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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.08.2022

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Wie segensreich ein großes Gebetsleben zu führen!

weil Isaak zur Abendzeit auf das Feld gegangen war, um zu beten; und er blickte auf und sah, und siehe, Kamele kamen daher. Und Rebekka blickte auf und sah Isaak.

1. Mose 24,63-64a

Willst du Jesu Diener sein,
sorg im stillen Kämmerlein,
dass sein Geist dich rein umweht,
hole Weisung im Gebet!

Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besuch, von dem Du weder Tag noch Stunde kennst, genau dann eintrifft, wenn Du vor Gott auf den Knien im Gebet bist?

Zu bedenken: Wenn ich als mathematisch denkender Mensch mein Gebetsleben betrachte und dann diesen Vers lese, kann ich nur beschämt sein! Nun gibt es natürlich `Zufälle` - und vielleicht hat es Gott bewusst so geführt, dass das Zusammentreffen von Braut und Bräutigam genau in der Gebetszeit des Bräutigams erfolgte. Aber sollte nicht alles was wir beginnen (nicht nur ein Eheleben) seinen Startpunkt beim Gebet haben? Lasst uns ein reiches Gebetsleben führen!

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Die Ältesten als Vorbild



Derhalben ließ ich dich in Kreta, daß du solltest vollends ausrichten, was ich gelassen habe, und besetzen die Städte hin und her mit Ältesten, wie ich dir befohlen haben;...

Titus 1, 5-9 (Luther 1912)


Älteste und Bischöfe in einer Gemeinde oder einer Denomination sind zugleich immer auch Vorbilder: Deshalb müssen sie untadelig sein. Das heißt: Sie müssen ein moralisch einwandfreies Leben führen und sich in ihrer Lebensführung nach den Geboten Gottes ausrichten. Wenn bei den Ältesten und Bischöfen ein wildes Durcheinander herrscht, wenn die Familie ein chaotisches, unordentliches Bild von sich gibt, dann sind sie nicht in der Lage, ihr eigenes Leben zu ordnen, geschweige denn, einer Gemeinde vernünftig vorzustehen.

Weil sie zugleich Lehrer der Gemeinde sind, die sie darüber hinaus zu beaufsichtigen haben, müssen sie stets ein einwandfreies Leben führen, weil sie sonst ihre eigene Glaubwürdigkeit als auch die des Christentums und der Gemeinde aufs Spiel setzen. Was bringt es denn, wenn ein Haushalter Gottes eigensinnig ist, unbelehrbar und nur seinen eigenen Kopf durchsetzen will wie ein Pascha oder Diktator? - Es darf uns niemals um den Eigensinn, sondern immer nur um den Geist Christi.

Als Mann einer einzigen Frau zeigt er zudem, dass er treu, verbindlich und zuverlässig ist, dass er ein keusches Leben ohne Ausschweifungen führt. Wer treu zu seiner angetrauten Frau steht, der wird auch treu zur Gemeinde und zu Christus stehen. Auch in der Kindererziehung muss er vorbildlich sein, denn wenn seine Kinder liederlich sind und ungehorsam - sprich: wenn sie es nicht mit der Moral, mit Selbstzucht und Selbstbeherrschung haben -, dann lässt dies die Vermutung zu, dass der Bischof daheim die Zügel schleifen lässt. Sind die Kinder aber gläubig, haben sie den Herrn lieb, so kann man annehmen, dass im Hause des Bischofs die Bibel gelesen und beachtet und auch das Gebetsleben nicht vernachlässigt wird. Ist die Familie des Bischofs gläubig, dann richtet sie ihr Leben nach den Geboten Gottes aus und predigt damit allein schon durch ihren positiven Lebenswandel.

Ein Bischof ist zugleich immer auch ein Seelsorger; deshalb muss er zugänglich sein. Ebenso ist er ein Teamplayer, der mit Ältesten, mit Haus- und Bibelkreisen, mit verschiedenen Arbeitsgruppen und Gemeindemitgliedern zusammen arbeitet. Jähzorn, der nur den eigenen Kopf kennt und deshalb den Eigensinn pflegt, ist hier kontraproduktiv und widerspricht der brüderlichen Liebe, die uns als Christen geboten ist.

Zugleich muss ein Bischof maßhalten können: Wie traurig wäre da das Bild eines Säufers oder eines Suchtabhängigen?! Abgesehen davon gleitet ein Säufer immer tiefer ab, und wer sich nicht selbst im Griff hat, der kann Andere auch nicht führen, schon gar nicht im Glauben. Suff fördert obendrein auch noch die Streitsucht. Und wie schlimm ist es, wenn in der Führung Streitsucht herrscht!

Auch in den Geschäften darf der Bischof keinen unredlichen Gewinn suchen: Dieses Amt dient nicht der Selbstbereicherung und auch nicht der Selbstbeweihräucherung, sondern ist ein Dienst am Herrn. Es wäre leichtfertig, durch das Streben nach unredlichem Profit das Heil der anvertrauten Seelen einfach so aufs Spiel zu setzen. In Gemeinden mit unredlichen Führern besteht die Gefahr, dass die Gläubigen von Christus abfallen bzw. dass sich Außenstehende gar nicht erst bekehren. Seelen fahren so im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht zur Hölle.

Ist der Bischof aber gastfrei und gütig, dann zeigt er seine Liebe der Gemeinde gegenüber und den Menschen. Die Gläubigen nehmen sich das zum Vorbild; diese Tatsache darf man nicht unterschätzen. Durch das Beispiel der Leiterschaft wird auch der einzelne Gläubige ermutigt, gastfrei, gütig und großzügig zu sein. Besucher spüren dann nicht nur in der Gemeinde, sondern auch bei den einzelnen Menschen der Gemeinde, dass sie willkommen sind.

Dafür habe ich ein Beispiel: In einer Esslinger Freikirche habe ich herzliche Aufnahme gefunden. Als ich dann in Koblenz zum Hotelfachmann umschulte, war mir dieses Beispiel - wie auch heute noch - in sehr guter Erinnerung. Deshalb konnte ich herzlich sein, und die Kundschaft spürte, dass sie nicht stört, sondern bei mir willkommen ist. Für mich gab es positive Feedbacks, und für die Kunden gab es eine gute Zeit, entweder zur Erholung oder für ihren Lehrgang oder ihr Arbeitstreffen.

Besonnenheit macht auch die Augen offen für das Mögliche, erkennt Gefahren und weiß, wie man solche abwehrt bzw. wie man mit solchen umgeht und sie vermeidet. Besonnenheit lässt aber auch ruhig reagieren, lässt abwägen und Lösungen erkennen. Wer besonnen ist, lässt sich nicht zu Kurzschlussreaktionen verleiten.

Gleichzeitig ist eine gute Leiterschaft immer auch gerecht: Man bevorzugt keine Lieblinge, man benachteiligt keine "schwierigen" Gemeindemitglieder, sondern sieht hier die Bedürfnisse und bindet die unterschiedlichen Glieder in die Gemeindearbeit ein. Das fördert das Miteinander, das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Liebe untereinander und lässt gemeinsam für die Ziele des Herrn eintreten.

Echte Frömmigkeit, die aus einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus entspringt, wird dann überzeugend und ansteckend, ist das Salz und das Licht in einer faden und finsteren Welt. Eine solche Frömmigkeit ist ungeheuchelt, und sie empfindet eine wirkliche Gottes- und Nächstenliebe, die weit mehr ist als bloßer Gehorsam und äußerer Pflichterfüllung.

Wer sich selbst beherrscht, gibt zudem ein gutes Beispiel ab. Wer selbst enthaltsam ist, kann auch Enthaltsamkeit einfordern. In einer solchen Lebensführung kann man dann die gesunde Lehre verbreiten, für die man den Blick hat und jene in aller Liebe zurechtweisen, die der gesunden Lehre durch Wort und / oder Tat widersprechen.


(Autor: Markus Kenn)


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Friede mit Gott finden

Mach Dich bereit, Deinem Gott zu begegnen!!

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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(Prof. Dr. Werner Gitt)

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„Jeder Christ – ein Evangelist!“ - so kann man Jesu Missions-Auftrag (Markus 16,15) auch betiteln. Ein paar praktische Anregungen finden Sie unter Spruchstein FISCH evangelistische Ideen.

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