch beschimpfen lassen müssen, doch sie stehen zu ihren Überzeugungen. Auch in Bürgerinitiativen kämpfen sehr viele mutig für ihre Ansichten bzw. gegen bestimmte Entwicklungen oder Projekte. Dabei zeigt man Gesicht und bekennt sich mutig zu der eigenen Anschauung.
Als Christen hingegen scheinen wir uns da sehr schwer zu tun; nur die Wenigsten der wiedergeborenen Christen - es sind gerade einmal 11 Prozent - geben Traktate weiter oder sprechen über ihren Glauben. Die Mehrheit begnügt sich mit dem regelmäßigen Besuch der Hauskreise oder der Gottesdienste. Nur sehr wenig wird in die Evangelisation gegeben, und wir haben - so makaber es klingt - mehr AVON-Berater als Evangelisten.
Dabei sind viele Regionen der Welt unerreicht: Nur sehr Wenige sind Moslems ein Zeugnis, kaum jemand geht zu den Sintis und Roma, die Mission unter Indianern fristet bestenfalls ein Schattendasein, in Afrika und Asien gibt es kaum Evangelisationen mit entsprechender Nacharbeit, zu den Aborigenes zieht es so gut wie keinen, und auch in unserem "christlichen" Abendland sieht es mit einem lebendigen Christentum ziemlich dürftig aus: Sogar Deutschland, das Land der Reformation, ist faktisch ein Missionsland.
Warum tun wir uns da so schwer? Zu Briefkastenaktionen bedarf es nicht sehr viel Mut; das können auch extrem schüchterne und zurückhaltende Menschen durchführen. Und wenn man Wahl- und Werbeplakate kleben kann, dann kann man auch Plakate mit biblischen Inhalten kleben. Es gibt für uns Christen sehr viele Aktionen, die wir alleine durchführen können und genauso viele, die wir gemeinsam auf die Beine zu stellen vermögen. Was hindert uns? Wir haben doch sehr viele Chancen, die es zu nutzen gilt.
Wir können Kindern zur Kommunion eine Kinderbibel schenken oder einem Jugendlichen zur Firmung oder Konfirmation ein christliches Jugendbuch, wir können am Valentinstag Traktate mit einer Blume weitergeben, wir können am Muttertag Müttern ein entsprechendes Traktat mit einem Geschenk überreichen, und als Gemeinde können wir Außenstehende einladen, wir können sowohl Plakataktionen als auch Werbeanzeigen schalten. Wir haben Internet, wir haben Telefon, wir haben Radio und Fernsehen. Die ersten Christen sind oft weit gereist, um das Evangelium weiter zu bringen und nahmen die Unannehmlichkeiten beschwerlicher Reisen auf sich: Oft mussten sie dafür zu Fuss bei Kälte und Hitze, bei Regen oder drückender Sonne lange Tagesreisen hinter sich bringen, und auch die Reise zu Pferd, mit der Kutsche oder mit einem Segelschiff oder Ruderboot waren beschwerlich und unbequem. Trotzdem verbreiteten die ersten Christen das Evangelium mit aller Entschiedenheit; sie nutzten alle ihre Chancen. Was wären sie froh gewesen, wenn sie nur zehn Prozent unserer heutigen Möglichkeiten hätten!
Warum also tun wir uns mit dem Evangelisieren so schwer!
|
(Autor: Markus Kenn) |
Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker "Das Herz des Menschen" mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...
|
|
|
Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?
Spuren im Sand
|
|
|