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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.02.2019

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Eindeutig sein statt Heucheln

Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.

Matthäus 5:37

Sagst Du Ja, so mach` es wahr!
Wahrheit kommt von Gott, fürwahr.
Sagst Du Nein,so lass` es sein!
Deine Rede bleibe rein,
statt Lügen zu verfassen,
und zu laufen mit den Massen!
Nur die Wahrheit macht uns frei!
wer lügt zerstört, und alles bricht entzwei!

Frage: Sind wir in unserer Rede eindeutig oder halten wir uns ein Hintertürchen offen?

Mahnung: Ich erinnere mich noch an den Sozialkundeunterricht auf der Handelsschule, wo wir über eine politische Frage diskutierten. Dabei fragten wir schliesslich unseren Lehrer, was er zu dieser speziellen Frage meinte. Seine Antwort war zwar recht ausführlich, aber im Grunde sagte er nicht das Geringste aus. So geht es uns oft im Alltag: Begrüßungen oder die Frage, wie es denn geht, sind zu reinen Höflichkeitsfloskeln verkommen, in Erklärungen kann man alles hineininterpretieren, und für Verträge braucht man schon einen Anwalt, weil das Meiste, was so gut klingt, einen ganz gehörigen Haken hat. Die Codes der Arbetiszeugnisse müssen wir schon kennen, wenn wir uns nicht am falschen Platz geschmeichelt fühlen wollen. - Dabei ist Ehrlichkeit für zwischenmenschliche Beziehungen äußerst wichtig: Lüge verletzt, zerstört Vertrauen und macht letztedlich beziehungsunfähig.

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Dienst in der Gemeinde Jesu Christi



Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen es beurteilen....

1. Korinther 14,29-32 (Schlachter 2000)


Propheten (griech. prophetes = Verkündiger) in der neutestamentlichen Gemeinde sind Menschen, die unter Leitung des Heiligen Geistes Gottes Wort und Willen in bestimmte Situationen hineinsprechen. Dabei kann es auch Zukunftsvoraussagen geben, doch haben diese nicht den Vorrang gegenüber dem Aufdecken von Schuld und der konkreten Zurüstung der Gemeinde durch Ermahnung und Tröstung (vgl. 1. Korinther 14,24 f.). In der oben zitierten Stelle wird subjektiver Willkür, pekulationssucht und ekstatischen Auswüchsen gewehrt.

Ähnliches gilt für die Lehrer: "Liebe Brüder, werfe sich nicht ein jeder zum Lehrer auf, sondern bedenkt, dass wir Lehrer ein strengeres Urteil empfangen werden. Denn wir fehlen alle in vielfältiger Weise. Wer aber auch im Wort nicht fehlet, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten" (Jakobus 3,1f.). Lehrer (griech. didaskaloi) sind die Überlieferer und Ausleger der christlichen Lehre, auch im Zusammenhang mit dem Alten Testament. Da von der "gesunden Lehre" das Heil der Gemeinde abhängt, kommt ihnen eine besondere Verantwortung zu. Deshalb findet sich im Jakobusbrief obige Warnung. Der Apostel Paulus ermahnt Timotheus: "Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wenn du solches tust, wirst du dich selbst retten und die dich hören" (1. Timotheus 4,16).

Ein weiterer wichtiger Dienst in der Gemeinde Jesu Christi ist, der des Dieners oder Diakons: "Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst" (Apostelgeschichte 6,3). Diakone (griech. diakonoi = Diener, Helfer) sind Menschen, die fürsorgliche Aufgaben für die Gemeinde übernehmen. Die ersten Diakone wurden in der Urgemeinde berufen, um die Apostel vom Dienst der Armenversorgung zu entlasten und diesen den spezifischen Auftrag der Wortverkündigung zu ermöglichen Apostelgeschichte 6,1-6). Dennoch ist die Aufgabe der Diakone nicht auf soziale und praktische Aufgaben beschränkt, sondern schließt den Wortdienst und andere Bereiche ein, wie etwa die Rede des Stephanus und der evangelistische Auftrag des Philippus zeigen (Apostelgeschichte 6,8-7,59; 8,5-40). Als Diakone wurden Männer gewählt, "die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind" (Apostelgeschichte 6,3). Sie sollten "ehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer, nicht schändlichen Gewinn suchen" und "das Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren". Man sollte sie "zuvor prüfen, und wenn sie untadelig sind, sollten sie den Dienst versehen" (1.Timotheus 3,8ff.). Auch heute gelten die gleichen Kriterien.

Von besonderer Bedeutung ist auch das Amt des Vorstehers oder Ältesten: "Ein Vorsteher soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit" (1. Timotheus 3,1ff.). Presbyter (griech. presbyteroi = Älteste) sind Menschen, die als Leiter und Bevollmächtigte der Einzelgemeinden fungieren. In neutestamentlicher Zeit nahmen sie ihre Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit den Aposteln wahr, die sie auch berufen hatten, und wirkten gewissermaßen als verlängerter Arm von diesen an den einzelnen Orten (vgl. Apostelgeschichte 14,23; Titus 1,5). Die Presbyteroi konnten als Hirten, Lehrer oder auch Aufseher tätig sein (vgl. 1. Timotheus 5,17ff.; 1. Petrus 5,1ff.). Vorsteher (griech. episkopoi = Aufseher) - von Luther mit "Bischöfe" übersetzt - sind wahrscheinlich mit den Presbytern identisch oder bilden eine bestimmte Gruppe innerhalb von diesen: nämlich diejenigen, welche die Oberaufsicht über die Gemeinde haben und die Leitungsfunktion im engeren Sinne wahrnehmen. Erst seit Ignatius kam etwa um 100 n.Chr. die Aufteilung in Diakone, Älteste und Bischöfe als drei verschiedene Klassen auf, wobei die Episkopoi im Grunde die Stelle der verstorbenen Apostel einnahmen. Im Neuen Testament selber ist diese Unterscheidung noch nicht deutlich. Vielmehr werden die Bezeichnungen "presbyteroi" und "episkopoi" an Stellen wie Titus 1,5-7 und Apostelgeschichte 20,17.28 austauschbar verwendet. Hüten wir uns deshalb auch heute vor jedem Machtdenken und – streben und dienen wir unseren Gemeinden in Demut und Hingabebereitschaft – ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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