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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 11.01.2026

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vorwärts gehen - durch Glauben überwinden

Und durch Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr sehet und kennet, stark gemacht; und der Glaube, der durch ihn ist, hat ihm diese vollkommene Gesundheit gegeben vor euch allen.

Apostelgeschichte 3,16

Was hier kranket, seufzt und fleht,
wird dort frisch und herrlich gehen;
irdisch werd ich ausgesät,
himmlisch werd ich auferstehen.
Alle Schwachheit, Angst und Pein
wird von mir genommen sein.

Frage: Durch mehr Glauben überwinden?

Zum Nachdenken: Oh, wie ist doch mein Glaube so schwach und klein. Immerzu bin ich umstrickt von irdischen Themen und Beschäftigungen. Dabei will ich es gar nicht. Im tiefsten meiner Seele sehne ich mich nach einem tiefen Frieden. Und dabei ist es der Glaube an Jesus Christus, der alles bewirkt. Ich kann nur durch Jesus heil werden. Meine Wunden und Verletzungen sowie Ängste und Sorgen können nur durch IHN geheilt werden. Ich sehne mich nach diesem Heil und bete zu Jesus, dass er meinen Glauben stärke und bewahre. Nur ER kann mir helfen, dass ich immer mehr IHM vertraue und alles von Ihm erwarte.
Das soll mein ständiges Gebet sein: mehr Glauben zu haben um zu überwinden und beständig in dem Gnadenstrom Jesu Christi zu stehen. Denn der Glaube überwindet die Verwirrungen meiner Seele.

Evangelisieren, Missionieren, Botschaft Gottes verbreiten

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Evangelisation-Menüs geblättert werden)


Schweres Bekenntnis



Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen.

Römer 1, 16 (Luther 1912)


Jesus hat uns den Missionsbefehl gegeben: Es ist der wichtigste und vornehmste, aber zugleich auch derjenige Befehl, welcher uns die allermeisten Schwierigkeiten macht. Während wir keine Schwierigkeiten haben, nicht nur im privaten Rahmen, sondern auch in aller Öffentlichkeit und sogar in sozialen Netzwerken unser Privatestes preis zugeben, überkommt uns der Hemmungskübel, wenn wir uns zu Jesus bekennen sollen; wir fürchten, in die Ecke mit irgendwelchen Fanatikern, Extremisten und Sektierern geworfen zu werden. Auf gut deutsch: Wir schämen uns oft wegen unseres Glaubens. Da kann ich mich leider nicht ausnehmen.

Paulus dagegen war da viel mutiger: Als ehemaliger Christenverfolger und Christenmörder hat sich unter den ersten Christen die Begeisterung über seine Bekehrung ganz sicher in sehr überschaubaren Grenzen gehalten. Auch in der Synagoge unter seinen jüdischen Glaubensgenossen stieß er auf Unverständnis, wusste man doch, wie Paulus vorher eingestellt war. Paulus gehörte zudem zur Schule der Pharisäer, die Jesus - von sehr wenigen Ausnahmen einmal abgesehen - verurteilten und die Verbreitung des Glaubens an Christus unterbinden wollten, sahen sie hierin doch irrtümlicherweise eine Verletzung der mosaischen Gesetze, die für sie äußerste Priorität hatten.

Für Paulus selbst war es ein Bruch mit seinen bisherigen Ansichten, und er wusste, dass er seine bisherigen Freunde und Vertrauten verlieren könnte, und ganz sicher hat er auch nicht Wenige verloren. Dennoch schämte sich Paulus des Evangeliums nicht, sondern bekannte es freimütig in aller Öffentlichkeit, in Synagogen genauso wie auf öffentlichen Plätzen, vor Christen, die er stärkte, ebenso wie vor Heiden, die er zum Glauben an Jesus Christus aufforderte. Damit tat er seine Pflicht und übernahm Verantwortung den Menschen gegenüber, die in Verlorenheit lebten.

Wer sich vor Christus bekennt, dem begegnen natürlich die im ersten Abschnitt beschriebenen Vorwürfe, und ganz sicher sind auch Sektierer unterwegs, die sich zwar auf Jesus und die Bibel berufen, aber sich alles so zurechtbiegen, wie sie es selbst haben wollen. Unbestritten sind auch die Sünden von Christen, von Kirchen und kirchlichen Organisationen. In der Geschichte des Christentums haben Menschen Jesu Namen allzu oft in den Schmutz gezogen.

Auch unser eigenes Leben weist viele Schattenseiten auf, und wir müssen zugeben, dass nicht nur die Anderen ihre berühmte Leiche im Keller hat. Wenn ich über mein Leben nachdenke, wird mir oft über mich selbst übel, und für Vieles gibt es nicht einmal den Ansatz einer Erklärung, geschweige denn noch eine Entschuldigung. Ich tat das Falsche wider besseren Wissens und aus Boshaftigkeit heraus. Und über mein Christenleben steht ganz sicher die Überschrift: "Ich übe noch!" - Würde Jesus mir ein Arbeitgeberzeugnis mit den berühmten Codes ausstellen, dann wäre die Formulierung "... hat sich stets sehr bemüht ..." zu lesen, was so viel heißt: "Erfolgserlebnisse blieben allerdings aus!"

Doch das alles darf nicht dazu führen, dass wir uns des Evangeliums schämen dürfen: Die Frohe Botschaft von der Vergebung der Sünden, der Befreiung von Schuld durch Jesus Christus ist etwas, was alle Menschen erfahren müssen. Wir tun gut daran, unser Bestes dafür zu geben, dass sich die Botschaft verbreitet. Wir haben doch auch keine Probleme, zu unserer Lieblingsfarbe, zu unserer Lieblingsfernsehserie, zu unseren Lieblingsstars, zu unseren politischen Überzeugungen zu stehen. Wir haben ebenso wenig Probleme über unsere Sympathien und Antipathien zu sprechen. Warum schämen wir uns also des Evangeliums?

Paulus hat recht: Wir tun gut daran, uns des Evangeliums nicht zu schämen!


(Autor: Markus Kenn)


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