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Horch! Der HERR ruft der Stadt zu - Rettung ist es, deinen Namen zu fürchten: Hört, was die Zuchtrute ist und wer es so bestimmt hat!
Micha 6,9
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Ach Gott, verlaß mich nicht!
Ich ruf aus Herzensgrunde;
Ach Höchster, stärke mich
in jeder bösen Stunde.
Wenn mich Versuchung plagt
und meine Seel anficht,
so weiche nicht von mir;
ach Gott, verlaß mich nicht!
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Frage:
Wieso gefallen mir Gottes Züchtigungen nicht?
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Zum Nachdenken: Wenn ich Zeiten durchlebe die mir sehr weit weg scheinen von der Gegenwart und Liebe Gottes, dann hadere ich mit mir selbst. Ich wühle mich im Selbstmitleid und mir geht es gar nicht gut. Es sind Zeiten, in denen ich angegriffen werde; in denen mich die Pfeile des Teufels treffen; gerade auch im engsten Kreis meiner Mitmenschen, bei der Arbeit und durch Umstände in der Welt.
In diesen Lebensphasen muss ich lernen, ganz bewusst Gott zu vertrauen. Ich muss mich vor Ihm beugen, denn Seine Züchtigungen soll ich annehmen. Ich darf nicht nach eigenen Lösungen suchen, sondern soll ausharren in der Nähe Gottes. Er wird es wohl machen. Das ist schwer, sehr schwer. Aber sollte Gott mich zu Fall bringen? ER ist doch ein liebender Gott. ER liebt mich bedingungslos, ER bringt mich durch diese dunklen Täler hindurch. Ich danke meinem Gott, dass ER mich bewahrt bis in alle Ewigkeit. |
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| Der duftendste Wohlgeruch für Gott entstandGedicht
So seid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebt und sich selbst dargegeben für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch. Epheser 5, 1-2 (Luther 1912) |
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Der duftendste Wohlgeruch für Gott entstand,
als man den Herrn Jesus
als Gottes Lamm am Kreuze fand.
Dort war er das Schlachtopfer für alle Sünden.
An ihm konnte man keine Sünde finden.
Die Liebe zu uns hat ihn dort hin getrieben,
wie viel ist er wert, dass wir ihn lieben.
Jesus hat sich selber dar gebracht.
Er wurde am Kreuze zur Sünde gemacht.
Er hat sich für uns hingegeben,
das kostete ihn das eigene Leben.
Sein Blut floss aus seinen Wunden.
Er hat den Tod und den Teufel überwunden.
Wie kostbar ist das Blut des einen.
Es gibt nur ihn als Weg zu Gott, sonst keinen.
Und deshalb sollen wir in Liebe wandeln
und nach den Maßstäben Gottes handeln.
Jesus hilft uns dabei, wir sind nicht allein,
wir dürfen ihm alles bringen,
sei es noch so groß oder klein.
Wir dürfen ihm auch Loblieder singen.
So gedenken wir unserem Herrn Jesus
beim Brechen des Brotes und Trinken des Weins.
Denn das Werk auf Golgatha ist allein seins.
Wir sollen das Herrenmahl halten,
bis er wiederkommt und er uns zur Hochzeit führt.
Solange wollen wir rufen: Komm bald, Herr Jesu
und zusehen, dass niemand uns verführt.
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(Gedicht, Autor: Andreas Schomburg) |
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