Gottes Wille

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.04.2026

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Gott erhört mein Gebet.

Am Tag meiner Bedrängnis rufe ich dich an, denn du erhörst mich.

Psalm 86, 7

Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.

Frage: Erhört Gott mein Gebet?

Zum Nachdenken: Eine bedrohliche Unwetterfront zog wie aus dem Nichts auf. Ich war mit dem Fahrrad auf dem Heimweg und noch 1/2 Stunde von meinem Ziel entfernt. Ich weiß, dass Jesus mir immer nahe ist und so kam es mir in den Sinn, Ihn anzurufen. Ich betete und bat Ihn, mich vor dem Unwetter zu verschonen. Während ich zu Ihm sprach, konnte ich erkennen, dass ER die Unwetterfront buchstäblich an mir vorbeiziehen ließ. Ich bekam nur ein paar Regentropfen ab und erreichte unbeschadet mein Ziel.
Da ich trotzdem Zweifel hegte, ob ER auch bei diesem Ereignis mir Seine Güte vollends erweisen würde, habe ich bis an meine Belastungsgrenze in die Pedale getreten. Ich musste beschämt erkennen, dass wieder einmal meine Zweifel an Seinem Wirken völlig unbegründet waren: ER ließ exakt 7 Minuten verstreichen, ehe das Unwetter hereinbrach, nachdem ich zu Hause war. Ich hätte mich gar nicht selbst abmühen müssen! ER sorgt für mich!

Gottes Wille

Inhalt

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Gott steht für Kontinuität



Mose gebot den Kindern Israel nach dem Befehl des Herrn und sprach: Der Stamm der Kinder Joseph hat recht geredet....

4. Mose 36, 5-9 (Luther 1912)


Hier spricht die Bibel davon, dass das Erbteil der Kinder Israels innerhalb eines Stammes bleiben und es kein Hin und Her geben soll; dabei geht es nicht darum, dass Geld Geld heiratet, dass es Klassen- und Standesunterschiede gibt, sondern Gott möchte, dass es Kontinuität gibt. In den Wirtschaftswissenschaften kennt man die Tatsache, dass Firmen, die häufig den Eigentümer wechseln, zugrunde gehen, weil es hier keine Kontinuität gibt; hingegen bleiben Familienunternehmen oft über viele Generationen, teilweise sogar über Jahrhunderte bestehen, weil es hier Kontinuität gibt. Positive Traditionen und Fachwissen werden genauso weitervererbt wie die Unternehmenswerte.

So ist es auch mit positiven Traditionen, solchen, die lebendig bleiben. Christliche Familien, die ihren Kindern die Werte des Christentums weiter vermitteln und sie zum lebendigen Glauben an Gott anregen, helfen der nachfolgenden Generation, sich zu orientieren. Gerade in Zeiten des Werteverfalls und der vielen Verführungen, die vermehrter denn je auf die Menschen einströmen, ist dies um so wichtiger. Wer es gelernt hat, dass man sich letztendlich vor Gott für das, was man tut und für das, was man lässt, verantworten muss, der hat auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst genauso wie für Andere. Wer begriffen hat, dass Gott jedem reuigen Sünder vergibt, der ist auch in der Lage, selbst zu vergeben und sich nicht durch Hass und Rachegefühle auffressen zu lassen.

Solange in unserem Abendland die christlichen Werte hoch gehalten wurden, entwickelte sich hier eine wunderbare, großartige Kultur und gediehen die Wissenschaften. Es gab in der Gesellschaft sehr viel mehr Solidarität: Die Dorfgemeinschaft unterstützte selbstverständlich die Armen, und der Unterhalt des Armenhauses war für den, der etwas abgeben konnte, selbstverständliche Pflicht. Man ließ seine pflegebedürftigen Angehörigen nicht im Stich und ehrte seine Eltern auch dann, wenn sie alt, grau und schwach geworden waren. Die heute zunehmende Entsolidarisierung hat sehr viel damit zu tun, dass man mehr und mehr auf christliche Werte verzichten will, und unsere Kultur zerfällt, weil es keine Kontinuität mehr gibt.

Gott möchte, dass wir geradlinig sind und das Erbe weiter geben. Darunter versteht Gott nicht nur und sicher nicht vorrangig die Weitergabe materieller Güter, sondern vor allem das geistige und geistliche Erbe, das Erbe der Tugenden wie Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Sanftmut, Ehrlichkeit, Fleiß und so fort. Vor allem aber geht es um die Kontinuität in einer lebendigen Beziehung zu Gott. Wächst diese Beziehung nicht kontinuierlich, wird sie nicht weiter getragen, dann schläft sie ein und wir treten in eine Phase des Zerfalls, den wir heute eben durch die mangelnde Kontinuität im Glaubensleben erfahren.

Um diese Kontinuität beizubehalten, sind wir als Christen gut beraten, wenn wir darauf achten, als Mann eine christliche Ehepartnerin bzw. als Frau uns einen christlichen Ehepartner zu ehelichen. Hier sind die Werte gleich, hier hat man denselben Glauben, hier lernen die Kinder durch das elterliche Beispiel die Schönheit und die Größe des christlichen Glaubens kennen. Die Kinder lernen, dass in Jesus allein das Heil ist, und sie erhalten die Chance, zu frohen Christen heranzuwachsen.

Aber auch in unserem Leben muss es Kontinuität geben: Lebendiger Glaube und damit eine lebendige Beziehung zu Gott findet nicht nur sonntags in der Kirche statt, und schon gar nicht ist es möglich, dass ein Glaube wirklich lebendig ist, wenn wir uns nur zu hohen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern eher mehr als weniger in den Gottesdienst "verirren". Ein Glaube, der wirklich lebendig ist, will tagtäglich und in jedem Augenblick gelebt sein. Man ist ja auch kein Vegetarier, wenn man freitags auf Fleisch verzichtet. Man ist ja auch kein Handwerksmeister, weil man ab und zu mal ein wenig heimwerkert. Genauso wie ein Spitzensportler Kontinuität im Training braucht, ist unser Glaubensleben auf Kontinuität angewiesen: Wir können zwar Hobbyköche und Hobbymaler sein, aber Hobbychristen gibt es nicht.

Gott selbst steht für Kontinuität: Er ist unveränderlich; Er ist und bleibt in Ewigkeit, was Er schon seit Ewigkeiten ist, nämlich der lebendige Gott. Er ist der, der Er ist und nennt sich Jahwe: "Ich bin, der ich bin!" - Unwandelbar, beständig. Und das ist auch gut so: Würde Er sich verändern, dann wäre Er nicht vollkommen. In Seiner Heiligkeit, in Seiner Liebe, in Seinen Vorhaben, in Seinen Versprechungen zeigt Er Beständigkeit, auf die wir uns absolut verlassen können.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

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