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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
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| Ich lebe; doch nun nicht ich
Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben. Galater 2,20 (Luther 1912) |
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Der bekannte China-Missionar Hudson Taylor begann seine Missionstätigkeit mit großem Eifer für den HERRN. Er investierte viel Mühe, Kraft und Zeit. Er wollte für alles da sein. Aber immer mehr kam er an das Ende seiner Kraft. Er konnte nicht mehr. Da ging ihm die Erkenntnis auf, die in seiner Biographie als „das geistliche Geheimnis Hudson Taylors“ bezeichnet wird. Dieses Geheimnis lautet: „Christus in mir“. „Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.“ Nicht ich erkenne und entscheide, was getan werden muss, sondern der HERR, der durch Seinen Heiligen Geist in mir wohnt. Ihn darf ich fragen und um Seine Leitung bitten. Und Er schenkt mir auch die Gaben und Kraft, um die Pläne auszuführen, die zum Bau Seines Reiches dienen. Als Hudson Taylor dieses geistliche Geheimnis erkannt hatte, war er ein ganz neuer Mensch geworden, der nun in der völligen Abhängigkeit vom HERRN Großes für Ihn wirken durfte: nämlich den Aufbau einer segensreichen Missionsarbeit und die Bekehrung vieler Tausender Heiden.
Stehen auch wir so in der Abhängigkeit vom HERRN? Sind wir bereit zu sagen: Lieber HERR! Ich lebe zwar, aber doch ist mein eigenes Ich gestorben. Du, HERR Jesus, sitzt jetzt auf dem Thron meines Herzens. Du bestimmst über mich. Du leitest mich mit den Augen Deiner Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit. Amen.
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Du, HERR, bist da in der Dunkelheit und Du bist da in dem Licht.
Du, HERR, bist da jetzt und allezeit, aber ich sehe Dich nicht.
Wie oft, HERR, bin ich noch blind für Dich oder ich nehme Reißaus.
Oh HERR, ich bitte Dich: Halte mich! Führ' mich zu Dir in Dein Haus!
Zeige mir mehr, als die Augen seh'n! Gib mir den Glauben, oh HERR!
Lass durch den Geist mich Dein Wort versteh'n! Stärke mich Tag f. Tag mehr!
Du, HERR, kamst für mich in diese Welt. Du starbst am Kreuz meinen Tod.
Doch weil Du lebst, ist die Nacht erhellt, Jesus, mein HERR und mein Gott!
Du, HERR, fuhrst auf in das Himmelreich und Du bist trotzdem auch hier.
Du, HERR, bist Gott, Deinem Vater gleich und bist auch Bruder zu mir.
Bleibe bei mir in der Dunkelheit! Sei Du mein Trost, sei mein Licht!
HERR, Du bist da jetzt und allezeit. Darum verzage ich nicht.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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