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Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen!
Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen!
Er ist dein Licht, Seele, vergiß es ja nicht;
lobende schließe mit Amen!
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Frage:
Warum gibt es nur so viele Missverständnisse in Bezug auf unsere Dankbarkeit Gott gegenüber?
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Zum Nachdenken: Wie oft habe ich Jesus in meinen Bitten eher als Erfüllungsgehilfen meiner Anliegen gesehen? Ich bete und breite Ihm alle meine Wünsche, Nöte und Vorhaben aus. Dabei bitte ich um Gnade, Führung und Leitung. Ich erlebe, dass Jesus meine Bitten erfüllt.
Aber, steht das nicht im Widerspruch zu dem, was Jesus eigentlich von mir erwartet? Und habe ich zu Beginn meines Lebens mit Ihm nicht ganz anders gebetet? War damals nicht vielmehr mein Gebet erfüllt von Dankbarkeit und Demut? Es ist der Wille Gottes, dass ich in allen Dingen Ihm danke. Auch und gerade in Zeiten der Bedrängnis und Not soll ich in aufrichtiger Demut Ihn loben, preisen und danken. Ich möchte immer mehr Ihm danken für alles, was Er ist und für mich getan hat; damit ich bei Ihm Ruhe und Frieden finde und auf Ihn hoffe. |
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| Die Bibel als Gottes Wort annehmen
Darum danken auch wir ohne Unterlaß Gott, daß ihr, da ihr empfinget von uns das Wort göttlicher Predigt, es aufnahmt nicht als Menschenwort, sondern, wie es denn wahrhaftig ist, als Gottes Wort, welcher auch wirkt in euch, die ihr glaubet. Denn ihr seid Nachfolger geworden, liebe Brüder, der Gemeinden Gottes in Judäa in Christo Jesu, weil ihr ebendasselbe erlitten habt von euren Blutsfreunden, was jene von den Juden, welche auch den HERRN Jesus getötet haben und ihre eigenen Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen zuwider, wehren uns, zu predigen den Heiden, damit sie selig würden, auf daß sie ihre Sünden erfüllen allewege; denn der Zorn ist schon über sie gekommen zum Ende hin. 1. Thessalonicher 2, 13-16 (Luther 1912) |
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Paulus dankte mit seinen Mitstreitern ohne Unterlass Gott dafür, dass die Gemeinde von Thessalonich Gottes Wort eben als Gottes Wort und nicht als Menschenwort angenommen haben. Damit glaubten sie Jesus selbst und sind dadurch Gerettete. Aus diesem Grund sind sie auch Gott nachgefolgt und haben die Werke getan, die Gott von ihnen erwartete, allem Leid und aller möglichen Verfolgung zum Trotz.
Wer die Bibel als Menschenwort ansieht, der versucht, Gottes Autorität zu untergraben, ob es ihm bewusst ist oder nicht. Mehr noch: Wer in der Bibel lediglich eine Sammlung von Fabeln und Märchen sieht, die es zu entmythologisieren gilt, entfernt sich von Gott und begibt sich damit in die Finsternis, in die untersten Ebenen menschlichen Seins. Die Verbrechen, die es in der Geschichte gab, sind eben aus dem Grunde geschehen, dass man Menschen mehr vertraute als Gott, und dies gilt auch dann, wenn diese Verbrechen unter dem Deckmantel "christlichen Lebens" geschahen. Damit machen sie das Maß ihrer Sünden voll: Gott aber lässt sich nicht spotten. Vielmehr wird Er diejenigen bestrafen, die sich gegen Ihn aufgelehnt haben und auflehnen.
Wenn wir aber Gottes Wort als Sein Wort akzeptieren, dann werden wir es auch befolgen. Ein Christ wird das Alter ehren, wird aufrichtig sein, wird Vater und Mutter ehren, wird Tauben nicht fluchen, Blinden nichts in den Weg legen und - soweit er kann - Erbarmen üben. Christen gehören zu den hilfsbereitesten Menschen, so ist nicht nur meine Erfahrung.
Nehmen wir die Bibel als Gottes Wort wahr; dann begreifen wir, dass sie als der beste Ratgeber ist: Gott ist schließlich allwissend und weiß, was gut für uns ist.
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(Autor: Markus Kenn) |
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