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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
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| Die Gemeinde ist Gottes Ackerfeld und Bau
Wer ist nun Paulus? Wer ist Apollos? Diener sind sie, durch welche ihr seid gläubig geworden, und das, wie der HERR einem jeglichen gegeben hat.... 1. Korinther 3,5-10 (Luther 1912) |
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Die Gemeinde ist Gottes Ackerfeld und Bau. Menschen, in denen der Heilige Geist wohnt, sind gewürdigt, bei diesem Bau mitzuwirken. Aber ohne Gottes Gnade können sie nichts tun (vgl. Johannes 15,5). Wo dies nicht beachtet wird, wo Gemeinde nur als menschliche Organisation angesehen wird, entsteht ein Widerspruch zu dieser fundamentalen Aussage über die christliche Gemeinde: dass sie - trotz aller menschlichen Mitwirkung - einzig und allein Gottes Werk ist. Wo dies übersehen wird, bleibt aller menschlicher Aktivismus Leerlauf und führt in die Irre. Demgegenüber ist es wichtig, Gott um Seine Wegweisung für den Gemeindebau zu fragen: im Gebet, durch Studium in Seinem Wort und mit der Bereitschaft, falsche Vorstellungen über "Kirche" oder "Gemeinde" korrigieren zu lassen.
"Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich Meine Gemeinde bauen" (Matthäus 16,18) - diese Stelle wird gern zur Begründung des Papstprimats (Vorherrschaft des Papstes) herangezogen. Dabei sollte allerdings nicht übersehen werden, dass nirgends im Neuen Testament von einem Nachfolger des Apostels Petrus die Rede ist. Vor allem aber geht es hier zunächst einmal um den Christusprimat, die Herrschaft Jesu Christi: Christus will Seine Gemeinde bauen. Die Gemeinde ist die Gemeinde Jesu Christi. Sie gehört Ihm und niemandem sonst. Alle Funktionen, die Menschen in dieser Gemeinde wahrnehmen, sind nur ableitbar aus der Vollmacht und Beauftragung durch Jesus Christus.
Dies wird auch deutlich aus dem Wort des Apostels Paulus: "Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus" (1. Korinther 3,11). Jesus Christus selber ist das Fundament seiner Gemeinde. Die Gemeinde wird mit einem Haus verglichen, das auf dem Fundament Jesus Christus errichtet wird. Ein anderes Fundament ist nicht tragfähig.Wir beten:
Unsere Schritte hin zur Mitte lenke Du, oh HERR!
Dich erkennen, Vater nennen lass uns mehr und mehr!
Deine Güte, Deine Liebe hüllt uns schützend ein.
Dir vertrauen, auf Dich bauen soll die Losung sein.
Dir verbunden wird gesunden, wer erschöpft und schwach.
Voller Freude als Gemeinde folgen wir dir nach..
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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