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Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.
Apostelgeschichte 4,29
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O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.
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Frage:
Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?
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Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott. |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgericht-Menüs geblättert werden)
| Du sollst kein falsch Zeugnis reden
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 5. Mose 5, 20 (Luther 1912) |
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Die Komödie "Tratsch im Treppenhaus", die in den 1960iger Jahren am Ohnsorgtheater in Hamburg auch mit der Kamera für das Fernsehen aufgezeichnet wurde, parsifliert die Klatschsucht der Menschen, und Heidi Kabel glänzte in einer ihrer Paraderollen. Über diese Komödie können wir herzhaft lachen, doch ganz sicher sollten wir darüber auch einmal nachdenken: Der Klatsch im Büro, unter Kollegen, beim Kaffee und am Stammtisch dient meistens dazu, über andere zu reden, die nicht anwesend sind. In der Regel wird nicht gut über den Anderen geredet. Ein Fehler, eine Schwäche wird aufgeblasen, und eine vielleicht wahre Kleinigkeit wid aufgeblasen.
In unserem Alltag wird oft falsch Zeugnis über den Nächsten geredet: Halbwahrheiten und Unterstellungen vermischen sich mit Gehässigkeiten und Mutmaßungen zu einem teuflischen Cocktail, der oft das Gift ausstreut, welches den Geschädigten oft ins berufliche und soziale Aus manövriert. Auf Mobbing spezialisierte Kollegen sorgen dafür, dass ein ungeliebter Kollege grundlos entlassen oder ein Chef von seinem Posten gejagt wird. Andere werden sogar unnütz vor Gericht gezogen und müssen sich dort für Dinge verantworten, die sie nicht getan haben.
Aber selbst, wenn die Verleumdungen weitaus weniger krass sind, so schädigen sie doch den Ruf des Anderen. Man kann ein Unternehmen, das an sich seriös und gesund ist, in die Pleite "reden". Man kann durch Verleumdungen Menschen in den Wahnsinn und in den Freitod treiben, treu nach der chinesischen Weisheit: "Zungen haben keine Knochen, aber können Knochen brechen."
Selbst wenn uns eine Verleumdung leid tut und wir es richtig stellen, so bleibt immer etwas hängen. Ein Rabbiner, über den einmal von einem Gemeindemitglied viel Schlechtes verbreitet wurde, sagte zu diesem, als sich dieses Gemeindemitglied dafür entschuldigte, folgendes: "Rupf ein Huhn und zerstreue dessen Federn zur Buße!" Als das Gemeindemitglied wiederkam, verlangte der Rabbiner, dass die in alle Winde zerstreuten Federn von dem Betreffenden wieder eingesammelt würden. "Das kann ich nicht!", antwortete das Mitglied, und der Rabbiner belehrte ihn: "Siehst du: So ist es mit den Gerüchten!"
Achten wir darauf, dass wir nie falsch Zeugnis reden: Existenzen hängen davon ab!
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(Autor: Markus Kenn) |
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