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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Dankgedichte-Menüs geblättert werden)
| Der Herr ist mein HirteGedicht
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.... Psalm 23 (Luther 1912) |
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Der Herr ist mein Hirte,
so sehr ich auch herum irrte,
er fand mich doch.
Auf ihn kann ich bauen,
er lagert mich auf grünen Auen,
zu stillen Wassern führt er mich.
So sehr ich mich auch quäle,
er erquickt meine Seele
und leitet mich in Pfaden
der Gerechtigkeit.
Er tut dies um seines Namens willen,
so will er all meine
Bedürfnisse stillen
und begleitet mich auch jetzt.
Du bist bei mir selbst in
des Todesschattens Tal,
bereitest mir angesichts meiner Feinde ein Mahl
und salbest mein Haupt mit Öl.
Es fließt über der Becher mein,
darüber darf ich mich freuen,
dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
Deine Güte und Huld
folgen mir mein Leben lang,
darum danke ich mit Lob und Gesang
und ich werde wohnen
im Hause Jehovas auf immerdar.
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(Gedicht, Autor: Andreas Schomburg) |
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