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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
| Die Bibel - das Buch der Bücher | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibel-Menüs geblättert werden)
| Ist Bibel lesen nicht zu schwer?
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Wenn ich Schriften verteile, wenn mich die Leute sehen, dass ich im Zug oder im Bus die Bibel lese, wenn Andere erfahren, dass ich jedes Jahr die Bibel einmal in ihrer Gänze durchlese und mich auch sonst sehr viel mit Seinem Wort beschäftige, dann höre ich sehr oft den Satz: "Die Bibel zu lesen ist für mich zu schwer: Ich würde sie nicht verstehen!" Nun denn: Woher wollen die Leute das denn wissen, wenn sie es nicht versuchen? Woher soll ich wissen, ob ich kochen kann, wenn ich es nicht ausprobiere?
Vor allem aber ist es doch mit den meisten Dingen so, das man sie lernen kann, wenn man will: Niemand kommt mit einem Führerschein auf die Welt, keiner von uns kann laufen, und wir sind alle geborene Analphabeten. Auch Walter Röhrl, der Rallyestar der 1970iger Jahre, auch der Formel-1-Pilot Niki Lauda, auch die Schumacher-Brüder, auch der jüngste Rennsportweltmeister Velbert mussten erst das Auto fahren lernen, bevor sie dadurch berühmt wurden. Auch die Weltrekordler beim Sprinten, beim Langstrecken- und Marathonlauf fielen immer wieder hin, bevor sie laufen konnten. Und selbst die Literaturnobelpreisträger mussten erst das ABC erlernen, bevor sie diesen Preis bekamen.
Bei der Bibel ist es auch so, dass sie sich selbst erklärt. Wenn wir uns mit ihr befassen, dann begreifen wir sie immer mehr, dann tauchen wir immer tiefer in ihre Weisheiten ein. Vergessen wir nicht: Maria, die Mutter Jesu, war ein einfaches Mädchen und verstand die Bibel doch. Petrus war ein einfacher Fischer, und die Hirten auf dem Felde, die als Erste die Botschaft von der Geburt Jesu hörten, haben begriffen, das durch Ihn etwas Großartiges geschehen war, ja, sie wussten, dass sie Zeugen des Großartigsten waren, was jemals auf der Erde geschehen ist.
Wir können und dürfen auch Gott selbst um Weisheit, um Führung bitten, damit Er uns mitteilt, was Er durch Sein Wort uns sagen möchte: Dann stellen wir fest, dass Er durch die Bibel in unser Leben hineinspricht. Haben wir also den Mut, die Bibel zu lesen. Dann werden wir sie auch verstehen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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